Ausbildung oder weiterführende Schule?
Vor dieser Entscheidung stehen die Schüler:innen der Jahrgänge 9 und 10 – und die Antwort fällt nicht immer leicht. Oft fehlt ein klares Berufsziel, während Unternehmen händeringend Nachwuchs suchen.
Um Jugendlichen Orientierung zu geben, öffnete die Oberschule an der Ronzelenstrasse erneut ihre Türen für zahlreiche Unternehmen.
Bremen, Airbus und Jacobs-Kaffee
Die Bandbreite der Aussteller zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig Karrierewege sein können. Vertreten waren unter anderem die Polizei Bremen, das Oberlandesgericht, Airbus, die Sparkasse AG, ArcelorMittal, Hansa Meyer Global, Kreyenhop & Kluge, die Ahlrich Siemens GmbH, das Bauunternehmen F. Winkler, Käfer, die ATLANTIC Hotels sowie JDE Peet’s – das weltgrößte Kaffee- und Teeunternehmen.
Auch die Evangelischen Dienste Lilienthal stellten ihre Ausbildungsangebote in Ergotherapie und Heilerziehungspflege vor. Ergänzt wurde das Spektrum durch die Freiwilligendienste Bremen, die jungen Menschen die Möglichkeit eröffnen, nach der Schule erste berufliche Erfahrungen zu sammeln.
Workshops, Vorträge und echte Einblicke
In Vorträgen und Workshops informierten die Unternehmen über Ausbildungsberufe, duale Studiengänge, Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen. Besonders nahbar wurde es, als Auszubildende und Studierende aus ihrem Alltag berichteten – viele saßen selbst noch vor wenigen Jahren in Klassenzimmern.
Schüler:innen im Dialog
Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen loszuwerden: Welche Praktika sind möglich? Wie sehen Bewerbungen aus? Welche Chancen habe ich mit meinen Stärken? Das Interesse war groß – und vielleicht ist an diesem Tag der ein oder andere Start in eine Ausbildung geboren worden.
Ho,Ho,Ho — wie auch in den letzten Jahren hat es bei uns schon Ende November so richtig „geweihnachtet“.
Dafür hat unserer Weihnachtsbasar gesorgt, ein Termin, der aus dem Schulplaner gar nicht mehr wegzudenken ist. Dafür haben wir Ronzelener gebastelt, gebacken, gemalt und sogar geschreinert, denn von den selbstgezogenen Kerzen, über Adventskränze, über selbstgebastelte Weihnachtskarten, über Weinregale und Tische über, über, über, bis hin zu allen Arten von Gaumenschmaus gab es alles, was das Weihnachtsherz erfreute. Das alleine wäre schon wirklich erwähnenswert, doch unsere Schülerinnen und Schüler haben noch mehr getan — sie haben sich an das alte Sprichwort erinnert: „Eine erfolgreiche Arbeit ist Belohnung genug“ und haben den gesamten Erlös an einen wohltätigen Zweck gespendet. Immerhin die beachtliche Summe von 3.945 Euro.
Da es aber nicht nur die Zeit der offenen Hände ist, sondern auch die Zeit, in denen Kollegen ihre Zeit in den Dienst der guten Sache gestellt haben, beweist das Engagement vieler Kolleginnen und Kollegen, die in ihrer freien Zeit zu dem Gelingen des Weihnachtsbasars beigetragen haben. Unser besonderer Dank gilt hier Vanessa und Robert Rühmer, die federführend für die Organisation dieses tollen Tages verantwortlich waren — Danke!!
Die Münze, die du in die ausgestreckte Hand des Hungernden legst, ist wie ein goldener Ring, der dich mit dem Göttlichen verbindet.
KHALIL GIBRAN
Für die Neuntklässler:innen unserer Schule stand ein ganz besonderes Training auf dem Stundenplan: Im Rahmen der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ lernten sie, wie man mit einer Herzdruckmassage Leben retten kann.
Angeleitet wurden sie von der Bremer Notfallsanitäterin Sabrina Erbut und zwei Kolleg:innen des Krankenhauses St. Joseph-Stift. Nach einer kurzen Einführung durften die Schüler:innen direkt selbst Hand anlegen und üben. Dabei zeigte sich schnell: Die Technik ist zwar einfach, erfordert aber viel Einsatz. „Ich hätte nie gedacht, dass man bei der Herzdruckmassage so viel Kraft braucht“, meinte ein Schüler nach den Übungen.
Besonders beeindruckt hat viele, wie entscheidend schnelle Hilfe sein kann. „Mir war nicht klar, wie wichtig es ist, sofort anzufangen – auch wenn man Angst hat, etwas falsch zu machen“, erzählte eine Schülerin. Andere nahmen vor allem Selbstvertrauen mit: „Jetzt habe ich das Gefühl, im Notfall wirklich helfen zu können.“
Dass dieses Wissen wichtig ist, zeigen auch die Zahlen: In Deutschland werden rund 50 Prozent der Herzdruckmassagen von Laien durchgeführt, in Ländern wie den Niederlanden oder Schweden sind es sogar 70 bis 80 Prozent. Mit dem Training haben die Jugendlichen einen Schritt getan, um im Ernstfall selbst beherzt eingreifen zu können.
Wenn das kein tolles Ergebnis ist! 11.147.85€ sind beim diesjährigen Spendenlauf gegen den Hunger zusammengekommen. 4 Jahrgänge und Teile der Oberstufe der Ronzelenstrasse haben teilgenommen. Ungefähr 600 Kinder insgesamt. Das ist echtes Engagement. Dabei wurden über 2.500 km zurückgelegt. Das Projekt soll auf die Mangelernährung als globales Problem aufmerksam machen. Es ermöglicht Schülern, aktiv etwas zu unternehmen, um nicht nur Geld zu „erlaufen“, sondern auch die Hoffnung auf eine Welt ohne Hunger weiterzutragen. Die Schüler zeigen dadurch Mitgefühl, Verantwortung für andere Menschen und setzen sich für ein globales Miteinander ein. Ihr Engagement bewirkt einen Wandel für zahlreiche Menschen. Der Blick der westlichen Industrienationen wird so auf die ärmeren Länder im Süden gerichtet, die durch Ausbeutung und Abhängigkeiten nicht allein in der Lage sind, ihre Lebensqualität zu verbessern. Kein Kind auf der Welt sollte hungern müssen. Leider sind wir von dieser Idealvorstellung weit entfernt. Aber genau deswegen muss es solche Projekte wie den Spendenlauf gegen den Hunger geben. Vielen Dank an alle Teilnehmer!
„Wir leben auf Kosten der dritten Welt und wundern uns, wenn das Elend anklopft.“ (Gregor Gysi)
Das war mal eine tolle Idee von unserer Kollegin Sanna Syrbe. Eine Kennenlernfahrt für die neuen Schüler der E-Phase. Zusammengewürfelt aus den unterschiedlichsten Schulen und Stadtteilen Bremens. Wie schafft man es, möglichst schnell ein Wir-Gefühl zu erzeugen? Die einfache Antwort lautet: Gemeinsames Camping. Uns so geschah es gleich nach den Sommerferien. Nach einer gemeinsamen Radtour trafen sich alle Schülerinnen und Schüler der E-Phase auf dem Campingplatz Oyten. Was sich schon beim Fahrradfahren und dem gemeinsamen Halt bei Aldi abzeichnete, wurde dann beim Zeltaufbau ganz deutlich. Das erhoffte Wir-Gefühl. Keiner stand alleine oder abseits, jeder half jedem und so waren die Zelte in kürzester Zeit aufgebaut. Diese positive Stimmung blieb während der gesamten Fahrt erhalten. So wurden bei gutem Wetter die angebotenen Freizeitaktivitäten in und rund um den See genutzt, um Spaß zu haben. Natürlich kam auch das Chillen nicht zu kurz, so dass alle nach einem erfüllten Tag abends gemeinsam Pizza gegessen haben. Alle haben sich vorbildlich verhalten; ein tolles Event und ein verheißungsvoller Auftakt. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit in den nächsten drei Jahren mit unserer neuen E-Phase!
"Die Stärke des Teams ist jedes einzelne Mitglied. Die Stärke jedes einzelnen Mitglieds ist das Team." Phil Jackson
Am 12. Juni 2025 wurde unsere Schule in der Handelskammer Bremen mit dem Berufswahl-SIEGEL „Schule mit herausragender Beruflicher Orientierung“ ausgezeichnet. Das Siegel würdigt Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler besonders gut auf den Übergang in Ausbildung, Studium oder weiterführende Bildungswege vorbereiten – etwa durch Schülerfirmen, Praktika oder enge Kooperationen mit Unternehmen.
Die Entscheidung traf eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Bildung, Hochschule und Elternschaft. Im Rahmen des Auswahlverfahrens präsentierte unsere Schule ihre Konzepte zur beruflichen Orientierung und stellten sich im Gespräch den Fragen der Jury.
Das Berufswahl-SIEGEL motiviert uns und setzt zugleich ein starkes Zeichen für gelingende Zukunftsorientierung an unserer Schule. Wir danken allen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Kooperationspartnern, die uns in diesem Prozess unterstützt haben.
Was war das für eine Woche! Leider geht die Zeit immer so schnell vorbei. Wie jedes Jahr gab es auch dieses Mal sehr inspirierende und interessante Projekte. Die Vielfalt der Ergebnisse zeigt wieder einmal, was für unterschiedliche Menschen mit den verschiedensten Fähigkeiten und Neigungen an unserer Schule vertreten sind. Das gilt für die Lehrkräfte und für Schüler gleichermaßen. Eine Sport-betonte Schule wie unsere bietet natürlich Sport-Projekte an. Es gab u.a. Fußball, Beachvolleyball, sportliche Freizeitaktivitäten in Bremen, E-Sports und Erkundung öffentlicher Sportplätze. Natürlich wurden zudem viele kreative, künstlerische Projekte angeboten. Darunter Pinsel-Power-Pasta, Pinatas, Schulverschönerung, ein Kunstprojekt mit der Uni Bremen, die Kunstwoche, Rap-Songs selber machen oder Filmprojekte. Geschichtlich ging es zu bei den Projekten Stolpersteine, Museum, Bunker Valentin und mit dem Fahrrad auf historischen Spuren. Präventiv wurde mit den Schülern zum Thema Mobbing und sicher Surfen im Netz gearbeitet. Unterm Strich konnten die Teilnehmenden ein sehr breites Spektrum an Aktivitäten gestalten. Kochen (Catering), Umweltschutz (Insektenhotels), Schulinternes (SV), Tierwelt (Pferde), Kulturelles (Zahlensysteme und Kalender in anderen Kulturen) oder Schach, das Spiel der Könige. Hinzu kam das Werder-Projekt OstKurvenTransfers mit Workshops zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus. Dieses Projekt wird unterstützt von „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Das Projekt ist bei der Landeszentrale für politische Bildung in Bremen angesiedelt.
Am Ende wurden dann die besten Projekte, soziales Engagement und das Engagement von Schülern der Q1 während der Projektwoche geehrt.
Sollten wir noch einige vergessen haben, so entschuldigen wir uns ? In jedem Fall war es eine gelungene Woche mit vielen fröhlichen Erinnerungen und ganz tollen Ergebnissen, die am Freitag voller Stolz (mit Recht) vorgestellt wurden. Wir freuen uns schon auf die nächste Projektwoche!
Unser besonderer Dank gilt Robert Rühmer und seinem Team für die tolle Organisation!!!
„Du kannst die Kreativität nicht aufbrauchen. Je mehr du sie benutzt, desto mehr hast du.“ Maya Angelou
Jetzt wird es bunt. Die Kollegen Schwieger, Mohr, Seifarth und Karstens haben bei dieser Projektwoche eine tolle künstlerische Idee gehabt. Die Schule sollte so verschönert werden, wie es schon in einigen Klassenräumen geschehen ist. Insbesondere die tristen Toilettenräume hatten es nötig, aufgewertet zu werden. Eine große Zahl Schüler war von diesem Plan sehr angetan. Zunächst wurden die Voraussetzungen geklärt. Welche Farben und welche Flächen sollen verwendet werden? Nach anfänglichen Schwierigkeiten entschied man sich für Leinwände in verschiedenen Größen und Acrylfarben. Doch zunächst stand die Reinigung der Wände an. Diese Aufgabe wurde mit Bravour erledigt. Am Donnerstag schließlich besichtigte unser Reporter die bisherigen Ergebnisse der Schüler und war völlig von den Socken! So fantastische Bilder sind entstanden, die nun in der Schule an verschiedenen Orten aufgehängt werden können. Zudem wurde eine komplette Toilettenkabine mit einem großartigen Blumenbild und eine Kachel mit einem Atom-Modell verschönert. Die Stile reichen vom Impressionismus bis zum Comic. Bemalte Steine setzen zusätzliche farbliche Akzente.
Und um der Schule zusätzlich einen inhaltlichen Spiegel vorzusetzen, wurden kleine Leinwände bemalt, die das Leitbild der Ronzelener beinhalten. Respekt, Toleranz und Anti-Rassismus. All das ist nun bildhaft sichtbar geworden. Die Bilder sprechen für sich!
„Kunst hat die Aufgabe wachzuhalten, was für uns Menschen so von Bedeutung und notwendig ist.“ Michelangelo
Wer auf die Internetseite der Bundespolizei geht, findet unter dem Oberbegriff Auswahlverfahren die folgenden Punkte mit kurzer Erklärung:
1. Schriftlicher Test: Diktat
2. Sporttest
3. Vorstellungsgespräch
4. Polizeiärztliche Untersuchung
Doch wer sich wirklich für die Bundespolizei interessiert, für den sind diese Erklärungen nicht im Ansatz genug. So dachte es sich unser Oberstufenschüler Ryan Helms und meldete das Projekt Bundespolizei an. Dass er mit dieser Annahme mehr als Recht hatte, zeigte der rege Zuspruch unserer Schüler zu diesem Projekt. Aber nicht nur, dass Ryan richtig lag, er organisierte die Inhalte des Projektes nahezu allein: Er lud die Bundespolizei ein, die den Schülern auf interaktive Weise die Arbeit bei der Bundespolizei näher brachte. Er absolvierte mit den Teilnehmern an seinem Projekt einen Sporttest, der sich an dem Sporttest der Bundespolizei orientierte und Ryan ließ die Schüler an seinen Erfahrungen, die er in einem mehrwöchigen Praktikum bei der Bundespolizei gemacht hat, teilhaben. Und das ist es, was dieses Projekt besonders macht, die Eigeninitiative, die Begeisterung eines einzelnen Schülers für eine Sache, die auf eine ganze Gruppe abfärbt.
Somit geht ein ganz besonderes Danke an Ryan und natürlich an Herrn Payer, der die Schirmherrschaft über dieses Projekt hatte und bei Problemen immer zur Stelle war.
„Die Polizei kann den Vorstellungen von Menschenwürde und Freiheit nur folgen, wenn unsere Gesellschaft sich selbst an diesen Vorstellungen orientiert.“
Gustav Heinemann (ehemaliger Bundespräsident)
Er steht in Bremen Farge. Der Bunker Valentin. Ein Zeitzeuge des NS-Regimes, unter dem dieser Bunker 1943-45 gebaut, jedoch nie fertig gestellt wurde. Zwangsarbeiter wurden rekrutiert, um dieses gigantische, monströse Abbild der Naziherrschaft zu errichten. U-Boote sollten dort hergestellt werden. Ein Monument des Leidens und Mahnmal für alle diejenigen, die dort gestorben sind. Kriegsgefangene, Juden, KZ-Häftlinge, Frauen, verschleppte Zivilisten. Darunter Franzosen, Polen, Niederländer und viele mehr. Insgesamt gab es 10.000 Arbeiter, die unter katastrophalen Bedingungen diesen Bau unterhielten. Tausende starben aufgrund von Mangelernährung, Misshandlungen oder willkürlichen Tötungen. Heute ist der Bunker ein Gedenkort. Ausstellungen und Führungen zeugen von der damaligen Grausamkeit, die nie vergessen werden darf.
Die Schüler, die dieses Projekt gewählt haben, nahmen an einer dieser Führungen teil und haben auf Plakaten ihre Eindrücke unter verschiedenen Themen zum Bunker Valentin festgehalten. Sie sind damit Teil der so wichtigen Erinnerungskultur, die neben Zivilcourage und einem realistischen Blick auf die Welt dafür sorgen, dass es ein Engagement gegen Extremismus, aktiven Widerstand gegen Rassismus und Diskriminierung gibt. Bei einem Interview mit den Schülern dieser Projektgruppe wurde deutlich, wie hoch sie die Gefahr eines extremen Rechtsruckes sehen und dass man gemeinsam dagegen angehen muss. Denn, und das wurde mehrfach von den Schülerinnen und Schülern betont, nur so können Unmenschlichkeiten wie im Naziregime an der Tagesordnung und beim Bau des Bunker Valentins in besonderen Maße ausgeprägt, in Zukunft in Deutschland verhindert werden. Wir sind stolz auf diese Haltung und danken den Kollegen Austein-Brand und Timmering für die Planung und Durchführung dieses tollen Projektes. Damit Sätze wie dieser nie wieder gesagt werden:
„Mit der U-Boot Waffe allein wird die Marine ihren entscheidenden Sieg beisteuern können. Diesem Ziel muss jedes Opfer gebracht werden.“ Großadmiral Karl Dönitz 2.2.1943
Die HVNB-Streethandball-Tour kommt!
„Erlebe den Handballsport hautnah mit der schnellen und fairen Spielform Streethandball. Von Juni bis September 2025 bringt der Handballverband Niedersachsen-Bremen (HVNB) mit zehn Turnieren an zehn Tagen Bewegung, Spaß und Teamgeist direkt an Deine Schule!“ Diese Ankündigung hat Herr Müller gelesen und nicht lange gefackelt und sich für unsere Schule beworben, an dieser tollen Aktion teilzunehmen. Und wir sind eine von zehn Schulen, die ausgewählt wurden. Doch das ist ja quasi nur das Formale. Wie heißt es so schön, was zählt is auf`m Platz. Und da war es am Mittwoch im Rahmen unserer Projektwoche wie es sein sollte, der Sport stand im Mittelpunkt! Und heute war es Streethandball! Schnell hatten nicht nur die Handballer aus dem 5. Jahrgang den Dreh raus. Im Spiel vier gegen vier ohne festen Torwart wurde mit einem weichen Ball gespielt, der nicht zu prellen ist, so dass durch häufiges Zuspielen alle ins Spiel einbezogen wurden. Damit es auch innerhalb der Teams zu einem fairen Austausch kam, wurde jeder Spieler, der ein Tor geworfen hat, ausgetauscht. Diese Regeln und dass nach einer ersten Runde die stärkeren Mannschaften und die schwächeren Mannschaften aufeinander trafen, sorgten dafür, dass alle viel Spaß und — was auch dazu gehört — Erfolgserlebnisse hatten. Dies konnte erleben, wer sich an eine der vier Spielflächen stellte, denn die Begeisterung schwappte schon kurz nach jedem Spielanpfiff auch auf die Zuschauer über. So war das Finale auch nur ein Highlight an diesem Tag. Letztlich war jedes Spiel ein kleines Highlight und das war überall zu spüren. Für diesen tollen Tag danken wir dem HVNB, Herrn Müller und Herrn Helms sowie allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Besonders wollen wir hier auf das tolle Engagement der Q1-Schüler hinweisen, die nicht nur am vorherigen Tag als Aufbauhelfer zur Stelle waren, sondern die auch als Teamleiter fungierten, die Organisatoren unterstützten, das ein oder andere Mal tröstend den kleineren Schülern zur Seite standen oder diesen einfach fachliche Tipps gaben.
Danke!!!
„Wir sind nur so stark, wie wir vereint sind und so schwach, wie wir getrennt sind.”
Harry Potter
Ein Touch Strandfeeling beim Sportverein TV Eiche Horn. Denn ein Sportprojekt darf bei einer Sportbetonten Schule wie unserer natürlich nicht fehlen. In diesem Fall Beachvolleyball. Was macht diese Sportart aus? Volleyball an sich ist ja schon ein sehr beliebter Sport, spielt man doch im Team und hat jede Menge Spaß dabei. Die verschiedensten Muskelpartien werden trainiert, Koordination und Mannschaftsgeist werden großgeschrieben. Aber nicht nur das. Ausdauer ist ebenso gefragt wie schnelles Reaktionsvermögen. Und beim Beachvolleyball kommt noch ein weiterer Faktor hinzu. Nämlich der Sand, auf dem gespielt wird. Am echten Strand oder wie hier und heute auf dem Beachvolleyball-Feld beim TV Eiche Horn. Denn der sandige Untergrund sorgt dafür, dass man sich nicht weh tun kann, wenn man einmal über das Ziel hinausgeschossen ist. Ein weiches Abfangen ist garantiert. Die Schüler haben zunächst ein Training absolviert, um am nächsten Tag ein Tournier zu starten. Das wird dann noch einmal mit der nächsten Gruppe wiederholt. Möge der Bessere bei ganz viel Spaß gewinnen! Vielen Dank an die Kollegen Hakim und Richter, die selbst mitgespielt haben, für diese fröhliche Idee.
"Beachvolleyball ist mehr als nur ein Sport, es ist ein Lebensgefühl." (unbekannt)
„Das war wirklich cool, die haben uns wirklich zugehört und auch auf Fragen geantwortet!“
So der durchgehende Tenor der Oberstufenschüler der Q1, nach dem Projekttag inkl. Gesprächsrunden mit Politikerinnen und Politikern (kurz Speed-Dating mit Politikern) am 27.5.2025 bei uns in der Aula.
„Heute hat sich wieder einmal bewiesen, dass die Aussage: ‚Die Jugend von heute hat kein Interesse an Politik mehr!‘ nicht stimmt. Wir haben hier mit gut informierten und interessierten jungen Wählern auf Augenhöhe diskutiert.“
So die Zusammenfassung der Politikerinnen und Politiker am Ende der o.g. Veranstaltung.
Doch was war genau passiert?
Doris Alchelwilm MdB (LINKE), Claas Rohmeyer MdBB (CDU), Kirsten Kappert-Gonther MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Kevin Lenkeit MdBB (SPD) und Ole Humpich MdBB (FDP) waren auf Einladung der Deutschen Gesellschaft e. V. an die Ronzelenstrasse gekommen, um sich den Fragen, aber auch der Kritik unserer Q1 Schüler zur aktuellen Politik zu stellen.
Im Fokus waren neben der aktuellen Umwelt- und damit verbundenen Verkehrspolitik, die Schulpolitik, die Gesundheitspolitik, aber auch die Außenpolitik. Ein Thema, das zu besonders kontroversen Diskussionen führte, war die Frage nach Reichensteuer, Erbschaftssteuer und dem Bürgergeld. Hier zeigte sich, wie interessiert unsere Schüler am politischen Geschehen sind, denn die Argumente gegen die Reichensteuer und die Erbschaftssteuer sowie die Kürzung des Bürgergeldes, die in Teilen angeführt wurden, ließen viele so nicht stehen. Hier und in anderen Bereichen gab es keinen Konsens. Echtes Interesse, geschicktes Nachfragen und Aufmerksamkeit forderten die Gäste sichtbar.
Super!!!
Doch genau das soll ja auch das Ziel der Übung sein. Intensiver Gedankenaustausch, Diskussion und womöglich ein neues Verständnis zu unterschiedlichen Themen. In jedem Fall eine sehr gelungene Veranstaltung!
Vielen Dank an unsere politischen Gäste, Dr. Kleinknecht und natürlich die Deutsche Gesellschaft e.V., die nicht vergessen haben:
„Neben den Parteien und anderen demokratischen Institutionen existiert (…) eine zweite Stütze unserer Demokratie: die aktive Bürgergesellschaft.“
Joachim Gauck
Ehem. Deutscher Bundespräsident
Frank wird aus der Jetzt-Zeit entführt und findet sich in einer Welt wieder, die augenscheinlich nicht seine eigene ist. Offensichtlich in der Zukunft, weichen anfängliche Zweifel, ob Raum und Zeit einer Traumwelt angehören, dem Offensichtlichen, nämlich dass er Teil einer Realität ist, die kaum Hoffnung lässt und die er nicht versteht. Nichts von dem, was er sieht oder ihm widerfährt, kommt ihm bekannt vor.
Jeder Bewohner der inneren Welt bekommt bei seiner Geburt eine gleichgroße Anzahl an Creditpoints, CD´s. Sie sind das Zahlungsmittel für alles, was der Einzelne konsumiert. Sauerstoff, Wasser oder jeder Luxus wird mit CD´s bezahlt. Sport treiben, mehr Sauerstoff verbrauchen, mehr Wasser trinken, in einer größeren Wohnung wohnen … bedeutet höheren Verlust an CD´s. Verwaltet und regiert wird diese Welt vom Magistrator, einer überall gegenwärtigen künstlichen Intelligenz. Sie hat auch Frank aus der Vergangenheit verschleppen lassen, denn, was er noch nicht weiß: Er wird einmal den Magistrator programmieren. Jetzt soll er den Magistrator von einem Programmierungsfehler befreien.
Soweit eine kleine Einführung in das Stück, das wir am Dienstagabend im Rahmen unserer Projektwoche gesehen haben. Der Kurs von Herrn Czekalla hat uns in mitreißender Weise gezeigt, wie die Zukunft aussehen könnte, wenn wir uns nur noch auf eine oder vielleicht auch viele künstliche Intelligenzen verlassen. Wohl alle Zuschauer haben mehr als einmal bei den düsteren Aussichten eine Gänsehaut bekommen, die uns auf der Bühne vor Augen geführt wurden.
Trotz des Dramatischen hat man die Lebensbejahung unserer Schauspieler gemerkt. Sie haben mit Freude, Enthusiasmus und viel Power auf der Bühne Hervorragendes geleistet.
Wir bedanken uns für einen nachdenklichen und gleichzeitig spannenden Theaterabend, der dann auch durch tosenden Beifall belohnt wurde!
Wir verwenden einen Spiegel, um unser Gesicht zu sehen. Wir brauchen Kunst, um unsere Seele zu sehen.
G. B. Shaw
Geht man den Flur entlang Richtung Schulküche duftet es lecker nach Pfannkuchen. Warum?Weil hier das Projekt Catering für den Abschlussjahrgang 10 stattfindet. Eine tolle Idee von den Kollegen Saal und Schneller. Am Ende der Schulzeit soll die Abschlussfeier der Höhepunkt der Schullaufbahn darstellen. Zeugnisübergabe, Reden und künstlerische Darbietungen zeigen den Schülern und Eltern: Ihr habt es geschafft! Und was passt zu so einer festlichen Veranstaltung besser als ein kulinarisches Erlebnis? Glückliche Gesichter und zufriedene Mägen passen zusammen. Das ist der Plan von diesem Projekt. Catering. Und dabei gilt es nicht nur leckere Speisen zu zubereiten, sondern auch das richtige Maß zu finden. Denn es stellt eine Herausforderung dar, für so viele Menschen zu kochen, backen und frittieren. Wie viele Zutaten braucht man? Ist alles schon nach einer Minute weg oder gibt es einen Überschuss, der am Ende mit nach Hause genommen werden kann? Alles eine Frage der Planung. Aber dafür ist diese Projektwoche da. Die teilnehmenden Schüler können sich und die Rezepte ausprobieren und sind dann am letzten Tag so gut vorbereitet, dass alles reibungslos klappt. Und dann heißt es genießen für Eltern, Schüler und Lehrer, die an der Abschlussfeier teilnehmen. Die vielen fleißigen Helfer treten dann in den Hintergrund und freuen sich mit ihnen, denn:
"Großartiges Catering ist nicht nur eine Frage des Essens, sondern auch des Schaffens von
Erinnerungen, die ein Leben lang halten.“ (unbekannt)
Bereits bei der letzten Projektwoche haben wir betont, wie wichtig die Ausbildung von Übungsleitern ist und dass wir als sportbetonte Schule diese Ausbildung deswegen als selbstverständliche Aufgabe ansehen, um so die Vielfalt des Sports zu erhalten. Und da zeigt sich wieder einmal, dass es uns an der Ronzelenstrasse nicht nur um die Spitzensportler geht, sondern, dass wir uns insgesamt dem Sport verschrieben haben, egal ob Inklusion, auf der Ebene des Freizeitsports oder — wie es einer hoffentlich zukünftigen Eliteschule gebührt — auch auf der Ebene des nationalen und internationalen Spitzensports. Dass dies nicht ohne Außenwirkung bleibt und unser Engagement und unsere Leistungen sich herumgesprochen haben, zeigt sich wieder einmal an dem regen Interesse der Medien an unserer Schule.
So war am Montag Radio Bremen zu Besuch, um die Übungsleiterausbildung, die auch innerhalb der diesjährigen Projektwoche einen festen Platz hat, zu filmen. Diese Aufnahmen sollen lt. der Sportblitzmoderatorin Pascale Ciesla in ein Feature eingehen, das die Arbeit mit jungen Menschen im Bereich des Sports und des Leistungssports an der Ronzelenstrasse dokumentieren soll.
Es ist sicher schön zu wissen, dass dieser Medienauftritt unsere Bedeutung als Leuchtturm in der Bremer Sportlandschaft und weit darüber hinaus noch einmal zeigt, doch viel wichtiger ist uns, dass wir unsere Schüler auf ihrem Weg zu zukünftig selbstbewussten, teamfähigen und verantwortungsbewussten Menschen unterstützen. Dazu ist die Übungsleiterausbildung nur eine Maßnahme.
"Talent gewinnt Spiele, aber Teamwork und Intelligenz gewinnt Meisterschaften." (Michael
Jordan)
Ein Besuch in unserer Holzwerkstatt am ersten Tag unserer Projektwoche machte schnell klar, hier wird einiges geboten.
Zunächst wurden die Schüler in das Einmal-eins der Holzwerkstatt eingeführt. Nicht nur die Geräte, mit denen später gearbeitet werden sollte, wurden genau unter die Lupe genommen, sondern auch die über allem stehenden Vorsichtsmaßnahmen, an die sich alle, auch die Lehrer, halten müssen, wurden vorgestellt.
Jetzt waren alle erpicht darauf anzufangen, doch womit? Denn die Frage, was sollte im Laufe der Woche hergestellt werden, war noch nicht geklärt.
Auf die Frage „Sollten hier nicht Tische gebaut werden?“ …
… stellte das Team Woyte und Feuker den Schülern sowohl in Aussicht, Tische herzustellen, in die Epoxidharzflächen eingelassen werden, als auch eigene Kreationen zu verwirklichen.
Als Beispiel führten sie zwei toll gelungene Projekte der letzten Projektwoche an, in der ein Flugzeug und ein Dreirad von Schülern auf eigene Initiative gebaut wurde.
Wie auch immer die einzelnen Entscheidungen für die Woche ausfallen, wir freuen uns schon jetzt auf die Ergebnisse am Ende der Woche. Denn wir glauben, nachdem wir unsere „Holzwürmer“ gesehen haben, dass dieses Team klar nach der Devise arbeitet:
„Begeisterung ist der nie erlahmende Impuls, der uns beharrlich unser Ziel verfolgen lässt.“ ~ Norman V. Peale
Tag eins unserer Projektwoche! Überall Summen wie in einem Bienenschwarm, alle waren beschäftigt, fast hektisch, aber auf jeden Fall aufgeregt.
Aber das ist die Atmosphäre, die eine so großartige Veranstaltung, wie sie von Robert Rühmer und seinen Mitstreitern so toll organisiert wurde, braucht.
Hier ist der Geist der Kreativität zu spüren, der dann am letzten Tag in Form von Produkten und Vorstellungen präsentiert wird.
Dabei war es für viele von uns nicht leicht zwischen den tollen Projekten zu wählen.
Sollte man seinem Hobby nachgehen und das Projekt Umgang mit Pferden wählen oder doch lieber etwas für die Umwelt tun und Bienenhotels bauen? Fast jeder von uns musste sich schweren Herzens entscheiden. Aber wenn man den Start in die einzelnen Projekte beobachtet, stellt man fest, dass alle mit vollem Engagement bei der Sache waren und die Wehmut, nur ein Projekt machen zu können, von der Begeisterung des ersten Tages schnell vertrieben wurde.
Wir alle freuen uns auf die kommenden Tage und die gemeinsame Zeit in den Gruppen, in denen eben nicht die Klassen vereint sind, sondern in bunten Mischungen auch zwischen den Jahrgängen zusammengearbeitet wird.
So könnte unsere Projektwoche auch unter dem Motto „Es lebe die Vielfalt“ stehen. Ein Motto, dass wir mehr denn je gut gebrauchen können!
Die größten Kulturen sind aus Vielfalt entstanden und an Einfalt zugrunde gegangen.
Torsten Marold (*1962), dt. Spieleautor
Abitur 2025 an der Ronzelenstrasse. Ein unvergesslicher Abend, der deutlich machte, dass man wehmütig und doch mit viel Humor auf die Schulzeit zurückblicken kann, bereit das Neue zu umarmen.
Wenn man die Reden, die Darbietungen des Abends Revue passieren lässt, so waren es die Werte und der Tanz, die über allem schwebten und in allem gegenwärtig waren. So beschränkten sich die Betrachtungen zum Thema Werte nicht auf die Reden der Schulleitung und der Lehrer, es waren vor allem die Abiturienten selber, die sich häufig wegen fehlender Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Arbeitsbereitschaft auf den Arm nahmen, um gleichzeitig zu betonen, dass sie ohne diese Werte nicht das Abitur erreicht hätten. Am wichtigsten aber und das lässt uns alle für die Zukunft hoffen, war die Erkenntnis unserer Abiturienten, dass Freundschaft, Zusammenhalt und Freiheit sie alle am stärksten geprägt haben und für das weitere Leben zu erstreben sind. Freiheit — das war auch der Tenor unter dem die tänzerischen Darbietungen von Luna und Dima, aber vor allem unserer Abiturientinnen Maya und Jasmine standen, die in unglaublich kunstvoller, eleganter und gleichzeitig athletischer Manier zeigten, was Freiheit und der Kampf dafür bedeuten. Den letzten Part in dem Reigen des Abends vor dem Höhepunkt der Überreichung der Abiturzeugnisse, bildeten die Rede unseres stellvertretenden Schulleiters Herrn Lüttmann und die Poetry Slam-Darbietung von Eva, die eindeutig klar machten, ohne das Engagement von allen ist weder die Freiheit noch ihre Schwester die Demokratie zu haben.
Es war ein bisschen so wie in dem Song von Marius Müller-Westernhagen:
Alle, die von Freiheit träumen
Sollen's feiern nicht versäumen
Sollen tanzen auch auf Gräbern
Freiheit, Freiheit
Ist das Einzige was zählt
Abitur 2025 Freiheit ist das Einzige, was zählt
Am 25.04.2025 fand in Bremen der erste spanische Vorlesewettbewerb “Leo, leo… ¿Qué lees? (Ich lese, ich lese… Was liest du?), organisiert vom DSV (Deutschen Spanischlehrkräfteverband) statt - und wir waren dabei.
Erstmals in Bremen konnten sich alle Schüler:innen der Mittelstufe im ersten Lernjahr für den Landesentscheid an der Universität Bremen, vom Instituto Cervantes ausgerichtet, qualifizieren.
Für die Oberschule an der Ronzelenstraße hat Paula Mikoleit erfolgreich teilgenommen.
Herzlichste Glückwünsche dafür vom spanischen Fachbereich.
Die zwei besten Leser:innen aus dem Land Bremen starten nun im Mai für den Landesentscheid. Bei Interesse gibt es weitere Infos unter: www.hispanorama.de
Am 7. November 2024 erhielt die Oberschule an der Ronzelenstrasse in Bremen eine besondere Auszeichnung: Sie wurde offiziell durch DZLM-Direktorin Prof. Dr. Susanne Prediger Prof. und SKB-Referent Dr. Christian Eurich als „Mathe sicher können“-Schule zertifiziert. Damit gehört sie zu den ersten fünf Oberschulen in Bremen, die diese Zertifizierung erlangt haben. Die Zertifizierung wurde im Rahmen der Bundestagung „Mathe sicher können“, dessen Ausrichter Bremen in diesem Jahr war, überreicht.
Das Programm „Mathe sicher können“ (MSK) unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, grundlegende mathematische Kompetenzen zu festigen und mögliche Lernlücken zu schließen. Ziel ist es, durch gezielte Förderung und individualisierte Lernangebote das Selbstvertrauen in der Mathematik zu stärken und langfristig bessere Lernergebnisse zu erzielen. Seit 2019 wird das Programm „Mathe sicher können“ angeboten und die Oberschule an der Ronzelenstrasse gehört seit dem Anfang dem Programm an.
Die Oberschule an der Ronzelenstrasse setzt das Programm mit speziell geschulten Lehrkräften um und nutzt innovative Methoden, um die Freude am Lernen zu fördern. Beim Förderprogramm Mathe sicher können handelt es sich um ein individuelles Förderprogramm bei dem die Förderung in Kleingruppen von maximal 6-8 Schüler:innen erfolgt.
Von der Oberschule an der Ronzelenstrasse sind neben den beiden Netzwerkbegleitungen aus dem Bremer Programm (Julia Cramer und Steffen Lühring) 11 weitere Kolleg:innen bereits zertifiziert oder im laufenden Zertifizierungsprozess.
Die Zertifizierung fand im Rahmen einer Bundestagung aller Programmverantwortlichen von Mathe sicher können aus dem gesamten Bundesgebiet statt. Für diese Bundestagung zeichnete sich unsere Schülerfirma „Ronz Catering“ verantwortlich, in dem für die zwei Tage ein großes Buffet mit Fingerfood gezaubert wurde und auch noch ein Mittagessen mit Kürbissuppe. Die Schüler:innen unter der Leitung von Alexandra Saal und Kerstin Schneller zauberten ein Buffet, das alle Teilnehmer:innen beeindruckte.
„Was für eine tolle Veranstaltung, das war die beste Nulltagefeier, die wir hier bisher erlebt haben!“
Starke Worte und es gab noch einen oben drauf von unserem Oberstufenleiter Oliver Huras:
„Da wird sich der nächste Jahrgang ganz schön strecken müssen, um diese Leistung zu toppen.“
Die üblichen Floskeln an so einem Tag? Nein, Oliver Huras meint jedes dieser Worte genauso, wie er sie sagt. Und wir finden er hat mit jedem Wort Recht:
Keine Sturzbetrunkenen, keine Aggressivität, keine üblen Scherze oder herabwürdigende Spiele. Nein! Überall nur gut gelaunte, einfallsreiche Schülerinnen und Schüler der Q2 (die meisten hatten über 24 Stunden nicht geschlafen), die alle Schüler, aber auch unsere Lehrer auf eine vormittägliche Party mitgenommen haben.
Es wurde gespielt (Lehrer und Schüler bewiesen ihre Talente), getanzt und alle, inklusive unserer Schulleiterin Frau Auner, unseres Konrektors Herrn Lüttmann und unseres Oberstufenleiters Herrn Huras hatten viel Spaß!
Danke an alle (und ein gesondertes Danke für Peeke, der wie schon bei den Lehrer-Schülermatches in den Vortagen das Ganze mit seiner tollen Moderation geleitet und strukturiert hat)!
Damit dieses alles gelang, haben sich unsere Schüler an den alten Hippokrates gehalten:
„Der Wein ist ein Ding, in wunderbarer Weise für den Menschen geeignet, vorausgesetzt, dass er, bei guter und schlechter Gesundheit, sinnvoll und in rechtem Maße genossen wird.“
Hippokrates von Kos, 460-370 v. Chr.
Auch in diesem Jahr wurde die Tradition der jahrgangsübergreifenden Skifahrt fortgesetzt. Vom 06. - 14.03.2025 fuhren 28 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 7 & 8 ins wunderschöne südtiroler Ahrntal. Sowohl Anfänger, Fortgeschrittene als auch Könner eroberten die blauen, roten und schwarzen Pisten des Klausbergs. Mit strahlenden Gesichtern und voller Stolz kehrten abends alle wohlbehalten wieder zurück in den Ederhof. Abgerundet wurde die Woche durch eine Nachtwanderung mit Fackeln, einen legendären Discoabend, die Wanderung zu den drei tosenden Reinbach Wasserfällen mit Besichtigung der Burg Sand in Taufers… Was für eine Woche!
Da gab es sehr viel Haareraufen und Diskussion seitens der Jury bei unserem diesjährigen Schulentscheid zum Vorlesewettbewerb der „Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels“, an dem bundesweit jährlich rund 600.000 Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs teilnehmen und den an unserer Schule schlussendlich Lianna Vuga (6c) gegen die Klassensiegerin der 6d, Paula Mikoleit, für sich entscheiden konnte. Anfang des Jahres 2025 wird Lianna nun unsere Schule beim Bremischen Landeswettbewerb vertreten.
Mit einem knappen Vorsprung überzeugte sie bezüglich ihrer Lesetechnik und Vortragsgestaltung sowohl bei ihrem geübten Wahltextauszug aus dem Buch „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel als auch beim ungeübten Textauszug aus dem Buch „Mathilda“ von Roald Dahl.
Die durch die Jury abschließende Siegerverkündung und Preisverleihung in Form von Buchgutscheinen und Schokolade, gesponsort von unserem Elternverein, gestaltete sich am Ende dieser zweistündigen Veranstaltung spannend und feierlich.
Die Zuhörer, alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 6, würdigten die Leistungen mit angemessenen Applaus.
Ferner angetreten zum diesjährigen Vorlesewettbewerb sind die Klassensieger Latrell Yogo aus der 6a, Leonard Anneken (6b) und Felix Semkat aus der 6e.
Die Jahrgangsjury, bestehend aus den Klassenzweitplazierten Viola Schaub (6a), Pavel Pfeiffer (6b), Mikael Ladegast (6c), Fynn Ahlden (6d) und Valeria Wollschläger (6e) wurde höchst kollegial von den Profis Hanna Gerrits, Pia Backermann und Ben Schindler aus der Oberstufe unterstützt.
Was anderes kann es bedeuten, wenn sich die Schulsportreferentin Frau Kemp und damit unserer Senator für Inneres und Sport und — wie wir wissen — auch unserer Bürgermeister Dr. Bovenschulte , unsere Schulleiterin Frau Auner und unserer Leistungssportkoordinator Harald Wolf sich nicht nur auf dem Bild hinter die Bewerbung unserer Schule zur Eliteschule des Sports positionieren? Doch wir als Eingeweihte erkennen einen kleinen Fehler, denn Volldampf wurde schon seit Jahren auf dem Weg zu dieser Bewerbung gegeben.
Wir sagen nur:
- Sportbetonte Schule
- Erfolgreichste Schule im Bereich Sport in Bremen seit vielen Jahren, die auch die Konkurrenz aus den anderen „großen“ Bundesländern nicht scheut (viele Bundessiege bei Jugend trainiert für Olympia, Schülerinnen und Schüler unserer Schule als Teilnehmer bei Olympischen Spielen …)
- Eröffnung des Sportinternats
- Schaffung einer Stelle für die Koordination des Leistungssports an unserer Schule
- Einweihung unseres neuen Sportzentrums, bei dem der Sportsenator Ulrich Mäurer die enorme Tragweite und Wichtigkeit des Sports und dessen Heimat an der Ronzelenstrasse betonte.
Und um bei Bildern zu bleiben, das ist nur die Spitze des Eisberges. Denn ohne unzählige Helfer wäre all das nicht möglich gewesen. Was bleibt, ist allen Beteiligten Danke zu sagen: Allen voran dem Bremer Senat und unserem Bürgermeister, unseren unglaublich engagierten Schüler:innen, ihren Eltern, den Vereinen und Verbänden, den Kolleg:innen (die immer bereit waren und sind, den Sport bei uns zu unterstützen) und natürlich der gesamten Schulleitung mit unserer Schulleiterin Frau Auner vorneweg.
Last but not least, natürlich nicht zu vergessen, unser Harald Wolf, als Koordinator Leistungssport, der, und alle, die ihn kennen, wissen das, manchmal nahezu rund um die Uhr damit beschäftigt ist, Lernen, Bewegung und Sport in allen Facetten und damit die Schaffung einer Eliteschule des Sports in Bremen zu fördern.
So enden wir wie immer mit einem Zitat, das nicht nur auf Harald Wolf, sondern wohl auf alle unsere helfenden Hände zutrifft:
„Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist, zu lieben, was man tut.“
(Steve Jobs)
Im Januar war es mal wieder soweit. Die Lehrkräfte der Oberstufe stellten den Eltern und Schülern der neuen GyO ihre Vision der Profilleistungskurse vor. Mathematik, Englisch, Sport, Geschichte und Deutsch. Besonders die Sport-Variante als Leistungskurs ist an unserer Schule für die neuen Interessierten von entscheidender Bedeutung. Nicht zuletzt durch die neue doppelstöckige Turnhalle (unser neues Sportzentrum), die letztes Jahr eingeweiht werden konnte, nach nur einem Jahr Bauzeit. Alle Ronzelener sind stolz auf diese exklusive Leistung und Möglichkeit, Sport in allen Facetten, bis hin zu olympischen Ereignissen, erlebbar zu machen. Der Infoabend bot für alle Beteiligten die Gelegenheit, sich ausführlich an den Ständen der einzelnen Leistungskurse zu orientieren, Fragen zu stellen und sich darüber klar zu werden, was für die kommenden Schüler geboten wird. Es fand ein reger Austausch zwischen Lehrern, Eltern und Schülern statt, der an diesem Abend nur den Anfang für eine gemeinsame Zusammenarbeit darstellt, um den kommenden Schülern eine möglichst intensive und erfolgreiche letzte Phase ihrer Schulzeit zu ermöglichen.
Um mit Wilhelm Busch (1832–1908) zu sprechen:
Also lautet der Beschluss:
dass der Mensch was lernen muss.
– Nicht allein das A-B-C
bringt den Menschen in die Höh’.
Die Aufgabe unserer Zeit lautet: Nicht vergessen, was während der Herrschaft der Nazis passiert ist. Rechte Gewalt, rechte Strömungen und rechtes Gedankengut aufdecken und dahin zurückdrängen, wo es hingehört, in die Vergangenheit, damit sie/es nie wieder so viel Macht wie damals erlangen kann. Menschenverachtung, Diskriminierung und Angst vor Fremden sind keine Werte, die eine Gesellschaft sicher machen können. Transparenz, Rücksichtnahme und Aufklärung sollten die Basis sein, um eine Demokratie lebbar zu machen. Daher sind alle gefragt, diese Tugenden an die kommenden Generationen weiter zu geben. Ein großartiges Beispiel hierfür ist die Wanderausstellung „Erinnern heißt kämpfen!“, die unlängst in der Ev. Andreas Gemeinde gezeigt wurde. Unsere Klassen 9c, 9d und 10c haben sie zusammen mit unserer Geschichtskollegin Frau Schröder besucht, mit der die Schüler verschiedene Aufgaben zu dem Thema bearbeitet haben. Ein weiterer Baustein im Kampf gegen das Vergessen ist sich ihrer aktiv zu erinnern, denn Opfer von rechter Gewalt dürfen niemals vergessen werden!
Gewalt ist die letzte Zuflucht der Unfähigen.
Martin Luther King (1929-1968)