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Abitur 2025 Freiheit ist das Einzige, was zählt

Abitur 2025 an der Ronzelenstrasse. Ein unvergesslicher Abend, der deutlich machte, dass man wehmütig und doch mit viel Humor auf die Schulzeit zurückblicken kann, bereit das Neue zu umarmen.
Wenn man die Reden, die Darbietungen des Abends Revue passieren lässt, so waren es die Werte und der Tanz, die über allem schwebten und in allem gegenwärtig waren. So beschränkten sich die Betrachtungen zum Thema Werte nicht auf die Reden der Schulleitung und der Lehrer, es waren vor allem die Abiturienten selber, die sich häufig wegen fehlender Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Arbeitsbereitschaft auf den Arm nahmen, um gleichzeitig zu betonen, dass sie ohne diese Werte nicht das Abitur erreicht hätten. Am wichtigsten aber und das lässt uns alle für die Zukunft hoffen, war die Erkenntnis unserer Abiturienten, dass Freundschaft, Zusammenhalt und Freiheit sie alle am stärksten geprägt haben und für das weitere Leben zu erstreben sind. Freiheit — das war auch der Tenor unter dem die tänzerischen Darbietungen von Luna und Dima, aber vor allem unserer Abiturientinnen Maya und Jasmine standen, die in unglaublich kunstvoller, eleganter und gleichzeitig athletischer Manier zeigten, was Freiheit und der Kampf dafür bedeuten. Den letzten Part in dem Reigen des Abends vor dem Höhepunkt der Überreichung der Abiturzeugnisse, bildeten die Rede unseres stellvertretenden Schulleiters Herrn Lüttmann und die Poetry Slam-Darbietung von Eva, die eindeutig klar machten, ohne das Engagement von allen ist weder die Freiheit noch ihre Schwester die Demokratie zu haben.
Es war ein bisschen so wie in dem Song von Marius Müller-Westernhagen:

Alle, die von Freiheit träumen
Sollen's feiern nicht versäumen
Sollen tanzen auch auf Gräbern
Freiheit, Freiheit
Ist das Einzige was zählt

Abitur 2025

Ronzelen goes Shakespeare

All the world‘s a stage…

In den letzten Schultagen vor Weihnachten schaut die andere oder andere Klasse vermutlich schon Weihnachtsfilme, statt Unterricht zu machen.
Aber für zwei Englisch-Leistungskurse der Q1 wurde es jetzt kurz vor den Ferien nochmal ziemlich anspruchsvoll: Ein Besuch bei der Bremer Shakespeare Company stand an!

Hamlet im Original, mit ganz viel “Shakespeare-Englisch“.
Ein ausverkaufter Saal, und die Ronzelen-Schüler:innen in der ersten Reihe. Und obwohl das Stück nicht hauptsächlich Thema des Unterrichts war, konnten alle der Handlung folgen, und sogar den bekanntesten Monolog Shakespeare‘s “To be, or not to be…“ weiter sprechen, als der Hauptdarsteller nach den ersten Worten erwartungsvoll schwieg und ins Publikum blickte.

Schlussendlich waren alle Schüler:innen ganz angetan. Von „Oh, war schon lang“ über „Ja, kann man auf jeden Fall mal machen“ bis zu „Es war schon teilweise schwer zu verstehen, aber die schauspielerische Leistung war krass!“ war jedes Urteil dabei.

Weihnachtsbasar: 3600 Euro Spendensumme

Liebe Kolleg:innen, liebe Schüler:innen, wir möchten uns bei Euch allen für den tollen Weihnachtsbasar am 29.11.2024, der an unserer Schule schon Tradition ist, bedanken. Wir wissen, dass es immer mit viel Arbeit verbunden ist, aber ohne eure Unterstützung und die Organisation der vielen verschiedenen Angebote wäre dies nicht möglich gewesen.

Wie schon in vergangenen Jahren wird der gesamte Gewinn des Weihnachtsbasars an das Projekt „Casa Esperanza“ in Guatemala gespendet. Für diesen Zweck sind in diesem Jahr über 3.600 Euro zusammengekommen. Auch dafür möchten wir uns bedanken!
Wir freuen uns schon auf den Weihnachtsbasar 2025 zusammen mit Euch!
Schöne Ferien!
Euer Weihnachtsbasar-Orgateam

Keine Ahnung von Steuern, Miete, Finanzen und Versicherungen? Nicht bei uns!

Am 21.10.2024, direkt nach den Herbstferien, fand bei uns der Zukunftstag für die Schüler:innen der Q2 statt. Dabei ging es um das Abschließen eines Mietvertrags und deren Fallstricke, die Chancen und Tücken von Geldanlagen, Know-how zur Einkommenssteuererklärung, die Wahl der passenden Krankenkasse und um viele weitere Fragen.

Der Zukunftstag ist ein Crashkurs. Er vermittelt innerhalb eines Tages Grundlagenwissen zu den Themen Wohnen, Krankenversicherungen, Finanzen und Steuern und weckt Interesse auf mehr. Hierzu referierten Expert:innen der jeweiligen Fachbereiche aus Bremen, die von der Initiative für wirtschaftliche Jugendbildung (IWJB gGmbH) rekrutiert wurden.

Das Projekt des Zukunftstages steht u.a. unter der Schirmherrschaft des Bundesfinanzministeriums und ist überdies ein Kooperationsprojekt mit der Bundesschülerkonferenz.

Befragt, ob es so etwas nochmal geben sollte, war das einhellige Votum ein klares „Ja“. Nun planen wir den nächsten Zukunftstag.

50 Jahre Ronzelenstrasse und Einweihung der Mehrzweckhalle

Wir hatten ja schon von ihr berichtet. Von der gigantischen Mehrzweckhalle an der Ronzelenstrasse, die alle Erwartungen übertroffen hat. Erbaut in nur einem Jahr. Was für ein Erfolg! Die feierliche Einweihung für das Kollegium und verschiedene Honoratioren fand ja schon statt. Jetzt ging es darum, die Halle auch denjenigen zu präsentieren, die sie hauptsächlich nutzen werden. Den sportbegeisterten Schüler:innen unserer Schule. Einleitend zur 50 Jahr Feier hielt unsere Schulleiterin Hermi Auner eine Rede, in der sie u.a. an die Zeit der alten Schule am Vorkampsweg erinnerte. Peter Lüttmann leitete über zu der ersten beeindruckenden Tanzperformance des sechsten Jahrganges. Darauf folgten mehrere Ehrungen durch Harald Wolf, unseren Koordinator Leistungssport, der unermüdlich für die Entstehung der Halle gekämpft hat. Tanz, Triathlon und Handball wurden geehrt, nicht zu vergessen die Q2 Schüler:innen, die bei der ersten Feier tatkräftig geholfen hatten. Peter Lüttmann ehrte dann noch einige W+E Kinder, die an den Special Olympics teilgenommen hatten. Die Zuschauer konnten sich danach auf zwei tolle RSG Tänze freuen. Unterm Strich kann man sagen: Mehr geht nicht. 50 Jahre, ein halbes Jahrhundert, plus Einweihung einer Traum-Sporthalle, die keine Wünsche offen lässt. Gleichsam für Schüler, Lehrer, Eltern und alle anderen Beteiligten!

»Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.« Sokrates
So geschehen!

Mentaltraining - für alle Lebenslagen

Am letzten Schultag vor den Herbstferien war es wieder so weit. Es fand das jährlich von unserem Sportkoordinator Harald Wolf organisierte Mentaltraining für die Q2 statt. Dieses Jahr mit Experten zu den Themen: Mentale Gesundheit/Stressabbau, Achtsamkeit und Ernährung. Besonders haben wir uns natürlich gefreut, neben Andre Volkmann und Christian Hueske, unter den Referenten einen unserer ehemaligen Abiturienten, Moritz Wolf, begrüßen zu dürfen.
In einer Definition zum Mentalen Training für den Leistungssport heißt es:
„Beim Mentalen Training wird der direkte Einfluss psychischer Prozesse auf die Bewegung angesprochen. Es erfolgt eine systematische und intensive gedankliche Vorstellung eines Bewegungsablaufs mit dem Ziel seiner Verbesserung, ohne dass die Bewegung praktisch ausgeführt wird.“ (Eberspächer, 1995).
Jetzt könnte man denken, ok, sicher eine gute Sache für Leistungssportler; doch weit gefehlt. Denn Fokussierung, Kräfte bündeln, Stressabbau, gesund und topfit zum richtigen Zeitpunkt sein, das ist etwas, was allen unseren Abiturienten zu Gute kommt.
Es gilt: Sich selbst zu motivieren, Körper und Geist mit einer gesunden Ernährung für Höchstleistungen fit zu machen, denn: „In einem gesunden Körper ruht ein gesunder Geist.“ Diese Aussage des römische Satirikers Juvenal mag etwas „geschönt“ sein, aber sie ist, neben der intrinsischen Motivation, eine Voraussetzung für Achtsamkeit, d.h. im richtigen Moment im Hier und Jetzt zu sein, damit Körper und Geist zu einer Einheit werden, die sich den höchsten zu bewältigenden Aufgaben (Abitur, Wettbewerbe …) stellen kann, ohne dabei von überflüssigen Gedanken, Gefühlen, Stress … abgelenkt zu werden.
Das hört sich nach einem hohen Ziel an, das man sich für den letzten Mittwoch gestellt hat, aber nach der Absolvierung der Eingangsveranstaltung und der Workshops, wurde im Abschlussplenum deutlich, wie ertragreich dieser Tag war. Wie viel unsere Schüler nicht nur für die Vorbereitung auf das Abitur, für den Sport, aber last but not least für das ganze Leben mitgenommen haben.
Dank an unsere Referenten, an Harald Wolf und natürlich an unsere Schülerinnen und Schüler für diesen tollen Tag!
Dies klingt nach einem Abschied, aber natürlich nur für dieses Jahr, denn wir hoffen auf eine Wiederholung dieser wertvollen Veranstaltung im nächsten Jahr, frei nach Paulchen Panther:
„Heute ist nicht alle Tage; ich komm wieder, keine Frage!“

Auch Paletten sind Bäume - Palettis gewinnen mit dieser Einsicht

Klar, alle von uns Ronzelenern kennen die von Simon Woyte angeleitete Schülerfirma „Die Palettis“, und nicht wenige von uns haben eine Lampe, ein Weinregal, einen Tisch, eine Gartenbank … von ihnen zu Hause.
Auch der Autor dieses Artikels freut sich täglich über eine Lampe, durch die einer schon totgesagten Landkarte wieder Leben eingehaucht wurde.
Soweit das allseits Bekannte – was aber nicht alle wissen: Der Bekanntheitsgrad unserer Palettis hat es weit über die Grenzen unserer Schule, sogar weit über die Grenzen Bremens hinaus, bis in die Hauptstadt geschafft. Denn dort wurde der "Förderpreis für nachhaltige Schülerfirmen" der YoustartN-Initiative der Stiftung Bildung verliehen. Insgesamt wurden die besten 25 Schülerfirmen aus Deutschland eingeladen.
Und der geneigte Leser mag es schon ahnen, „Die Palettis“ war eine von ihnen.
Was für ein toller Erfolg! Gekrönt von einer von der Stiftung Bildung bezahlte Reise mit Übernachtung in Berlin für die Repräsentanten der Palettis, die im Spreespeicher ihre Produkte einem breiten Publikum vorstellen durften.
Hier wiederholen wir uns gerne: Was für ein Erfolg!
Alle Ronzelener gratulieren!
Doch Moment, da war doch noch etwas, stimmt, es gab eine Preisverleihung, bei der die besten drei Schülerfirmen geehrt und mit einem Preis von 3000 Euro ausgezeichnet wurden. Ausgezeichnet wurden die Schülerfirmen, deren kreative Energien, innovativ nachhaltige Projekte ins Leben rufen und diese auch umsetzen.
Wer jetzt auf die Seite der Stiftung Bildung geht, wird folgendes zur Preisverleihung finden:
Die ausgezeichnten Schüfis 2024 sind:
Die Jury-Preise:
* „Die Palettis„ von einer Oberschule aus Bremen. Die Schüfi verwandelt ausgediente Europaletten in einzigartige Möbelstücke und Wohnaccessoires.
Mehr als diesen Ausschnitt braucht es nicht, denn unsere Palettis haben es geschafft, sie wurden als erste aufs Gewinnerpodium gerufen, sie haben einen der drei ersten Preise gewonnen.
Was bleibt uns mehr als es noch einmal zu wiederholen (dreimal ist Bremer Recht):
Was für ein Erfolg!
Herzlichen Glückwunsch an die Palettis und unseren Lehrer Simon Woyte für diese tolle Umsetzung und Bäume-schonende Idee, Paletten zu Möbeln umzubauen.

„Zu Fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenkt es, ein Jahrhundert!“ (Eugen Roth)

Student Athlete Fair

Wir euch, liebe Schüler:innen, herzlich dazu ein, an unserer bevorstehenden Student-Athlete Fair teilzunehmen - ein virtuelles Event, das speziell für sportlich ambitionierte und interessierte Schüler konzipiert ist.

Was ist die Student-Athlete Fair?
Die Student-Athlete Fair ist eine besondere kostenfreie Online-Messe, die wertvolle Einblicke in die verschiedenen Möglichkeiten bietet, die sich sportlich aktiven Schülern nach dem Schulabschluss eröffnen. Egal, ob sie eine sportliche Karriere anstreben, akademische Wege einschlagen oder sich beruflich orientieren möchten - dieses Event bietet ihnen Orientierung und Inspiration.

Highlights der Veranstaltung
Spannende Diskussionsrunden zu folgenden Themen: College Sport vs. Profi-Sport, Warum stellen Unternehmen gerne Sportler ein?, Leistungsmaximierung im Sport - The Athlete Lifestyle, Karrierewege und Chancen in der Sportbranche

Hochkarätige Gäste:
Rafael Miroslav (Olympiateilnehmer Paris 2024, Schwimmen)
Alicia Barnett (Professionelle Tennisspielerin, Top 200 WTA)
Eythor Bjorgolfsson (Fußballprofi - MLS Draft 2023)
Dr. Darren Treasure (Mental Performance Coach)
Alex Hyman (Sport Kommentator und Host)

Warum solltest du teilnehmen?
Zukunftsperspektive entdecken: Das Event hilft Schülern, die Vielfalt der Möglichkeiten nach dem Schulabschluss besser zu verstehen.
Motivation und Orientierung: Erfolgreiche Sportler und Fachleute teilen ihre Erfahrungen und bieten wertvolle Einblicke in ihre Karrierewege.
Direkter Austausch mit Experten: Schüler können Fragen stellen und wertvolle Kontakte zu Fachleuten aus der Sportbranche knüpfen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur kostenfreien Anmeldung finden Sie auf unserer Website: Link zur Student Athlete Fair

Speeddating

Gelebte Demokratie an der Ronzelenstrasse

Unter Speeddating versteht man ja eigentlich das kurze, abwechselnde Gespräch zwischen Frau und Mann, um sich unkonventionell und schnell kennenzulernen. Themen können frei gewählt werden und die Partner wechseln im 7 Minuten-Takt. So ähnlich muss man sich das Projekt „Politisch Mit(be)stimmen 2024 – Speed-Dating mit Politikerinnen und Politikern“ vorstellen. Durchgeführt auch an unserer Schule, um die SchülerInnen dazu zu veranlassen, sich intensiver mit dem politischen Geschehen und den Möglichkeiten ihrer politischen Mitwirkung auseinanderzusetzen. Ziel der Veranstaltung ist die positiv besetzte Debatte mit „echten“ Politikern und dem bleibenden Gefühl des aktiven Ausbaus einer persönlichen Beziehung zu unserer Demokratie. Wann haben Jugendliche schon einmal die Möglichkeit, Mitglieder des Bremer Landtages zu interviewen und nicht nur passiv am Bildschirm ein Wahlprogramm zu lesen oder einem Gespräch zu lauschen? Das Projekt wird mit Bundesmitteln gefördert und beinhaltet alle Parteien. Trotzdem waren an unserem Termin nicht alle beteiligt. Die AfD und Vertreter des Bündnis Deutschland fehlten. Dieser Umstand tat dem Treffen mit den SchülerInnen allerdings keinen Abbruch. Rege und intensiv war der Austausch, so dass sogar hinterher ein Zeitmangel „moniert“ wurde. Verschiedenste Bereiche wurden angesprochen. U.a. allgemeine Wahlprogramme, Außenpolitik und Bildungspolitik. Wie bei allen fruchtbaren Begegnungen wäre eine tiefergehende Diskussion wünschenswert gewesen. Die SchülerInnen plädierten einhellig dafür, diese Einrichtung auf jeden Fall zu wiederholen. Der Gedanke des Speed-Datings beinhaltet leider einen schnellen Wechsel und Austausch. Diese Veranstaltung sollte daher am liebsten jährlich stattfinden, so der Konsens. Man kann ganz klar feststellen: Für die SchülerInnen bot sich eine ausgezeichnete Möglichkeit, ihr politisches Interesse auszubauen. Neben Herrn Dr. Kleinknecht von der „Deutschen Gesellschaft“, der für die Leitung der Veranstaltung und der für die hervorragende Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler verantwortlich zeichnet, gilt unser Dank Dariush Hassanpour (LINKE), Senihad Sator (SPD), Hetav Tek (CDU), Franziska Tell (Grüne) und Fynn Voigt (FDP), denn sie haben zusammen mit den Schülerinnen und Schülern den Worten des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker: „Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen“ Leben eingehaucht.

Special Olympics 2024

Dieses Jahr haben Athlet:innen unserer Schule an den Landesspielen der Special Olympics teilgenommen. Was für eine Stimmung! Gemeinsam mit ungefähr 425 Teilnehmenden, 140 Trainer:innen und Coaches sowie ungefähr 100 freiwilligen Schüler:innen und Kolleg:innen unserer Oberstufe haben wir ein inklusives Sportfest erster Güte erleben dürfen!
Erfolgreiche sowie glückliche Sportler:innen, engagierte Freiwillige sowie Sanitäter:innen unserer Oberstufe und ein großartiges Organisationsteam machten dies möglich.
Getreu dem Motto "Ich gewinn, ich gewinn - egal ob ich Letzter, Zweiter oder Erster bin!" der offiziellen Special Olympics Hymne spielte das Dabeisein und Miterleben die wichtigste Rolle. David Müller, Geschäftsführer im Club zur Vahr, merkte auf dem Golfplatz ganz richtig an: "Die Begeisterung der Athletinnen und Athleten bei der Siegerehrung war herzerweichend!"
Unsere Teilnahme war neben der Freude, die wir gemeinsam erleben durften, von großem Erfolg gekrönt: Insgesamt erzielten unsere Sportler:innen dreimal Gold, fünfmal Silber und achtmal Bronze!
Wir hatten Spaß bei den Mitmachaktionen am Mittwochnachmittag und konnten uns hier schon einmal auf unseren Teamgeist einschwören. Gut gelaunt und voller Spannung auf die nächsten beiden Tage verabschiedeten wir uns nach einer spannenden Eröffnungsfeier mit Musik und einem Beitrag unseres Bürgermeisters. Donnerstag nahmen unsere Sportler:innen an den Qualifizierungswettkämpfen in den Sportarten Leichtathletik, Golf und Schwimmen teil. In jeder der Sportarten waren unsere Teilnehmenden mit Abstand die jüngsten! Umso beeindruckender war es, ihren Kampf- und Teamgeist sowie Erfolg beobachten zu dürfen.
Nach den Qualifizierungen und vor den Wettkämpfen um die Medaillen, tanzten wir mit einigen Schüler:innen bis spät in den Abend auf der Athlet:innendisco unter freiem Himmel und nahmen dieses Glücksgefühl mit in den nächsten Tag.
Die Wettkämpfe standen an, die kribbelnde Aufregung war spürbar! Unsere Sportler:innen bewiesen einmal mehr, wie viel sie wollen und vor allem können. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es an die Siegerehrungen – mit viel Bewegung und nahezu wunden Händen vom andauernden Klatschen für unsere Sportler:innen, die immer wieder das Podium betreten haben.
Bis in den Abend hinein feierten wir die Erfolge und schlossen dieses wundervolle Ergeignis Special Olympics 2024 mit einer Abschlussfeier ab.

Und nun noch ein Bericht aus den einzelnen Sportarten:

Leichtathletik
Mario Haar (9b) war der einzige Schüler unserer Schule, der in Leichtathletikdisziplinen angetreten ist. Bei den Leichtathletikspielen auf Platz 11 des SV Werder Bremen hat er mit seiner offenen Art schnell Anschluss an Teilnehmende von anderen Schulen und Sportvereinen gefunden. Er freute sich gemeinsam mit ihnen über ihre Siege und spendete ihnen Trost, wenn sie nicht auf "dem Treppchen" landeten.
Ganz nebenbei hat er beim Weitsprung Bronze und beim 100-Meter-Lauf Gold geholt!
Golf
Was für eine Stimmung im Club zur Vahr. Die Golfwettkämpfe der Bremer Landesspiele 2024 der Special Olympics wurden dort bei allerbestem Wetter auf der wunderschönen Anlage im Herzen der Stadt ausgetragen. Acht Golferinnen der Oberschule Ronzelenstraße haben im Level 1 der Golfwettkämpfe um Medaillenplätze gekämpft. Mit großem Erfolg: Insgesamt konnte unser Team zwei Silbermedaillen (Lucas Fischer und Cem Atamaner) sowie drei Bronzemedaillen (Malek Harbi, Cinar Aliev und Paul Gerlach) erringen. Viele positive Rückmeldungen der Golfer aus Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie ihrer Begleiter gab es auch für die freundliche und umsichtige Unterstützung der Wettkämpfe durch 30 Volunteers unserer Oberstufe und das Team der Schulsanitäter.
Schwimmen
Paul Reibel (8b) Christopher Waida (9b), Justin Burchard (10b), Marcel Künhold (10b) und Lena Reibel (10b), begleitet und angefeuert von Laura Haar (10b), zeigten im Südbad Bremen, wie sehr es sich auszahlt, regelmäßig mit Spaß zu trainieren.
Bei den Qualifizierungen wurde schnell deutlich, dass unsere Schwimmer:innen gute Chancen auf das Siegerpodest haben würden. In den Disziplinen Brust 25m und 50m, Freistil 25m sowie Rückenschwimmen 25m und vor allem in der gemischten Staffel zeigten die Sportler:innen, dass ihr Element das Wasser ist!
Bei unglaublich guter Stimmung schwammen alle hochkonzentriert und schafften es zum Ende des Wettkampftages noch, in der gemischten Staffel die Goldmedaille sowie in ihren anderen Disziplinen viermal Bronze, dreimal Silber und einmal Gold mit nachhause zu nehmen!

Auf historischen Spuren

Bei unserem Projekt ging es um Bremens historische Seiten und Sehenswürdigkeiten, diese kennen zu lernen und auf dem Fahrrad historischen Spuren nachzugehen.
Dafür trafen wir uns am 17.06.2024 am Friedenstunnel in der Bremer Innenstadt und bekamen unsere Aufgaben für den Tag.
Wir luden uns die App „Actionbound“ herunter, auf dem das Verfolgen der historischen Spuren wie eine Schnitzeljagd gestaltet war.
Anhand der App wurden wir durch die Stadt geschickt und mussten an verschiedenen Orten kleine Rätsel lösen und andere kleine Aufgaben, durch die wir uns mit der Historie Bremens beschäftigten.
Mit Lösung der Rätsel wurden uns die Koordinaten oder andere Richtungsanweisungen gegeben, die uns zu dem nächsten Punkt führen sollten. Für (richtig) gelöste Aufgaben gab es Punkte die am Ende zusammengerechnet wurden, um die Gewinner zu ermitteln. Zu den Aufgaben gehörten Videos, Lieder, Bilder, Fragen und ein Gedicht, welche man in der App einfügen musste, um die nächste Aufgabe beantworten zu können. Der Start war ein Ausschnitt von einem Foto, es zeigte eines der Seitentore des Bremer Doms. Die Aufgabe war es, das Grab des Herren zu finden der uns den guten Umgang lehrte.

Erst waren wir etwas ratlos und gingen hinein, um uns die verschiedenen Grabplatten anzusehen, die sich in den Seiten des Doms befinden. Am Ende des rechten Ganges (vom Eingang aus gesehen) befanden sich mehrere Steinplatten und ein Mitarbeiter wies uns daraufhin, dass in einer Seitenkammer, neben der wir standen, sich das Grab von Freiherr von Knigge befand. Dieser war verantwortlich für die Publizierung, bzw. Verbreitung von Benimm-Regeln. Eine spätere Aufgabe war es, das Märchen der Sieben Faulen zu recherchieren und in einem kurzen Sketch nachzustellen.
Die passende Kulisse bildete das Kunstwerk/Denkmal, das sich in dem Innenhof vor der
Bonbonmanufaktur befindet (Bild1).
Die Schnitzeljagd führte vom Friedenstunnel über die Altstadt in Richtung des Bürgerparks und endete am Unisee. Das Spektrum der gestellten Aufgaben war sehr umfangreich. Wie bereits erwähnt, mussten wir anfangs das Grab von Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge finden und lernten zugleich etwas über die Benimm-Regeln. Im weiteren Verlauf der Schnitzeljagd fuhren wir noch an Orten wie dem Schnoor, dem Dom und dem Bürgerpark vorbei, kamen so schlussendlich am Ziel, dem Unisee, an.

Der Zweite Tag des Projektes startete bei der Grundschule am Hohwisch, denn unter dem Schulhof befindet sich eine alte Erdbunkeranlage aus dem 2. WK. Dessen Grundriss ist interessanterweise auf dem Hof auch abgebildet. Die Frau, die uns die Führung gab, erzählte zunächst von den genauen Grundrissen und das die Decken und Wände viel zu dünn waren, um Bombenangriffen wirklich sicher standzuhalten. Und auch das sie schon kurz nach ihrer Erbauung als unsicher erklärt wurden.
Die Frau erklärte uns, dass einige der Bunkerröhren (Kammern) hergerichtet wurden, wie sie damals, bei den mehr als 1000. Fliegeralarmen in Bremen in Benutzung waren (Bild 2). Nach dieser kurzen Einführung stiegen wir gemeinsame hinab, ein paar kahle Stufen.
und wir standen in einem kleinen kalten Raum mit weißen niedrigen Wänden, an denen Infoposter zu verschiedenen Themen bezüglich des (Luft)-Krieges hingen. Die Frau erklärte uns, das dies die Gasschutzkammer sei, die gebaut worden war, um sich vor möglicherweise eingesetzten Gasbomben zu schützen, um dieses „auszusperren“. An den Wänden entlang verlief auf Hüfthöhe ein blassgelber Streifen, der Phosphorstreifen.
Durch die Beleuchtung „lud“ er sich auf und wurde als notdürftige Beleuchtung genutzt, damit man bei einem Stromausfall immer noch etwas Orientierung hatte. Dicke, mit Gummi verstärkte Türen trennten die einzelnen Kammern von dieser Gasschutzkammer ab und waren ein zusätzlicher Schutz vor Schmutz, Gas etc.
Anschließend sind wir in eine der Röhren gegangen und die Frau hat uns den Aufbau erklärt.
Zum Beispiel, dass es den „Komfort“ gab von Holz über dem kalten Stein, eine Gepäckablage und eine kleine Röhre als Heizung. Danach sind wir hin hinter die „Splitterschutzwand“ gegangen, das ist eine Wand die zu drei viertel in den Raum reicht und ihn so mehr oder weniger trennt. Diese Wand diente zum Schutz vor Trümmern, Bombensplittern etc. wenn ein Teil des Bunkers getroffen und beschädigt wurde. Anschließend führte die Frau uns durch weitere Kammern, die Frau berichtete uns, wie die Bunker ,und die verschiedenen Alarme zum Alltag wurden, wie Menschen gedrillt wurden, sich zu verhalten, wenn es einen Alarm bzw. einen Angriff gab.
Auch die Realität der Menschen in den Bunkern wurde auf den Info-Postern erläutert und erklärt, dazu gehörte auch die Tatsache, dass nicht alle Menschen Bremens in Bunker passten, viele aufgrund versch. Kriterien (Sinti & Roma, Juden etc.) abgewiesen wurden oder Schutz in den eigenen Kellerräumen suchten.
Anschließend gingen wir zusammen als Gruppe in das Schulmuseum der Grundschule Hohwisch.
In mehreren Räumen wurde der frühere Schulalltag, auch unter dem nationalsozialistischen Regime, präsentiert (Bild 4). Auch der Vergleich des Schulwesens von früher und heute wurde öfter thematisiert. Zwei Räume wurden so hergerichtet wie die Klassenzimmer in früheren Tagen, z.B in der Kaiserzeit ausgesehen haben (Bild 3). Es gab viele Ausstellungsstücke, Tonspuren und andere interaktive Stücke in den Räumen des Museums die die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sehr interessant gestaltet haben.

Das Glück der Erde …

… liegt auf dem Rücken der Pferde. Das würde unsere QI-Schülerin Jule Fülles sofort unterschreiben, denn sie hat nach vielen aktiven Jahren im Reitsport ein echtes Highlight erlebt. Bei der Deutschen Islandpferde Meisterschaft (DIM) vom 24.-28. Juli 2024 wurde sie als Young Rider für die deutsche Equipe der Mitteleuropäischen Meisterschaften Islandpferde (15.-18- August 2024 ) berufen. Das ist ein sensationeller Erfolg in den Augen aller Pferde-Begeisterten an unserer Schule. Doch das war noch nicht alles. Nach einer erfolgreichen Saison und der Aufnahme in den U21-Bundeskader folgte nun dieser Coup. Gleich zweimal konnte sie das Podium bei den Mitteleuropäischen Meisterschaften in Österreich besteigen. Sie sicherte sich einen ersten und einen dritten Platz mit ihrem Pferd Bengill. Das kommende Jahr wird für sie und ihr Pferd Bengill noch spannender, denn es ist ein WM-Jahr. Wir wünschen Ihr dabei ganz viel Glück!

„Das Pferd lehrt den Menschen Selbstbeherrschung, Konsequenz und Einfühlung in Denken und Empfinden eines anderen Lebewesens .“
Alois Podhaisky
1898-1973

Superschau

Etwas anderes fällt uns dazu nicht ein.
Aber von vorne: Vor etwas mehr als einem Jahr fand die Grundsteinlegung für unsere doppelte Dreifeld-Sporthalle statt. Natürlich ist „unsere“ Halle ein Projekt, das für die bestmögliche Förderung des Sports in ganz Bremen gedacht ist. Trotzdem wurde das Personalpronomen „unsere“ sehr bewusst gewählt, aber dazu später.
Zunächst ist es kein Geheimnis, dass die Zweifel bei vielen, ob so ein Großbauprojekt in nur einem Jahr zu realisieren sei, riesig waren. Doch aus Zweifel wurde Anerkennung für das Geleistete. „Wahnsinn! Ich hätte niemals geglaubt, dass eine so fantastische Halle in nur einem Jahr in Bremen entstehen würde.“
„Seht Euch die Duschen an, die sind schöner als bei mir zu Hause.“
„Das Ganze ist olympiareif!“
Diese Zitate führender Bremer Sportfunktionäre bei einer ersten internen Führung durch unseren Koordinator für Leistungssport Harald Wolf, an der unsere Redaktion teilnehmen durfte, spiegelt dies deutlich wider.
Und auch unser Redaktionsmitglied konnte nur staunen über die großartige Ausstattung , die wirklich hervorragende Verarbeitung der edlen Materialien und ob der innovativen Einfälle.
Hier seien nur einige wenige Aspekte benannt:
- Großzügige Überdachung des Eingangsbereiches, der in das Eingangsfoyer mit Teeküche mündet.

- Bundesligataugliche Halle für Handball, Volleyball und Hockey.
- Theorieräume, in denen optimale Analysen der u.a. durch die in der Halle verbauten Kamera eingefangenen Spielzüge, Einzelleistungen (Turnen) stattfinden können.
- Ein hervorragend ausgestatteter Kraftraum mit einem spektakulären Ausblick, der u.a. durch den Handball Förderverein, durch die Förderung des Volleyballverbandes, unseren Schulverein und der tatkräftigen Hilfe von Harald Wolf, Tim Schulenberg, Tizian von Lien und vieler unsrer Sportler erst möglich gemacht wurde.
- Ein Raum, der für die Nationale Anti Doping Agentur bei nationalen und internationalen Veranstaltungen mit allem notwendigem Equipment vorgehalten wird.
Man hätte diese Aufzählung, was unsere Halle im Vergleich zu anderen Hallen in Bremen, in Norddeutschland und sogar bundesweit besonders macht, noch endlos weiterführen können.
Doch an dieser Stelle wollen wir auf den Anfang des Artikels zurückkommen — auf die Betonung „unsere Halle“.
Hiermit sollte keinesfalls der Besitzstand aufgezeigt werden, nach dem Motto, die Halle gehört nur uns. Vielmehr sollte dies an unsere Verantwortung als quasi Hausherren — als Ronzelener — erinnern, denn so eine herausragende Halle, von der nicht nur unsere Sportler, sondern wir alle profitieren, verlangt Achtsamkeit!
D.h. einen verantwortungsvollen Umgang von uns allen mit der Halle, den neuen Geräten und unserem Campus und natürlich eine Vorbildfunktion für Nutzer „unserer“ Halle, die von außerhalb kommen. Damit unsere Halle auch in 10 Jahren noch eine Superschau ist!

„Jedes Recht impliziert eine Verantwortung; jede Gelegenheit eine Verpflichtung; jeder Besitz eine Pflicht.“ Albert Einstein

Alles dabei: Abschluss der 10.Klassen

Wow, irgendwie ein Abschluss der Superlative:
In der 5. Klasse gab es schon mehr Treffen mit der Schulleitung als gewöhnlich und das waren keine Höflichkeitsbesuche. Es gab besonders begabte Kinder, engagierte Eltern, es gab Corona, Distanzunterricht und damit einen Jahrgang, der mehr Prüfungen durchlaufen hat als Jahrgänge vor Corona und last but not least stand am Montagabend bei der Abschiedsrede unserer Schulleiterin ein in allen Bereichen engagierter Jahrgang vor ihr, der zudem noch einen sensationellen Gesamtabschluss hingelegt hat.
All dies wusste Frau Auner in einer resümierenden, emotionalen, aber vor allem lustigen Rede einzubringen. Gefolgt von Schülern, Eltern und Lehrern, die in jeweils ihrer eigenen Art aus einem anderen und doch gemeinsamen Blickwinkel, die letzten Jahre Revue passieren ließen. Und ja, neben vielen Lachern konnte man immer wieder auch Taschentücher beobachten, die über leicht rote Augen gewischt wurden.
Gut so, denn das macht es aus. Schule soll ein Ort der Begegnung, ein Ort des gelebten Lebens und nicht eine Zwangslernstätte sein. Wir alle freuen uns, dass sich das gestern Abend wieder einmal bestätigt hat. Nicht nur, weil der Abend von unseren Schülern durch Tanzeinlagen (amtierende Europameister) und einer Szene aus dem Darstellenden Spiel bereichert wurde. Unsere Schule ist ein Ort, an dem Schüler, Lehrer und Eltern in einem Umfeld, das schult und formt, ein gutes Stück des Lebensweges gemeinsam beschritten haben, an das sich alle gerne zurück erinnern werden.
Für die Zukunft wünschen wir unseren Ehemaligen alles Gute und wir glauben fest daran, es wird kaum eine Herausforderung geben, der sich unsere frischgebackenen Absolventen im Privaten, Beruflichen oder Sozialen nicht stellen können.

„Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe!“
Astrid Lindgren, Pippi Langstrumpf

Siddhartha, Eleanor Roosevelt und die guten Wünsche für unseren Abiturjahrgang 2024

Wieder einmal ist am Freitagabend der diesjährige Abiturjahrgang zu einem Teil unserer Schulgeschichte geworden. Verkorkt und etikettiert zunächst von unseren Kurssprechern, die in ihren tollen Reden auf die Besonderheiten und die Beziehungen zwischen Schülern, Lehrern und Eltern eingegangen sind. Für sie war es schwierig, aber irgendwie zu schaffen, es war lustig und doch manchmal traurig, es war hart, aber doch schön, es war ein Durchhalten und ein Zusammenhalten. In diesem Zusammenhang wurde nicht nur einmal der 5Km Lauf genannt, der das Ausredenzentrum der Kurse auf Hochtouren laufen ließ. Es ging von trivialen Gründen wie Bauchweh über Schüttelfrost, zu abstrusen Gründen, wie: mir ist ein Apfel auf den Kopf gefallen. Aber vor allem war es eine tolle Zeit, auf die — und da waren sich die Kurssprecher einig — alle mit Stolz, Wehmut und einer ordentlichen Prise guter Laune zurückblicken werden. Daran konnten sich die Tutoren nur anschließen, nicht ohne allerdings auf die Einmaligkeit dieses Jahrganges und die Pläne für die Zukunft einzugehen. Insgesamt können die guten Wünsche, Hoffnungen und Weisheiten der Tutoren, wie schon in der Rede unseres Oberstufenleiters Herrn Huras angeklungen, in drei Zitaten aus Hesses Siddhartha zusammengefasst werden:
„Die Welt ist schön, und es lohnt sich, um sie zu kämpfen.“
„Nichts ist von jeher so gewesen, dass es nicht irgendwann anders gewesen wäre.“
„Wissen kann man mitteilen, Weisheit aber nicht.“
Damit war alles gesagt. Und nach einer grandiosen Tanzeinlage wurden die Sonderpreise und Urkunden für soziales Engagement, insbesondere Sport- Geschichts- und Mathematikleistungen sowie für die besten Abiturleistungen vergeben. Dabei gab es die Bestnote 1,0 unglaubliche vier Mal! Als dann die Prozession der Abiturientinnen und Abiturienten mit der Übergabe der Abiturzeugnisse startete, bemerkte man die langsam nachlassende Spannung im Publikum, so dass der anschließende Sektempfang ein fröhliches Beisammensein wurde, bei dem noch manche Anekdote die Gemüter belustigte und man einfach nur den Augenblick genoss. Ganz nach Eleanor Roosevelt: „Gestern ist Geschichte, morgen ist ein Rätsel, und heute ist ein Geschenk ... deshalb nennen sie es die Gegenwart.“

Projektwoche 2024: Das Finale

Ja, liebe Ronzelener, wie alles hat auch diese Projektwoche ein Ende. Ein Ende allerdings, das mit einem fulminanten Schulfest geendet ist. Bei dem alle Projekte sich noch einmal aus ihrer Einzigartigkeit in die Gemeinsamkeit begeben haben. Jeder konnte sich über jedes Projekt informieren und es gab viel zu essen, viel zu erraten, tolle Aufführungen, unter anderem des Chors, den wir mehrmals besucht haben und bei dem wir ob der Leistung unseren Hut ziehen müssen. Es war eine wirklich toller Abschlusstag, eine wirklich tolle Projektwoche, aber vor allem waren es wir Ronzelener, die gemeinsam gearbeitet, gelacht und Erfolge erzielt haben, die fast immer auch anderen zu Gute gekommen sind. Es ist die Gruppe, es sind die Ronzelener, die wir immer gerne betonen, aber es ist auch ein einzelner Ronzelener, der (er wird jetzt sagen, wir haben alles gemeinsam gemacht) organisiert, geprobt, verwaltet, immer mit einem offenen Ohr für Probleme da war, der den Hut auf hatte, den er doch so gerne versteckt. Doch es tut uns Leid, lieber Robert (Herr Rühmer), wir alle möchten uns bei allen Beteiligten, aber ganz besonders bei Dir für diese schöne, für alle gewinnbringende, unterhaltsame, lustige ... Zeit bedanken.
Und nur dieses eine Mal verzichten wir auf ein Zitat und enden mit einem Wort
Danke!

Projektwoche 2024: Blumen

Projekt Blumen
Auf eine ganz besondere Art hat sich diese Projektgruppe um die Allgemeinheit verdient gemacht. Sie hat Schönheit und guten Geschmack in unsere Schule gebracht. Das hat sie getan, indem sie das vermutlich Beste machen kann, was es gibt, wenn man Schönheit erreichen will. Sie haben sich an der Natur orientiert. Sie haben sowohl mit Materialien aus dem Kunstunterricht, aber auch mit natürlichen Materialien tolle Sträuße kreiert, die den Frühling und den Sommer in unsere Schule geholt haben. Und auch, wenn wir uns wiederholen: Unsere Schule ist ein Lebensraum, der mit tollen Menschen bevölkert wird, der es verdient hat, immer ein Stück lebenswerter zu werden. Ein Projekt, das dazu angetan ist, allen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, denn:

"Wo Blumen blühen, lächelt die Welt. Wo Blumen blühen, da wächst Hoffnung." Lady Bird Johnson

Projektwoche 2024: Schülervertretung

Liebe Ronzelener,
auch heute, am Mittwoch, dem letzten Tag unserer Projektwoche, wollen wir uns noch vor unserem Abschluss-Resümee zwei Projekte ansehen.
Und auch heute geht es wieder um Andere oder einfacher: Auch diese Projekte haben sich in den Dienst der Allgemeinheit gestellt.

Projekt Schülervertretung
Klar, es gibt eine SV auch an unserer Schule. Ist normal, was auch sonst. Ach ja, sind daran nicht die beteiligt, die ab und zu nicht in den Unterricht müssen und anstatt dessen lieber irgendwie mit den anderen SV-Leuten abhängen?
Wie gut, dass diese Vorurteile an unserer Schule der Vergangenheit angehören, denn unsere SV gehört genauso zu uns wie Lehrer, die Eltern, der Hausmeister und allgemein die Schüler. Denn sie ist laut an den richtigen Stellen und leise und einfühlsam, wo es notwendig ist. Und natürlich, und das macht sie aus, ist sie immer bereit, etwas dazuzulernen, um ihre Arbeit für uns noch zu verbessern. So geschehen in dieser Projektwoche, in der es darum ging, Rechte, Pflichten und Möglichkeiten einer SV noch besser auszuloten. Dazu gab es eine Fortbildung mit einer externen Gruppe in den ersten beiden Tagen und am Montag und Dienstag hat die Gruppe schon versucht, diese neuen Impulse umzusetzen, um dann als Abschluss eine teambildende Kanufahrt zu machen.
Toll, dass wir das Team rund um unsere SV haben!

„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg.“
Henry Ford

Projektwoche 2024: Masken

Projekt Masken
Auch für dieses Projekt haben sich unsere Schüler zusammengetan, um das Leben, das Schulleben etwas bunter und spannender zu machen. Sie haben aus Gips Masken gemacht um aus diesen ihre Vorstellungen von dem Besonderen, das Gesichter ausmacht, zu erschaffen. Sie waren kreativ, haben recherchiert, sich inspirieren lassen. So sind Ursprünge der historischen Masken der Inka zu erkennen. Masken haben diese Gruppe beeindruckt, sie zu künstlerischen Höchstleistungen gebracht, ob der Schönheit, aber auch ob der Tatsache, dass Masken geheimnisvoll sind, sie einen Teil der Wahrheit verbergen und doch einen besonderen Aspekt der eigenen Gefühlswelt preisgeben. Wir waren beeindruckt von den Masken und den Geheimnissen, die wohl dahinter stehen.

„Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er in eigener Person spricht. Gib ihm eine Maske und er sagt die Wahrheit.“
Oscar Wilde

Projektwoche 2024: Insektenhotels

Projekt Insektenhotel
Summ, summ, summ Bienchen summ herum Ei, wir tun dir nichts zu Leide
Flieg nur aus in Wald und Heide Summ, summ, summ Bienchen, summ herum!
So beginnt eines der berühmtesten Kinderlieder, das wohl jeder noch aus Kindergartentagen im Ohr hat. Doch die Projektgruppe Insektenhotel hat sich genauer mit dem Thema Bienen auseinandergesetzt als es dieses, zugegeben schöne, aber sehr verklärende Kinderlied tut.
Sie hat herausgefunden, dass es nicht in erster Linie darauf ankommt, dass die Bienen, wie im Lied besungen, die Waben füllen, damit wir Menschen den süßen Honig haben, sondern dass die Hauptaufgabe der Bienen darin besteht, dass Pflanzen bestäubt und somit ihr Weiterleben gewährleistet wird. Auch haben die Projektteilnehmer erkennen müssen, dass es eben nicht stimmt, dass wir den Bienen nichts zu Leide tun, denn das tun wir, indem immer mehr artenreiche Wildgebiete einbetoniert, durch Landwirtschaft oder auch durch zu sterile Gärten zerstört werden. Um einigen Bienen wenigstens einen sicheren Unterschlupf für den Winter zu ermöglichen, werden in diesem Projekt Insektenhotels gebaut, die natürlich nicht nur den Bienen, sondern allen Arten von Insekten als Heimstätte dienen sollen. Denn ohne Insekten ist nicht nur ein wichtiger Aspekt der heimischen Fauna und Flora in Gefahr, sondern auch die landwirtschaftliche Ernährungsgrundlage von uns Menschen steht auf der Kippe.

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr. “
Albert Einstein 1949

Projektwoche 2024: Erste Hilfe

Projekt Erste Hilfe
Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. Dies mag eine abgedroschene Floskel sein, aber als wir den Raum betraten, in dem das Projekt „Erste Hilfe“ stattfand, ist uns genau das geschehen. Auf dem Boden lag eine hilflos aussehende Puppe, die, und das machte das Bild irgendwie deutlich, ohne die Hilfe erfahrener Helfer den Tag nicht überstehen würde.
Anders gesagt, wir sind noch nicht so senil, eine Puppe nicht von einem wahren Menschen unterscheiden zu können, aber wir, die wir in dieser Welt leben, haben schon so viele schlimme Szenen in uns abgespeichert, dass die Phantasie diese Bilder nur durch eine hilflos auf der Erde liegende Puppe hervorruft. Umso dankbarer waren wir dann in die hoffnungsvollen und interessierten Gesichter zu sehen, die sich in diesem Projekt der Ersthilfe verschrieben haben, die vielleicht einem von uns einmal das Leben retten kann. Ein gutes Gefühl!
Danke dafür bei den Ausbildern und bei den Teilnehmern an diesem Projekt!

„Es ist nie zu spät für eine gemeinsame Anstrengung für die, die auf unsere Hilfe warten.“
Norbert Blüm

Projektwoche 2024: Gestaltung der Schule

Projekte Gestaltung der Schule
Unter dieser Überschrift lassen sich zwei tolle Projekte zusammenfassen, die sich damit beschäftigen, unseren alltäglichen Lebensraum in der Schule zu verschönern und lebenswerter zu machen.
Die erste Gruppe hat sich den Klassenräumen S01 und S03 verschrieben und verschönern diese mit vielfältigen Bildnissen. Wobei unser Schulmaskottchen nicht fehlen durfte.
Die zweite Gruppe hat sich vor allem dem Außengelände verschrieben. So wurden die Spielstätten Fußball-/Basketball-/Handballplatz mit Linien gekennzeichnet. Es ist geplant, die Basketballkörbe zu erneuern und für die Erholung wurde vielfach verschenkter Raum gemäht und soll mit Rindenmulch aufgefüllt werden, so dass unter den Bäumen auf dem Schulhof und rings um die Schaukeln schöne Orte entstehen, wo wir uns alle bei schönem Wetter zurückziehen können.
Viele weitere Ideen zur Verschönerung sind angedacht und werden bestimmt auch nach der Projektwoche weiterverfolgt. Wir freuen uns darüber!

„Ziele zu setzen ist der erste Schritt, das Unsichtbare in das Sichtbare zu verwandeln.“
Tony Robbins

Projektwoche 2024: Schach

Projekt Schach
Ein Projekt, das sehr viel vereinigt, ist das Projekt Schach. Hier werden die handwerklichen Fähigkeiten der einzelnen Teilnehmer gefordert, die aus verschiedenen Materialien ganze Schachspiele inklusive Figuren hergestellt haben, um dann die geistigen Fähigkeiten mit den neuen Spielen in einem Trainingsprogramm und schließlich in einem Schachturnier zu fordern. Aber auch hier kommt der karitative Aspekt nicht zu kurz, denn die Figuren und die Schachbretter sollen in den Besitz der Klassen/ Kurse übergehen, damit sich nicht nur eine begrenzte Schülerzahl dem hohen Spiel des Schachs widmen kann.

„Mit Hilfe des Schachs formte ich meinen Charakter. Das Schachspiel lehrt vor allem, objektiv zu sein. Man kann nur dann ein großer Meister werden, wenn man sich seiner Fehler und Mängel bewusst wird - ist das nicht ganz so wie im Leben?“
Alexander Aljechin

Projektwoche 2024: Alt trifft jung

Liebe Ronzelener,
auch heute, Montag, den 17.6. haben wir uns den frischen Wind Eurer Projekte um die Ohren wehen lassen und auch heute kristallisiert sich wieder heraus: Es ist so gar nicht uncool, etwas für andere zu tun!

Projekt Alt trifft jung
Was für eine tolle Idee, sich nicht auf seiner eigenen Jugend auszuruhen, sondern zu bedenken, dass man selber alt wird und wie das wohl ist. Diese Gedanken haben sich fünf Mädchen aus dem Deutschprofil gemacht und kurzerhand das Projekt Alt trifft jung angeboten. Dabei haben sie sich gleich in eine sehr schwere Materie mit ihren viel jüngeren Projektteilnehmern gewagt, sie haben sich vorgenommen, ein Altenheim zu besuchen und vor allem demenzkranken Menschen ihre Aufmerksamkeit und hoffentlich etwas Zerstreuung und Freude zu bringen. Die Projektgruppe bringt selbstgebastelte Geschenke mit, will den alten Menschen vorlesen und was wohl am wichtigsten ist, ihnen zuhören.
Wir sind sicher, auch wenn sich das Ganze einseitig anhört, beide Seiten werden von dieser viel zu wenig geübten Verständigung zwischen Alt und Jung profitieren, denn:

„Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch.“ . Franz Grillparzer

Projektwoche 2024: Veganes

Projekt Veganes
Auf eine gänzlich andere Art und Weise hat sich das dritte von uns vorgestellte Projekt für andere eingesetzt. Ausgehend von der Überlegung, was, wenn Tiere gar nicht für unsere Nahrung sterben wollen?
Wenn sie sogar wie wir Schmerzen, Angst und Freude empfinden, was könnten wir tun? Gibt es überhaupt eine Alternative zu Fleisch oder wenigstens Fleischkonsum zu reduzieren?
Die Projektgruppe hat den Selbstversuch gewagt. Zunächst wurde recherchiert, welche Möglichkeiten der veganen Ernährung es gibt und wie leicht man an diese Lebensmittel herankommt. Nachdem diese und andere theoretische Grundlagen abgearbeitet worden sind, ging es in die Küche, um vegan zu kochen.
Gestern Burger und heute Spaghetti Bolognese.
Zwischenergebnis: Man kann veganes Essen ohne viel Aufwand zubereiten. Für einige war der Geschmack etwas ungewöhnlich, andere fanden es richtig lecker. Wir finden auf jeden Fall toll, dass für diese Mittagessen kein Tier leiden musste.

„Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.“
George Bernard Shaw

Projektwoche 2024: Schultüten

Projekt Schultüten
Auch in diesem Projekt waren unsere Schüler für andere kreativ, aktiv und fleißig.
Die Idee, für unsere neuen fünften Klassen Schultüten zu basteln, ihre äußere Form individuell zu gestalten und sie danach zu befüllen, ist bei der Lerngruppe auf so große Begeisterung gestoßen, dass unsere begleitenden Lehrkräfte sowohl die Pausen als auch das Ende des Projekttages fast unter Druck herbeiführen mussten. Und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Vielleicht sollte der Projektkurs in Erwägung ziehen, die Herstellung von Schultüten professionell, quasi als Schülerfirma, in Angriff zu nehmen. Wie auch immer, die neuen fünften Klassen erwartet eine tolle Überraschung.

„Stets findet Überraschung statt,/ da, wo man's nicht erwartet hat.“
Wilhelm Busch

Projektwoche 2024: Übungsleiterlehrgang

Liebe Ronzelener,
heute sind wir nicht nur durch die Projekte geweht, sondern haben uns wie gestern versprochen einzelne Projekte genauer angeschaut. Dabei ist uns eines aufgefallen: Nahezu alle Projekte orientieren sich an dem Nutzen für andere, so auch das erste Projekt, das wir heute vorstellen wollen:
Projekt Übungsleiterlehrgang
Immer wieder wird in den Medien angemahnt, dass es zu wenige Menschen gibt, die bereit sind, ehrenamtlich zu arbeiten, häufig dann noch kombiniert mit dem Vorwurf, dass vor allem die Jugend nicht mehr bereit sei, sich irgendwo, sei es ehrenamtlich oder nicht, zu engagieren.
Wir treten heute an der Ronzelenstrasse wieder einmal den Gegenbeweis an.
Wie sonst wäre es zu erklären, dass sich ein großer Teil der an der Projektwoche teilnehmenden Oberstufe für den Übungsleiterlehrgang angemeldet hat?
Ein Lehrgang, der nicht einfach nebenbei zu absolvieren ist. Neben den natürlich auch vorhandenen praktischen Anteilen und der damit verbundenen Planung, Durchführung und Reflektion von Übungsstunden, müssen unsere Absolventen sich mit den rechtlichen Vorgaben und Hintergründen beschäftigen, in denen ein Übungsleiter sicher sein muss. Hierfür ist extra ein Referent des LSB zu uns an die Schule gekommen, um die Schüler optimal auf diesen Bereich vorzubereiten.
Und um die Dimension klar zu machen: die Ausbildung ÜL-C Breitensport dauert 120 Lerneinheiten (LE), 1 LE = 45 Minuten.
Nicht schlecht für eine Jugend, die ja so gar nicht bereit ist, sich zu engagieren.

„Darin besteht der Fortschritt der Welt, dass jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.“
Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)

Projektwoche 2024: Der Auftakt

Zum Auftakt unserer Projektwoche wollen wir von der üblichen Form abweichen und uns nicht speziell auf einzelne Projekte konzentrieren, sondern einen allgemeinen Überblick geben.
So haben wir uns am heutigen Tag quasi als Vagabunden der Projektwoche von Raum zu Raum, von Projekt zu Projekt begeben und haben die ersten Emotionen und Eindrücke aufgefangen. Es ging vom Schachbrettbau zum Früchtekanon über die vegane Ernährung, die Blumenkunst, den Maskenbau, Warhammer, über die Ausbildung selbstbewusster und kompetenter Schülervertreter, bis hin zur Trainer-/Übungsleiterausbildung. Dabei haben wir viele interessante Projekte wie „Wenn Bäume sprechen könnten“, auswärtige Projekte und andere, noch gar nicht erwähnte, gesehen.
Doch auch wenn wir am ersten Tag nicht alle Projekte besuchen konnten, ist eines schon jetzt deutlich. Es sind die unterschiedlichen Begabungen und Interessen, die diese Projektwoche tragen. Aspekte der Persönlichkeiten von Schülern und Lehrern, von denen die andere Seite bisher keine Ahnung hatte. Eine tolle Stimme, ein abgefahrener Musikgeschmack, künstlerische oder organisatorische Fähigkeiten sind nur einige Aspekte, die uns gegenseitig staunen lassen. Und damit wollen wir ausnahmsweise mit zwei Zitaten enden:

„Wenn jeder einbezogen wird, gewinnt jeder.“
~ Jesse Jackson
„Je größer die Vielfalt, desto größer die Vollkommenheit.“
~ Thomas Berry

Wir bedanken uns auch ganz herzlich bei der Bundeszentrale für politische Bildung, die unsere Projektwoche finanziell unterstützt hat.

Bis morgen zum aktuellen Projektwochenbericht!

Bildungsfahrt ins Konzentrationslager Bergen Belsen

Am 19. April 2024 wurden wir, die Schülervertretung, von der evangelischen Kirchengemeinde, dem Jugendbeirat, dem Seniorenbeirat und dem Ortsamts Horn zu einer Besichtigung des Konzentrationslagers in Bergen Belsen eingeladen.
Im Vorfeld gab es eine Veranstaltung zum Thema Nationalsozialismus, bei der wir uns über diese Zeit austauschten und ein Zeitzeuge uns berichtete, wie er diese Zeit im Nationalsozialismus als Kind und Jugendlicher erlebte.
Zu der Fahrt kamen mehrere Generationen (14 - 95 Jahre) zusammen. Unsere Besichtigung begann an der Rampe, wo damals die Menschen ankamen. Danach besichtigten wir den Außenbereich des Konzentrationslagers, auf dem noch einige Fundamente der alten Gebäuden standen. Eine Ehrenamtliche des Anne-Frank Hauses in Hambühren leitete unsere Führung und erzählte uns viel über die Geschichte des Ortes.
Später besuchten wir eine Ausstellung und danach den Friedhof mit den Massengräbern und den jüdischen Mahnmal. Wir hätten noch viel mehr Zeit gebraucht, da es viele interessante Informationen gab. Diese Bildungsfahrt hat bei uns einen beängstigenden, doch sehr interessanten Eindruck hinterlassen.

Rena und Emma

„Was kostet das Leben“ — Entwickelt, gespielt, verkauft und ausgezeichnet

Wir können wahrlich stolz auf unsere Schülerfirma Cabo-Games sein, nachdem sie mit ihrem ersten Spiel fast den Schulunterricht lahmgelegt hatten (wir haben über die Spielleidenschaft der Lehrer im Lehrerzimmer berichtet), ist das junge Unternehmen dieses Mal noch einen Schritt weiter gegangen. Unter der Leitung unseres geschätzten Kollegen Thomas Koj haben die Schülerinnen und Schüler ihr neuestes Kartenspiel „Was kostet das Leben“ auf der dreizehnten Schülerfirmen-Messe, die durch das Landesinstitut für Schule (LIS) im Metropol Theater Bremen veranstaltet wurde, präsentiert. Dass das neue Spiel ein absoluter Renner ist, haben wir ja schon auf unserem letzten Weihnachtsbasar gesehen, bei dem „Was kostet das Leben“ quasi seinen ersten Probelauf gemacht hat.

Inzwischen hat vermutlich jeder zweite Ronzelener zumindest einmal „Was kostet das Leben“ gespielt. Danach war man sich in unserem hauseigenen Spielentwicklerunternehmen einig, dass sich Cabo-Games mit der Neuentwicklung auf der diesjährigen Schülerfirmen-Messe präsentieren will.
Und die Erfolgsgeschichte geht weiter. Cabo-Games wurde mit dem 2. Preis (von 33 Schülerfirmen) für die beste Geschäftsidee ausgezeichnet. Zudem war auch das Spiel auf der Messe ein Verkaufsschlager. Das ging so weit, dass für den Verkauf kurzfristig ein Paypal-Konto direkt auf der Messe eingerichtet wurde.
Wir gratulieren und sind stolz auf unsere Jungunternehmer!

"Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen."
Oliver Wendell Holmes, Sr. (1809-1894), Arzt und Schriftsteller

Support der Eisbären Bremerhaven

Zu einem spannenden Showdown in der ÖVB Arena zwischen den Eisbären Bremerhaven und den Uni Baskets Münster wurden unsere Schüler:innen am Sonntag, den 10. März 2024, mit Auszubildenden der Buhlmann Group eingeladen. Die Stimmung in der Halle war sehr gut, die Sprechchöre hallten von Rang zu Rang wider. Die Buhlmann Group sponserte Trikots und Tickets mit dem Ziel den Anwesenheitsrekord in der ÖVB Arena zu brechen und 2 € von jedem Ticket für den regionalen Hochwasserschutz zu spenden. Danke!

Berufsorientierender Tag der Sek II - Unternehmen zu Besuch in der Oberschule an der Ronzelenstrasse

Soll ich eine Ausbildung oder ein Studium beginnen? Diese Frage wird für die Schüler:innen der Q1 und Q2 immer konkreter.
Oft entscheiden sich Schüler:innen gegen eine Ausbildung und für das Studium. Nicht selten geschieht dies, weil ein klares Berufsziel fehlt. Auf der anderen Seite lässt sich feststellen, dass Unternehmen dringend Auszubildende suchen und auch jede Menge Dualer Studiengänge anbieten.
Deshalb hat die Oberschule an der Ronzelenstrasse am 16. Februar 2024 zum zweiten Mal Unternehmen aus der Stadt zu einem berufsorientierenden Tag der Sek II eingeladen, um die Schüler:innen bei ihrem Startberuf zu unterstützen.

Zu Besuch waren die AOK Bremen, die DB AG, die Polizei, die Sparkasse AG, ArcelorMittal, die Physiotherapeutenschule der Bildungsakademie Gesundheit Nord sowie die Schule der ATA/OTAs der Bildungsakademie Gesundheit Nord, der allgemeine öffentliche Dienst der Freien Hansestadt Bremen, die DMK Group (Deutsches Milchkontor GmbH), team neusta, das Finanzamt, das Oberlandesgericht, die Harren Group, aber auch die Freiwilligendienste Bremen.
Die Unternehmen informierten in Vorträgen und Workshops interaktiv über ihr Unternehmen, Ausbildungsberufe, duale Studiengänge, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Aufstiegschancen. Dabei waren auch Auszubildende und Student:innen, die gerade erst die Schule verlassen hatten.

Unsere Schüler:innen nutzten die Gelegenheit Fragen zu stellen, über mögliche Praktikumsplätze und ja sogar über Bewerbungen zu sprechen.
In den kommenden Wochen wird sich noch die Zentrale Studienberatung der Universität Bremen vorstellen, um über Studienprofile, Bewerbungsverfahren und Studienalltag zu informieren.