Am Montag, den 29. Juni 2026, ging es für unsere Schulgemeinschaft auf das Unigelände, beziehungsweise auf die Unisportstätten. Dort fand wie jedes Jahr unser Schulsportfest (Bundesjugenspiele) statt. Für die Jahrgänge 5 bis 10 standen die klassischen Disziplinen Laufen, Springen und Werfen auf dem Programm — und das bei Temperaturen, bei denen schon der Weg zur nächsten Station fast als Ausdauerleistung durchgehen konnte.
Trotz der Hitze waren Einsatz, Motivation und gute Laune überall zu spüren. Auf der Laufbahn, an der Sprunggrube und beim Werfen wurde gekämpft, angefeuert und gefeiert. Dabei ging es natürlich um Zeiten, Weiten und Punkte — aber mindestens genauso um Fairness und Zusammenhalt.
Auch die Oberstufe war sportlich unterwegs. Die E-Phase trat beim Beachvolleyballturnier an, während sich die Q1 beim Basketballturnier miteinander maß. Ob im Sand oder unter dem Korb: Die Teams zeigten Spielfreude, Ehrgeiz und jede Menge Teamgeist. So wurde das Schulsportfest nicht nur ein Tag der Leichtathletik, sondern ein echtes Sportevent für die ganze Schule.
Zum großen Abschluss wurde es noch einmal besonders spannend: In der Allstar-Staffel traten alle Jahrgänge gegeneinander an. Je nach Jahrgang mussten unterschiedliche Streckenlängen bewältigt werden, sodass wirklich alle eine faire Chance hatten. Angefeuert von unserer gesamten Schule gaben die Läuferinnen und Läufer noch einmal alles. Am Ende durfte erneut der 5. Jahrgang jubeln — wie schon im vergangenen Jahr sicherten sich die Jüngsten den Sieg. Respekt an alle, die sich bei diesen Temperaturen mächtig ins Zeug gelegt haben!
Als sportbetonte Schule freuen wir uns besonders, dass unsere Schülerinnen und Schüler an diesem Tag wieder gezeigt haben, auf welchem hohen Niveau wir uns bewegen — sportlich, inklusiv und in unserer täglichen gemeinsamen Arbeit. Ein Sportfest wie dieses macht sichtbar, was Schule auszeichnet: Leistung, Freude an Bewegung, gegenseitige Unterstützung und ein starkes Miteinander.
Ein besonderer Dank geht an Patrick Pajer und Stephanie Goddard, die als Organisatoren einen hervorragenden Job gemacht haben. Es wurde geplant, vorbereitet, geräumt, aufgebaut, umgestellt und immer wieder improvisiert. Dabei kamen auch viele Teile des Kollegiums zum Einsatz — ob beim Helfen, Betreuen, Anfeuern oder Anpacken. Ohne dieses gemeinsame Engagement wäre ein solcher Tag nicht möglich gewesen.
So schließen wir uns ein weiteres Mal Vince Lombardi an:
„Die Leistungen einer Organisation sind das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengung jedes Einzelnen.“
Wir freuen uns riesig: Mina Üzbe, Florian Peterson und Mats Oemke haben ihr Abitur mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen. Damit gehören sie zu den ausgezeichneten Spitzenabsolventinnen und -absolventen des Landes Bremen — und natürlich auch zu den besonderen Erfolgsgeschichten unserer Schule.
Eine 1,0 fällt nicht einfach vom Himmel. Dahinter stecken Ausdauer, Neugier, kluge Fragen, manchmal auch lange Nachmittage über dem PC — und ganz sicher eine gute Portion Teamgeist. Mina, Florian und Mats haben bewiesen, was möglich ist, wenn neben dem Talent die oben genannten Tugenden zusammenkommen.
Besonders schön ist für uns: Diese Erfolge stehen nicht nur für einzelne Bestnoten, sondern auch für das, was unsere Schulgemeinschaft ausmacht. Hier wird miteinander gelernt, gelacht, diskutiert, unterstützt und auch mal durchgeatmet, wenn es stressig wird. Genau dieser Zusammenhalt macht unsere Schule zu einem Ort, an dem junge Menschen wachsen können.
Wir gratulieren Mina, Florian und Mats von Herzen zu dieser außergewöhnlichen Leistung. Ihr könnt sehr stolz auf euch sein — wir sind es auf jeden Fall! Für Euren weiteren Lebensweg wünschen wir euch Mut, Freude, spannende Begegnungen und viele neue Ziele, die Ihr mit genauso viel Energie angeht.
“Talent gewinnt Spiele, aber Teamwork und Intelligenz gewinnen Meisterschaften.”
Michael Jordan
Im Rahmen unserer Projektwoche zum Anne Frank Tag besuchte die Klasse 25PA1 den Gedenkort Bunker Valentin. Für unsere Schülerinnen und Schüler war dieser Besuch weit mehr als ein Unterrichtsgang: Er wurde zu einer eindrucksvollen Begegnung mit einem Ort, dessen Geschichte viele von ihnen vorher kaum kannten — obwohl er direkt hier in Bremen liegt.
Schon beim Betreten des Geländes beeindruckte die enorme Größe des ehemaligen U-Boot-Bunkers. Viele unserer Schülerinnen und Schüler standen zunächst staunend vor diesem massiven Bauwerk. Doch je mehr sie über die Geschichte des Ortes erfuhren, desto mehr trat die reine Größe in den Hintergrund. Besonders die Berichte über die Arbeitsbedingungen, die Gewalt und das Leid der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter machten die Gruppe sichtbar betroffen.
Für viele war es überraschend und schwer nachvollziehbar, dass sich ein solcher Ort nationalsozialistischer Gewalt in Bremen befindet und dennoch so wenig darüber bekannt ist. Immer wieder wurde deutlich, dass unsere Schülerinnen und Schüler sich fragten, warum der Gedenkort Bunker Valentin in der öffentlichen Wahrnehmung nicht noch mehr Aufmerksamkeit bekommt. Gerade diese Verwunderung zeigte, wie wichtig der Besuch für sie war.
Begleitet wurde das Seminar von Herrn Appolinaire A. Apetor-Koffi. Mit seiner klaren Ansprache, seiner offenen Art und seiner interessanten Herangehensweise an Geschichte gelang es ihm sehr schnell, das Interesse unserer Schülerinnen und Schüler zu wecken. Die historischen Zusammenhänge wurden nicht nur erklärt, sondern gemeinsam erarbeitet. So entstand eine Atmosphäre, in der Fragen gestellt, Gedanken geteilt und Eindrücke ernst genommen wurden.
Besonders emotional wurde es für unsere Schülerinnen und Schüler, als nach der Darstellung und Erarbeitung der Geschichte ein Zeitzeugenbericht vorgestellt wurde. In diesem Moment war die Betroffenheit deutlich spürbar. Aus Fakten wurden persönliche Schicksale, aus Geschichte wurde etwas, das die Jugendlichen unmittelbar erreichte.
Der Besuch hat gezeigt, wie stark Geschichte wirken kann, wenn sie an einem konkreten Ort erfahrbar wird. Unsere Schülerinnen und Schüler verließen den Bunker nachdenklich, beeindruckt und mit vielen Fragen. Zugleich wurde deutlich, wie groß ihr Interesse war, mehr zu erfahren und sich mit Verantwortung, Erinnerung und Menschlichkeit auseinanderzusetzen.
Für die 25PA1 war der Seminarbesuch im Bunker Valentin ein bewegender und wichtiger Teil unserer Projektwoche zum Anne Frank Tag. Er hat eindrucksvoll gezeigt: Geschichte muss nicht fern und abstrakt bleiben. Sie kann direkt vor unserer Haustür sichtbar werden — und sie kann unsere Schülerinnen und Schüler tief berühren.
Wir sind sicher, dass unsere Schüler der Ansicht Indira Ghandis nicht gerecht werden:
Die Geschichte ist der beste Lehrer mit den unaufmerksamsten Schülern.
Abitur-Entlassungsfeier in unserer Aula der Oberschule an der Ronzelenstrasse
Am Freitag, den 19. Juni, fand in unserer Aula die feierliche Entlassung unserer Abiturientinnen und Abiturienten statt. Es wurde ein schöner und emotionaler Abend, der allen Beteiligten sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Durch das Programm führte Oberstufenleiter Oliver Huras, der nicht nur souverän und charmant durch den Abend leitete, sondern auch modisch ein echtes Ausrufezeichen setzte. Sein Anzug hätte John Travolta alle Ehre gemacht und zog mehr als nur einen neidischen Blick auf sich.
In ihrer Rede blickte die Schulleiterin auf die Schulzeit der Abiturientinnen und Abiturienten zurück. Viele von ihnen hatten bereits in der 5. Klasse ihre Laufbahn an unserer Schule begonnen und nun mit dem Abitur einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Besonders erfreulich: Alle Schülerinnen und Schüler der Q2 haben das Abitur bestanden. Zudem konnten viele hervorragende Ergebnisse erzielt werden, auf die die gesamte Schulgemeinschaft stolz sein darf.
Auch die Tutor:innen sowie die Kurssprecher:innen kamen zu Wort. In ihren Beiträgen spielten sie sich gegenseitig die Bälle zu und erinnerten humorvoll, nachdenklich und manchmal auch wehmütig an die gemeinsame Zeit. Dabei ging es um kleine und größere Momente des Schulalltags, um gelegentliche Faulheit, grandiose Erlebnisse, Kursfahrten und viele bewegende Erfahrungen, die diesen Jahrgang geprägt haben.
Immer wieder wurde deutlich: Für die Abiturientinnen und Abiturienten beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Mit dem Abschluss endet nicht nur die Schulzeit, sondern es öffnet sich auch der Blick auf neue Wege, neue Freiheiten und neue Verantwortung. Diese Verantwortung gilt nicht nur dem eigenen Leben, sondern auch der Gesellschaft. Besonders Frau Auner und Johanna Mohr, Tutorin des Profils 23PC1, machten diesen Gedanken in ihren Reden eindrucksvoll stark.
Für besondere Höhepunkte sorgten auch die künstlerischen Beiträge des Abends. Jakob begeisterte mit einem grandiosen Klavierspiel, Emily beeindruckte gemeinsam mit ihrem Tanzpartner durch eine ausdrucksstarke Tanzeinlage, und auch zwei Schülerinnen bzw. Schüler, die ihr Abitur noch vor sich haben, bereicherten das Programm mit einem weiteren Tanzauftritt.
So wurde die Abiturentlassungsfeier zu einem Abend voller Stolz, Dankbarkeit, Humor und Emotionen. Sie war warm, berührend, lebendig und am Ende vor allem eines: ein echter Glücklichmacher.
Nach diesem Abend widersprechen wir vehement den alten Babyloniern, die sagen:
„Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten.“
(1000 v. Chr., Babylonische Tontafel)
Wir gratulieren allen Abiturientinnen und Abiturienten herzlich zum bestandenen Abitur und wünschen ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute, Mut, Zuversicht und viele glückliche Momente.
Am 21. April 2026 wurde an der Oberschule an der Ronzelenstrasse gelaufen, angefeuert, geschwitzt und gezählt: Unsere Schule hat erfolgreich am weltweiten Schulprojekt „Lauf gegen den Hunger“ teilgenommen und damit die internationale Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger unterstützt.
Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Über 400 Schüler machten sich auf den Weg und legten gemeinsam mehr als 2.000 Kilometer zurück. Das ist ungefähr so, als wäre man von Bremen bis nach Süditalien gelaufen — nur mit deutlich mehr Turnschuhen, Wasserflaschen und guter Laune.
Durch diesen großartigen Einsatz konnten bislang rund 12.000 Euro an Spenden gesammelt werden. Das endgültige Ergebnis geben wir nach den Ferien bekannt, sobald auch alle Online-Spenden eingegangen sind. Schon jetzt ist aber klar: Dieser Lauf war ein voller Erfolg für die Menschlichkeit!
Der größte Teil der Spenden geht an Aktion gegen den Hunger. Die Organisation hilft Menschen in Regionen, in denen Unterstützung besonders dringend gebraucht wird — zum Beispiel in der Demokratischen Republik Kongo, in Nepal oder im Jemen. Ein kleiner Teil der Spenden wird, wie mit der Organisation vereinbart, für unsere schulinterne Projektwoche im kommenden Schuljahr genutzt.
Ein besonders herzliches Dankeschön geht an alle Schüler, die Runde um Runde gelaufen sind — auch dann noch, wenn die Beine vielleicht schon anderer Meinung waren. Ebenso danken wir allen Lehrkräften, die organisiert, begleitet, motiviert und angefeuert haben. Und natürlich gilt unser großer Dank allen Eltern und Sponsorinnen, die mit ihrer Unterstützung gezeigt haben: Gemeinsam können wir wirklich etwas bewegen.
Mit jeder gelaufenen Runde haben unsere Schüler:innen nicht nur sportlichen Einsatz gezeigt, sondern auch Solidarität, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist. Genau das macht diesen Tag so besonders.
Wir sind stolz auf diese tolle Gemeinschaftsleistung und sagen von Herzen:
Vielen Dank an alle, die den Lauf gegen den Hunger 2026 möglich gemacht haben!
“Es sind nicht unsere Füße, die uns bewegen, es ist unser Denken.”
Laotse
Die Ronzelenstrasse war auf Skifahrt!
Mit einer Gruppe von 28 Schüler:innen aus dem 7. Und 8. Jahrgang sowie vier Skilehrer:innen waren wir für acht Tage unterwegs im Ahrntal/ Südtirol und darum herum. Unsere Unterkunft – die Ederhof Pension – war ein wunderschönes Gasthaus auf einem Bauernhof mit gemütlichen Zimmern und vielen Tieren. Das leckere Essen sowie die Säfte waren mit viel Mühe selbst gemacht und unglaublich lecker.
Morgens bis nachmittags waren wir im Skigebiet Klausberg unterwegs und mittags gab es Essen auf einer Hütte in den Bergen. Abends endete der Tag mit einem coolen Programm, wie zum Beispiel einem Spielabend, einem Vortrag über Südtirol oder einer Nachtwanderung mit Fackeln.
Beim Skifahren gab es Anfängergruppen bis Könnergruppen. In jeder Gruppe konnte man viel Neues lernen und es hat super viel Spaß gemacht. Am Ende der Woche konnten die Pisten des Skigebiets ob blau, rot oder sogar schwarz von allen bezwungen werden!
An einem Tag waren wir nicht Ski fahren, sondern haben die Stadt Bruneck erkundet und eine Rallye gemacht.
Unser Highlight: der Après Ski Abend mit Getränken, Musik und Tanzen.
Insgesamt war die Fahrt ein richtig tolles Erlebnis!
von Paula Mikoleit
Am 05.03.26 brachte der Theaterkurs der Q2 das Stück „Die brennende Lampe“ – frei nach Kurt Tucholsky auf die Bühne der Aula.
In einer künstlerisch eindrucksvollen Inszenierung setzte sich der Kurs kritisch mit den großen Themen Krieg und Frieden sowie Patriotismus auseinander. Mit viel liebe zum Detail entstand ein intensiver Theaterabend, der zum Nachdenken angeregt hat.
Ein großes Kompliment an den gesamten Kurs für diese gelungene Aufführung!
Begleitet wurde das Projekt vom Kursleiter Frank Salewski und der Oberstufenleitung Herrn Huras.
Vielen Dank an alle Beteiligten für diesen besonderen Abend auf unserer Schulbühne!
Großer Erfolg für unsere Schule beim Wettbewerb „Jugend debattiert“: Katharina Pieper aus der Klasse 9c und Leona Czalnik aus der Klasse 9a vertraten unsere Schule äußerst überzeugend beim Regionalfinale im Gymnasium Vegesack.
Im Dezember stand im 9. Jahrgang an unserer Schule das Thema „Jugend debattiert“ im Mittelpunkt. Nach den Klassenwettbewerben setzten sich Katharina Pieper und Leona Czalnik zunächst als Siegerinnen des Schulwettbewerbs durch und qualifizierten sich damit für das Regionalfinale.
Beim Regionalfinale beeindruckte Katharina Pieper in der Altersgruppe I mit ihrer hohen Sachkenntnis und ihrer professionellen Rhetorik. Sie debattierte unter anderem zu den Fragen,
• ob Haustierhalterinnen und Haustierhalter zum Abschluss einer Tierkrankenversicherung verpflichtet werden sollen,
• sowie, ob bei schriftlichen Prüfungen in der Oberstufe Anwendungen mit künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel zugelassen werden sollen.
Mit vielfältigen und differenzierten Argumenten gelang es ihr, ihre Positionen sehr überzeugend darzustellen. Im Finale zur Streitfrage, ob auf allen öffentlichen Plätzen in Bremen kostenloses WLAN angeboten werden soll, erreichte sie schließlich den 1. Platz.
Auch Leona Czalnik zeigte beim Regionalfinale eine starke Leistung. Sie überzeugte durch eine klare Struktur ihrer Argumente, eine präzise Ausdrucksweise und ein sicheres Auftreten in der Debatte. Mit großem Engagement und Sachkenntnis vertrat sie ihre Positionen und trug maßgeblich zum erfolgreichen Abschneiden unserer Schule bei.
Zur Vorbereitung auf das nun folgende Landesfinale ist Katharina Pieper von der Hertie-Stiftung zu einem Debattiertraining nach Worpswede eingeladen. Dort bereitet sie sich gemeinsam mit den weiteren Siegerinnen und Siegern der Region intensiv auf den Landeswettbewerb vor.
Wir gratulieren Katharina Pieper und Leona Czalnik herzlich zu ihren großartigen Leistungen und sind stolz darauf, dass sie unsere Schule mit so viel Engagement und Kompetenz vertreten haben.
Im Januar 2026 stand unsere Schule gleich zweimal im Zeichen von Begegnung, Information und gelebter Schulgemeinschaft: Am Dienstag, den 13.01.2026, fand der Oberstufenabend statt, am Freitag, den 16.01.2026, folgte der Tag der offenen Tür. Beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht und machten deutlich, wie vielfältig das Lernen und Arbeiten an der Ronzelenstrasse ist.
Oberstufenabend am Dienstag, 13.01.2026 – Profile aus erster Hand
Der Oberstufenabend bot interessierten Schüler:innen sowie ihren Eltern einen anschaulichen Einblick in die Möglichkeiten der gymnasialen Oberstufe. Unter der Leitung des Oberstufenleiters, Herrn Huras, präsentierten Lehrkräfte und Schüler:innen gemeinsam die Profile und Schwerpunkte der Oberstufe. Dabei standen nicht nur fachliche Inhalte im Mittelpunkt, sondern auch konkrete Erfahrungen aus dem Unterrichtsalltag und der Kurswahlpraxis. Die Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt – ein deutliches Zeichen dafür, wie groß das Interesse an den Angeboten der Oberstufe ist. Aufgelockert wurde der informative Abend durch eine Tanzeinlage einer ehemaligen Schülerin, die für einen besonderen Moment sorgte und dem Programm eine persönliche, lebendige Note verlieh.
Tag der offenen Tür am Freitag, 16.01.2026 – Schule erleben, Räume entdecken, Angebote ausprobieren
Nur drei Tage später öffnete die Ronzelenstrasse am Tag der offenen Tür ihre Türen für zahlreiche Gäste. Viele Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, Unterricht, Projekte und Fachbereiche kennenzulernen und direkt mit Lehrkräften sowie Schüler:innen ins Gespräch zu kommen. So entstand ein authentischer Eindruck davon, wie Lernen an unserer Schule gestaltet wird. Besonders groß war das Interesse an unserer neuen Sechsfeldsporthalle. Viele Familien wollten die moderne Halle nicht nur von außen sehen, sondern auch einen Blick hineinwerfen und sich über die neuen Möglichkeiten informieren, die sich dadurch für Unterricht, AGs und schulische Veranstaltungen ergeben. Damit alle Bereiche gut erreichbar und übersichtlich waren, wurden Touren durch die Schule angeboten. Schüler:innen begleiteten die Gäste durch Fachräume, Lernbereiche und zentrale Stationen und standen dabei jederzeit als Ansprechpartner:innen zur Verfügung. Diese persönliche Führung wurde von vielen Familien als besonders hilfreich und angenehm wahrgenommen. Auch für begleitende Schüler:innen gab es ein passendes Angebot: Sportliche Mitmachaktionen sorgten für Bewegung und zeigten, dass Sport und Gemeinschaft an unserer Schule einen festen Platz haben – nicht zuletzt durch die neuen räumlichen Möglichkeiten.
Starkes Profil: MINT und ausgezeichnete Berufsorientierung
Doch es ging an diesem Tag nicht nur um Sport und neue Räume: In vielen Gesprächen mit Eltern zeigte sich, dass auch die Profile und Schwerpunkte unserer Schule großes Interesse weckten. So wurde häufig nachgefragt, wie unsere Schule als MINT-Schule arbeitet und welche Angebote es in den naturwissenschaftlichen Fächern gibt. Ebenso wollten viele Eltern mehr darüber erfahren, warum unsere Schule für ihre Berufsorientierung ausgezeichnet wurde und wie die Schüler:innen auf dem Weg in Ausbildung oder Studium begleitet werden.
Gerade diese Verbindung aus naturwissenschaftlicher Förderung und praxisnaher Orientierung in Kombination mit dem Sportschwerpunkt wurden von den Gästen als besonders überzeugend wahrgenommen.
„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“
Martin Buber
Einmal im Jahr vergibt die Hans-Riegel Stiftung Preise für herausragende Projektarbeiten in der Oberstufe. Dieses Jahr haben sogar zwei Gruppen es im Fach Mathematik auf das Treppchen geschafft. Den 1. Platz in Mathematik wurde an Julius Backes und Tom Kurzke vergeben für ihre Arbeit mit dem Titel: „Zeitliche Optimierung der Klausurenplanung an Schulen mithilfe von Graphentheorie“. Der erste Platz ist mit 600 Euro dotiert.
Den 3. Platz errangen Lasse Reuter und Zoe Köhnemann mit der Arbeit zum Thema: „Schwarmverhalten – mathematische Beschreibung und Anwendung“. Sie konnten sich noch über 200 Euro Preisgeld freuen.
Freitag, der 5.12.2025 war für die Schüler der sechsten Klassen an der Ronzelenstrasse ein ganz besonderer Tag. Es ging ums Vorlesen. Das hört sich zunächst profan an, ist es aber ganz und gar nicht. Der alljährliche Vorlesewettbewerb stand vor der Tür. Deutschlandweit waren 600.000 Kinder von 7.000 Schulen dabei, um die besten Vorlesetalente zu küren. Die Teilnehmer konnten ihre Lieblingsgeschichten begeistert präsentieren und mit Stimme und Betonung experimentieren. Lautes Lesen ist ein wichtiger Bestandteil der Lesekompetenz und für die Zuhörer ein Genuss, der dazu führt, Literatur im Allgemeinen, den Schülern näher zu bringen. Jede Klasse ermittelt zunächst den besten Vorleser und dann kommt das Finale. Die Spannung steigt, während bekannte und unbekannte Texte vorgetragen werden. Kräftiger Applaus belohnt die Kandidat:innen. Die aus Mitschüler:innen und Oberstufenschüler:innen bestehende Jury kürte Lana Juretzek aus der 6c zur besten Vorleserin 2025 der Oberschule an der Ronzelenstrasse nach einem aufregenden Wettbewerb. Sie trug aus dem Buch "Ein Mädchen namens Willow" von Sabine Bohlmann vor.
Da werden Erinnerungen wach! Es gibt wohl kaum einen Sport, der über so viele Generationen hinweg weitergegeben wird. Und das weltweit. Wovon ist die Rede? Natürlich von Fußball! Regionalliga, Bundesliga, Europa- und Weltmeisterschaft. Unzählige Länder, die sich messen, unzählige Spieler, die kicken, köpfen und nicht zuletzt Tore schießen zur Freude der passiven Fußballwelt, den Zuschauern, allesamt natürlich Experten in Sachen Elfmeter, rote und gelbe Karte oder last but not least Abseitsfallen.
So findet auch in diesem Schuljahr wieder unsere Pausenliga statt, in der sich auch die fünften Klassen gegeneinander messen. Wobei die 5c nicht nur mit großem Teamgeist, sondern sogar mit eigens angefertigten Trikots an den Start geht. Die 5c ist perfekt vorbereitet und hochmotiviert! Ihr Einsatz zeigt, wie viel Leidenschaft dieser beliebte Sport wecken kann.
Organisiert wird das Ganze von Frau Schulte, die dafür sorgt, dass jedes Spiel fair, spannend und gut geplant abläuft. Wir finden: eine großartige Idee – und für eine sportbetonte Schule genau das Richtige!