... an die Öffentlichkeit. Das ist kein einfacher Schritt! Unterricht besteht aus so vielem: Kontroverse, Dynamik, Unruhe, Kreativität, Emotion, Konzentration, Kommunikation und Leidenschaft. Wir versuchen trotzdem hier ein paar Schlaglichter aus dem Unterricht darzustellen.
Was macht uns aus, wie funktioniert unser Körper? Diese Fragen stellt sich jedes Kind. Diese kindliche Neugier stand am Anfang, um die großen Fragen des Lebens weiter zu ergründen. Wann ist Wasser nass, warum leuchtet der Regenbogen in allen Farben? Das Fach Naturwissenschaften versucht genau diese Fragen und die Phänomene, die wir aus der Natur kennen zu beantworten und zu erklären.
An unserer Schule ist der zentrale Aspekt im Naturwissenschaftsunterricht, die experimentellen Versuche zu den entsprechenden Themenfeldern im Curriculum. Neben den theoretischen Erklärungsansätzen, die eine gewisse Vorstellungskraft voraussetzen, werden auch praktische Techniken vermittelt. So beginnen wir im Jahrgang 5 mit dem Umgang des Bunsenbrenners, der in allen folgenden Jahrgängen bei Schülerversuchen eingesetzt wird. Im Jahrgang 6 werden einfache Stromkreise aufgebaut. Im Jahrgang 7 wird der Umgang mit dem Mikroskop geübt. Dabei kommen auch unsere Kooperationspartner, wie die Schülerlaborkurse der Universität oder die Mikroskopierkurse der Botanika zum Einsatz. Der Jahrgang 8 steht dann im Fokus von „Alles in Bewegung“. Dabei ist sowohl der Kreislauf von Bedeutung als auch das Messen von Geschwindigkeiten.
Die Teilchenebene ist eine spannende, wenngleich auch herausfordernde Welt. Leider ist sie so klein, dass ein großer Teil von chemischen Reaktionen nicht unmittelbar zu beobachten ist. Glücklicherweise kommt man einigen Reaktionen durch Farbumschläge, ausströmende Gase oder Temperaturänderungen auf die Schliche. Es kommt hier auf die Beobachtungsgabe des Experimentierenden an.
An unserer Schule legen wir Wert auf einen vielfältigen und anschaulichen Chemieunterricht. Neben Demonstrationsversuchen kommen auch reihenweise Schülerversuche zum Einsatz. Die Schülerversuche werden bei uns unter Sicherheitsbestimmungen durchgeführt, die in einem Standardlabor üblich sind. Neben dem Training im Umgang mit Labormaterial, werden unter anderem auch digitale Messwerterfassungssysteme (z.B. Thermometer, Voltmeter, ph-Elektroden, Photometer) verwendet. Mit einer digitalen Messwerterfassung können unsere Schüler:innen wesentlich schneller die eigenen Versuche auswerten bzw. können sogar direkt im Versuch die eigenen Daten visualisieren und das Experimentieren daran anpassen. Unser Anliegen ist, dass unsere Schüler:innen in einem modernen Unterricht fit für das zukünftige Arbeitsleben gemacht werden.
Physik ist nicht nur rechnen! Physik ist vor allem eine Vorstellung von Größenordnungen zu haben, die von der Teilchenebene bis hin zum Himmelskörpern reichen. Physik ist, aus Messdaten Messfehler abschätzen zu können und Schlüsse aus den eigenen Experimenten ziehen zu können. Physik bedeutet den Regenbogen, das 5G Funknetz oder den maximal möglichen Ping beim Computerspielen erklären und deuten zu können.
Im Physikunterricht an unserer Schule legen wir Wert auf lebensnahe Beispiele von physikalischen Phänomenen. Natürlich darf dabei auch gerechnet werden. Die Schülerversuche werden sowohl klassisch mit per handgezeichneten Diagrammen ausgewertet als auch mit computergestützter Auswertesoftware. Insbesondere in der Oberstufe nehmen wir uns die Zeit die Versuchsauswertung mit Hilfe von Software (Excel, Numbers) zu üben und zu erweitern. Aktuell wird die Auswertung von Messdaten mit KI-Unterstützung kritisch beleuchtet. Was kann KI schneller und wo brauche ich dabei den physikalischen Sachverstand?
Kreativität erleben!
Im Kunstunterricht werden zentrale Fertigkeiten zur Rezeption und Produktion von Bildern erworben und vertieft. Wir arbeiten mit verschiedensten Techniken und Materialien wie Drucktechnik, Modellbau, Graffiti, Malerei etc. Dabei betrachten und analysieren wir exemplarisch bekannte Künstler:innen, um eigene Ideen und Projekte zu entwickeln.
Besonders hervorzuheben sind die Schülerausstellungen und Abidenkmäler, die im Rahmen des Kunstunterrichts entstehen. Auch werden Ausflüge zu lokalen Kunstausstellungen organisiert, insbesondere, wenn diese thematisch an das aktuelle Thema anschließt.
iHablemos español!
Ab Klasse 6 können die Schüler:innen sich entscheiden, ob sie Spanisch, Französisch oder WAT wählen. Bei uns wird Spanisch ab Klasse 6 als reiner Erweiterungskurs (E-Kurs) angeboten. Wird dieser Kurs durchgängig bis zum Ende der zehnten Klasse belegt, muss in der Oberstufe keine zweite Fremdsprache belegt werden.
Wir arbeiten in der Sek I mit dem Lehrwerk „Apúntate“. Von Anfang an wird die Sprache spielerisch erlernt und oft in dialogischen und theatralischen Umsetzungen erprobt. Im Unterricht werden auch die iPads genutzt, um selbstständig zu lernen, Videos zu drehen oder Podcasts aufzunehmen.
In Klasse 10 können die Schüler:innen das Diploma de Español como Lengua Extranjera (DELE) erwerben. Wir prüfen die Niveaustufen A2 oder B1 in Übereinstimmung mit dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) und dem Plan curricular del Instituto Cervantes. Das international anerkannte Spanischzertifikat „DELE“ kann den Zugang zu Universitäten und den Einstieg ins Berufsleben erleichtern.
In der Sek II arbeiten wir mit dem Lehrwerk „Adelante Elemental“, „Adelante Intermedio“ und „Adelante Avanzado“. Hier bietet es sich oft auch an, spanischsprachige Filme und Lektüren zu bearbeiten.
Arbeitest du derzeit erfolgreich und mit Spaß auf dem E-Niveau in Englisch? Scheust du dich nicht vor zusätzlichem Lernen und schriftlicher Mehrarbeit?
Dann ist das Angebot, im Rahmen der Neigungskurse für das Fach Englisch eine besondere zusätzliche Qualifikation zu erwerben – nämlich das international anerkannte Zertifikat der englischen Universität Cambridge zum PET – genau das Richtige.
Der Standard des PET (Preliminary English Test) entspricht der vom Europarat festgelegten Kompetenzstufe für den mittleren Bildungsabschluss (Realschule 10) in Englisch. Die Prüfung findet vor einer von der Universität Cambridge beauftragten Prüfungskommission im Cambridge-Prüfungszentrum in Bremen statt.
In dem einjährigen PET-Neigungskurs bereiten sich die Schüler*innen unter muttersprachlicher Anleitung von Fr. Rademacher auf die Prüfung vor.
„Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben Theater ist, dann such dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht.“
William Shakespeare
Im Mittelpunkt des Faches „Darstellendes Spiel“ steht die Kunstform Theater, in deren Ausübung und Entfaltung die Schüler verschiedene theatrale Gestaltungsmittel praktisch ausprobieren und einüben.
Bereiche wie Sprecherziehung, Kooperation in der Gruppe und nonverbale Kommunikation befähigen die Schüler dazu, aktiv zuzuhören und im Spiel auf ihre Partner einzugehen.
Besondere Beachtung finden die Ausdrucksformen Bewegung, Körperhaltung, Sprache, Mimik und Gestik.
Neben kreativen Fähigkeiten zielt der Unterricht im Darstellenden Spiel darauf ab, soziale Kompetenzen wie Urteils- und Kritikfähigkeit auszubilden und zu erweitern.
Theoretische Exkurse zum Thema Kunstform Theater, so wie die Arbeit an selbstverfassten bzw. etablierten Szenen und Stücken befähigen die Schüler, selbst ein Stück auszuwählen und zu inszenieren. Ziel ist es einzelne Szenen, Sketche oder ein ganzes Stück aufzuführen.
Voraussetzungen für die Teilnahme am Kurs „Darstellendes Spiel“:
Am wichtigsten ist die Bereitschaft, sich voll auf das Spiel einzulassen. Denn neben vollem Körpereinsatz sind Gefühle und Gedanken gefragt. Man muss bereit sein, innere Grenzen zu überschreiten. Last but not least: Die Schüler müssen die Bereitschaft dazu mitbringen, Texte auswendig zu lernen und sie öffentlich im Rahmen einer Rolle darzustellen.
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