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Die 6e wird Pausenligameister

Ein Finalspiel zum Zunge schnalzen. Die Mannschaften der 5e und 6e zeigten zu Recht, dass sie es bis ins Finale geschafft haben. Gespielt wurde vor der jubelnden Kulisse des gesamten 5. und 6. Jahrgangs in unserem Sportzentrum, die auch einiges geboten bekamen. Schnelle Konter, sowie Bananenflanken, Zuspiele auf die Lücke und auch Rettungstaten, die sonst nur Manuel Neuer vollbringt, wurde den Zuschauern geboten. Unsere Schiedsrichterfrau Frau Goddard musste wenig eingreifen, so fair verlief das Spiel. In der Halbzeit wurde die 5e nach einem Rückstand von Frau Hellmann frenetisch eingeschworen. Motiviert gingen beide Mannschaften in den zweiten Durchgang. Am Ende setzte sich die 6e mit 2:0 durch und darf nun ein Jahr lang den Titel Pausenligameister tragen.

An dieser Stelle wollen wir allen Sportler:innen einen Dank aussprechen, dass sie in ihrer Pause regelmäßig an den Ligaspielen teilnehmen. Dank gebührt auch den Lehrer:innen, die regelmäßig über das Jahr Aufsicht führen (Herr Pajer, Herr Kahl, Frau Samii). Etwas fürs Auge sind auch unsere Mannschaftslogos, die von Frau Poveda in ihrem Kunstkurs erstellt werden. Sie schmücken am Schluss unsere Urkunden, die damit einen besonderen touch erhalten. All diese Dinge lassen vermuten, dass im Hintergrund eine treibende Kraft am Werke ist, die diese Tätigkeiten koordiniert und erfolgreich werden lässt. Diese treibende Kraft ist Frau Schulte, der wir hiermit noch mal aufrichtig danke sagen wollen.

Ronzelenstrasse nimmt nächste Hürde zur "Eliteschule des Sports"

Im Sommer 2025 hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) unsere Bewerbung zur "Eliteschule des Sports" abgelehnt. Damals fehlten aus Sicht des DOSB zwei zentrale Voraussetzungen: ein zweiter Bundesstützpunkt neben der Rhythmischen Sportgymnastik sowie die notwendige räumliche Anbindung an einen Olympiastützpunkt mit dessen Serviceleistungen.
Seit Ende März ist sie nun offizieller Partner des Olympiastützpunkts (OSP) Niedersachsen/Hannover. Genau an diesem Punkt könnte die neue Partnerschaft nun an Bedeutung gewinnen.

Für die Ronzelenstrasse ist die neue Verbindung nach Hannover deshalb vor allem sportpolitisch und strukturell bedeutsam. Sie zeigt, dass der Standort inzwischen auch über Bremen hinaus wahrgenommen wird. Zugleich stärkt die Partnerschaft die Position derjenigen, die die Schule langfristig näher an den Status einer Eliteschule des Sports heranführen wollen. Einen zweiten Bundesstützpunkt ersetzt die Kooperation zwar nicht, sie könnte aber die Ausgangslage in einem Punkt verbessern, der bei der DOSB-Absage noch besonderes Gewicht hatte.

Künftig sollen die Athleten ganz konkret profitieren – etwa durch besseren Zugang zu medizinischer und mentaler Betreuung sowie ein noch professionelleres Umfeld. Dass die Ronzelenstrasse im Nachwuchsleistungssport längst einen Namen hat, zeigen prominente Beispiele. Handballnationalspieler Miro Schluroff, Schwimmstar Florian Wellbrock und die aktuelle Bremer Sportlerin des Jahres, Karina Schönmaier, besuchten die Schule. Solche Namen dienen am Standort auch als Beleg dafür, dass schulische Förderung und sportliche Entwicklung hier seit Jahren eng zusammengedacht werden. Derzeit betreiben 380 der 960 Schüler im Stadtteil Horn Leistungssport.

Link zum Weserkurier "Olympiastützpunkt"