Die Erkenntnis, dass man ohne Wasser auf unserer Erde nicht leben kann, war für einige
Schülerinnen und Schüler ausschlaggebend, das Projekt „Wasser - Stoff des Lebens“ anzuwählen!
Das Wissen über die Wichtigkeit von Wasser für die Gestaltung der Zukunft aller Menschen trieb die Gruppen an, sich mit verschiedenen Fragestellungen zum Thema Wasser aktiv und intensiv auseinander zu setzen: Wie kann man Wasser sparen? Wo kommt es überhaupt her? Wie wird verschmutztes Wasser gereinigt? — waren Fragestellungen, die dieses Projekt inhaltlich füllten.
Neben einem experimentellen Theorieteil in unserer Schule, besuchten wir den Bultensee in Bremen. Hier machten wir uns auf die Suche nach verschiedensten Lebewesen im Wasser, die belegten, dass der See eine gute Wasserqualität besitzt.
Außerdem konnten wir uns davon überzeugen, dass man mit einfachen Mitteln verschmutztes Wasser schon reinigen kann.
„Die Erde, die Luft, das Land und das Wasser sind kein Erbe unserer Väter, sondern Leihgaben unserer Kinder. “ (Mahatma Gandhi)
Die Detektei der Umweltdetektive (unser 8. Jahrgang) hat sich dem Thema Greenwashing mit viel Interesse und Energie während unserer Projektwoche angenommen. Durch genaue Recherche und Erkundigungen vor Ort in Supermärkten, sind sie dem Problem des Greenwashing auf den Grund gegangen. Zunächst hat sich die Gruppe dem Thema theoretisch genähert und ist zu diesen Ergebnissen gekommen: Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind zwei Begriffe, die seit Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Alle Menschen sind gefragt, sich diesen Themen anzunehmen, um für nachfolgende Generationen eine Welt zu hinterlassen, in der es sich lohnt zu leben. Eine logische Sache, denkt man. Viele Verbraucher sehen sich jedoch in einer Zwickmühle. Der Wille, „grüne“ Produkte zu konsumieren, ist da, aber in den letzten Jahren ist ein grüner Dschungel entstanden, in dem sich kaum jemand mehr zurecht findet. Nahrungsmittel, Textilien oder andere Güter werden durch unterschiedliche Label, Siegel oder einfach durch Zertifikate als „Bio“, „grün“ oder „klimaneutral“ ausgezeichnet. Je intensiver das Thema Klimawandel und dessen Folgen in den Medien auftauchte, umso mehr Produkte waren plötzlich „fair-gehandelt“, „biologisch-abbaubar“ oder „FCKW-frei“. Das klingt toll. Und wenn es die Wahrheit ist, befänden wir uns auf dem richtigen Weg in eine „grüne“ Zukunft. Doch leider gibt es viele Trittbrettfahrer, die sich mit falschen Aussagen den Weg zum Endverbraucher bahnen wollen, ohne dabei an die Umwelt zu denken. Vor allem Riesenkonzerne wie Shell, McDonalds und Lufthansa standen schon häufig deswegen in der Kritik. Falschaussagen, Irreführung oder fehlende Nachweise sind die Werkzeuge, mit denen gearbeitet wird, um den “grünen“ Schein zu wahren. Immer schwieriger wird es als Verbraucher zu vertrauen. Unsere SuS haben sich nun gefragt, inwieweit die Theorie ihre eigene Lebenswelt betrifft. So sind sie quasi zu Umweltdetektiven geworden und haben selbst Produkte auf Greenwashing getestet und erarbeiten nun Infoplakate und Tipps für den Einkauf. Sie bahnen sich gleichsam einen Weg durch den Dschungel und geben ihre Erkenntnisse an uns weiter. Vielen Dank dafür!
„Kauft weniger, sucht es sorgfältig aus, lasst es beständig sein.“ – Vivienne Westwood
Klar, das Angebot an unsere Schüler:innen der Q1, an einer Übungsleiter:innen-Ausbildung teilzunehmen, passt zu uns. Sportbetonte Schule, mit dem Ehrgeiz, die erste Eliteschule des Sports in Bremen zu werden.
Aber was hat das mit Nachhaltigkeit — dem Thema unserer diesjährigen Projektwoche zu tun? Sehr viel, wie am Ende einer Diskussion unter Oberstufenschüler:innen herauskam, da Sportvereine der ideale Rahmen für nachhaltiges Handeln sind, denn wo sonst findet man so viel Energie, Leistungswillen, ehrenamtliches Engagement und Gemeinschaftsgefühl? Wo kommen verschiedene Generationen, gesellschaftliche Schichten und Nationalitäten ungezwungener zusammen und profitieren voneinander?
Und das alles würde nicht ohne das enorme Engagement der in den allermeisten Fällen ehrenamtlich agierenden Übungsleiter:innen gelingen.
So haben unsere Kolleg:innen Dr. Judith Neugebauer, Tim Schulenberg und Erik Müller den bereits zweiten Übungsleiter:innen-Ausbildungskurs für unsere Schüler:innen in der diesjährigen Projektwoche für Nachhaltigkeit angeboten.
Auf der Agenda für diese Woche stehen die mit dem LSB-Bremen entwickelten Themen …
• Was macht einen guten Übungsleiter:in aus?
• Prävention von und Handeln gegen sexualisierte Gewalt im Sport
• Entwicklung erster Trainingsstunden, Aufbau und Leiten von Trainingseinheiten
… ohne deren Kenntnis und Umsetzung eine nachhaltige Entwicklung in Sportvereinen nicht denkbar wäre.
Ergebnis: Wieder mehr als 40 Schüler:innen machen begeistert mit, um nach Absolvierung aller Module im Frühjahr 2024 ihre C-Lizenz Breitensport in den Händen zu halten und unsere Sportvereine zu unterstützen.
Danke für Euer aller Engagement!
„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ (Mahatma Gandhi)
Die Frage, was Nachhaltigkeit ist, warum sie notwendig und was dafür zu tun ist, darüber gibt es tonnenweise gedrucktes Papier (Artikel, Bücher, Reden…). Abgesehen von allem, was darüber im Internet kursiert, gibt es dazu mehr Antworten und offene Fragen als ein Menschhirn fassen kann. Wir stellen die Frage, muss das wirklich so kompliziert sein oder genügt es nicht, zu wissen, dass wir nur dann überleben können, wenn wir nicht mehr verbrauchen als unsere Erde wieder-erschaffen kann?
Klingt einfach, weiß eigentlich jeder, dafür braucht es keinen übermenschlichen Verstand.
Warum dann der Massenkonsum, die Umweltzerstörung, die Massentierhaltung …?
Dem wollen wir auf den Grund gehen. Wollen aktiv etwas gegen die Zerstörung tun — hin zu mehr Nachhaltigkeit — und uns in der diesjährigen Projektwoche nicht nur theoretisch, sondern auch aktiv in Workshops einem nachhaltigen Leben nähern.
Doch ist das alles nicht übertrieben?
„Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schön ärgern.“ (Marc-Uwe Kling)
„They are the champions“
So könnte die Überschrift dieses Artikels lauten, denn es wurden heute Abend wirkliche Champions entlassen. Doch bevor unser Abiturjahrgang 2023 an dem Punkt der Verleihung der Hochschulreife angelangt ist, warteten viele steile Anstiege, Berghöhen und Fallstricke auf unsere Abiurient:innen. Davon wussten sowohl Schüler:innen als auch die Tutor:innen in ihren Reden zu berichten. Da waren, neben Klausuren und dem Abitur, Probleme, wie das täglich rechtzeitige Erscheinen, Konzentration im Unterricht und Abstinenz während Klassenfahrten und der Mottowoche.
„Natürlich haben wir weder bei den Klassenfahrten noch bei der Mottowoche Alkohol getrunken!“
Diese Aussage, dokumentiert durch Bilder und kleine Filme, wurde mit viel Lachen und Applaus von den anwesenden Eltern, Freunden und Lehrern honoriert.
Doch es gab auch nachdenkliche Momente, in denen mit Wehmut an die vergangene Schulzeit gedacht wurde. Wie immer war der heutige Abend neben Freude über das bestandene Abitur, eben auch ein Abend des Abschieds, mit dem Ausblick auf künftige Herausforderungen. Den wohl emotionalsten Moment dieses Abends haben wir Herrn Wolff zu verdanken, der das Lied „We are the Champions“ in „Wir haben das Abi“ umgedichtet und gesungen hat. In der letzten Strophe sind dann alle Abiturient:innen aufgestanden und haben mitgesungen. Gänsehaut pur!
Und mit Gänsehaut endete dann auch der offizielle Teil des Abends mit der feierlichen Überreichung der Abiturzeugnisse.
Und da waren sie - die Champions des Abends - zusammen auf der Bühne.
Und das werden sie in unseren Herzen auch bleiben.
Liebe Abiturient:innen, danke, dass ihr da ward!
„Ihr seid die Champions!“
Liebe Ronzelener,
letztes Jahr endete unser Artikel über den Lauf gegen Hunger mit den Worten: „Erst wenn kein Kind, kein Mensch mehr hungern muss, ist unser Kampf zu Ende!“
Audrey Hepburn
Dieses Jahr wollen wir mit diesem Zitat beginnen, denn neben den Vorbereitungskursen zum Lauf gegen den Hunger sind es diese Worte, die Euch angespornt haben, wieder etwas gegen den Hunger zu tun. Ihr seid in der Hitze gelaufen, habt geschwitzt und Euer Letztes gegeben. Ein Anwohner hat bewundernd gesagt: “Toll, wenn sich die Jugend für so eine gute Sache begeistert.“ Und er hat Recht! Es ist ein kleiner Schritt auf dem Weg zur globalen Gerechtigkeit, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung – und diesen Schritt seid ihr gelaufen. Ihr (600 Ronzelener:innen) seid fast 4000 Runden (ca. 2000 km) gelaufen. Dabei habt ihr eine Spendensumme von 15.435,62€ erlaufen! Das ist spektakulär!
Gut gemacht und weiter so, denn:
„Hunger ist keine Frage der Nächstenliebe. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit.“ (Jacques Diouf)
Danke an das DAV Kletterzentrum Bremen das uns bei unseren Bemühungen unterstützt hat!
„Such a pleasure to meet you“
Dies könnte das Motto der Special Olympics World Games 2023 sein. Sie finden vom 17.-25. Juni erstmals mit 26 verschiedenen Sportarten und Tausenden Athleth:innen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in Deutschland statt. Es soll ein buntes, internationales Fest der Begegnungen von unterschiedlichsten Menschen werden, um mehr Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Als Gastgeber für die 200 amerikanischen Athlet:innen ist Bremen und Bremerhaven dazu aufgefordert, den jungen Leuten und ihren Trainer:innen Land und Leute abseits der Hauptstadt Berlin zu präsentieren. Gemeinsam trainieren, vorbereiten auf die World Games und Inklusion leben — das sind die Ziele in diesen Tagen.
Unsere Schüler:innen Nadine und Semih aus dem Förderbedarf Wahrnehmung und Entwicklung (AG Golf und Inklusion) hatten die Ehre, mit einigen der 17 US-Golfer:innen auf dem Golfplatz zur Vahr gemeinsam zu trainieren. Bewundert wurde die Souveränität des Golfspiels der US-Athleten und der freundliche, motivierende Umgang. Kommunikation war kein Problem. Neben dem sportlichen Miteinander tauchte überraschenderweise die Frage nach Alligatoren und Schlangen auf dem Golfplatz auf. In Florida nicht unüblich, lernten wir. Nach diesem durchweg positiven Erlebnis schüttelten sich alle die Hände und die US-Gäste gaben noch Tipps für die golferische Weiterentwicklung.
In summa: „Such a pleasure to meet you.“
Letzte Woche Freitag besuchte die Klasse 7d Radio Bremen. Frau Kültür hatte für die Klasse ein spannendes Programm zusammengestellt. Auf diesem standen u.a. das „3nach9 Studio“, welches gerade für die Sendung am Abend vorbereitet wurde. Anschließend schaute sich die Klasse das „Buten und Binnen Studio“ und den darüber liegenden Regieraum an. Auch Bremen „NEXT“ stand auf dem Programm und alle Fragen der Schüler:innen wurden beantwortet. Auch an Interviews durften sich die Schüler:innen beteiligen. Zum Abschluss ging es noch in das „Sportblitz-“ und in das „Bremen 4“ Studio. Auch dort beantworteten die Redakteure sämtliche Fragen und die Klasse konnte live das Programm mitverfolgen.
Die körperliche Fitness heutiger Kinder ist deutlich schlechter als die Fitness der Kinder vor 20 oder 30 Jahren. Manchen fehlt sogar die Muskelkraft, um ein Klettergerüst zu erklimmen. Außerhalb von Schul- oder Vereinssport bewegen sich viele Kinder und Jugendliche kaum noch und das Minimum von 60 Minuten körperlicher Aktivität am Tag, das die Weltgesundheitsorganisation ihnen empfiehlt, erreicht ein Großteil von ihnen nicht. Aber was sind die Gründe hierfür? Ist der zunehmende Fokus auf die Förderung kognitiver Fähigkeiten Schuld am körperlichen Verfall? Haben wir in unserem durchgetakteten Alltag keine Zeit mehr, unsere Kinder selbst Fahrrad fahren zu lassen, sondern verfrachten sie stattdessen lieber ins Auto oder in ein Lastenrad? Und wie können wir dem Bewegungsmangel in Kita und Schule, aber auch in der Freizeit entgegenwirken? Denn das Bewegungsverhalten aus der Kindheit verfestigt sich mit dem Alter. So werden aus inaktiven Kindern inaktive Erwachsene – mit einem deutlich erhöhten Risiko für Erkrankungen von beispielsweise Herz, Kreislauf und Bewegungsapparat.
Von Catalina Schröder (Deutschlandfunk Kultur)
Link zum Podcast Deutschlandfunk Kultur
Unsere Schule wird ab Minute 25 erwähnt.
Schnee? Was ist das? Ein fast ausgestorbenes Phänomen, das für viele Kinder fast schon in die Märchenwelt gehört. Schneewittchen lässt grüßen. Aber in diesem März wurde für ein paar Tage ein Wintertraum wahr. Es schneite, Schneemänner wurden gebaut, der ein oder andere bekam einen kalten Gruß in Form eines Schneeballs. Leider wich die weiße Pracht schnell dem üblichen Schneematsch, aber es gab sie - die Momente weißer Freude für uns alle. Eine kurze Zeit verwandelte sich die Ronzelenstraße in ein Winterparadies!
„ Man kann im Winter nicht zu viel Winter bekommen.“ (Robert Frost)
Im 8. Jahrgang findet im Mathematikunterricht immer im Rahmen der Einheit "außergewöhnliche Häuser" das sogenannte Traumhausprojekt statt. Im Unterricht werden zuvor die mathematischen Grundlagen gelegt, indem der Flächeninhalt für verschiedene Formen (Dreiecke, Parallelogramm und Trapez) berechnet wird. Anschließend werden die Volumina von verschiedenen Prismen berechnet.
Diese Grundlagen münden in das Traumhausprojekt. Alle Schüler*innen des 8. Jahrgangs haben ihr Traumhaus gebaut und dies am Tag der offenen Tür ausgestellt. Die Besucher*innen haben dann über die gelungensten Traumhäuser abgestimmt - dabei war es in vielen Klassen ein Kopf an Kopf rennen.
Schülerinnen der Q1 und Q2 des Leistungskurses Tanzen unter der Leitung von Mara Hannover nahmen im Oktober an einem Intensivworkshop mit TänzerInnen aus New York teil.
Eine Woche, vier Stunden täglich, trainierten die Schülerinnen unter Anleitung von Amy Saunder, einer Profi-Tänzerin aus New York. Insgesamt elf Bremer Schulen nahmen am Projekt „Dancing for Trust“ der renommierten Battery Dance Company teil. Mit mehreren Coaches tourt die Company quer über den Globus, um mit Kindern und Jugendlichen integrative Kunst zu entwickeln. Zum ersten Mal überhaupt entschied sich die Company dazu, vor dem Workshop mit den SchülerInnen, einen Intensivworkshop mit den dazugehörigen Lehrkräften zu veranstalten. Die Lehrkräfte kamen ebenso wie die SchülerInnen eine Woche lang, vier Stunden täglich in den Genuss der Arbeit dieser KünstlerInnen. Mara Hannover: „Ein besonderer Mehrwert, da ich die Techniken mit Geist und Körper selbst erfahren durfte.“ „All choices are good choices!“ Alles was entsteht, kommt aus den SchülerInnen heraus, nichts ist vorgegeben. Sie bekommen von den Trainer:innen lediglich Werkzeuge an die Hand, was sie dann daraus kreieren, ist etwas ganz persönliches. Das schafft eine hohe Selbstwirksamkeit. Die Leitlinien des Workshops sind Vertrauen, Integration, Kreativität, Persönlichkeit und soziales Engagement.
Dieser Intensivworkshop mündete in einer Abendveranstaltung im Metropol-Theater Bremen vor Hunderten von Zuschauern.
Die Schüler des Sportprofils 20PA1 reichten im Sommer ihre P5-Arbeit ein und belegten im Fach Biologie den 3. Platz bei den Dr. Hans-Riegel Fachpreisen.
Das Thema ihrer Arbeit lautet: Die Freisetzung von Endocannabinoiden als Folge des Läuferhochs.
Während der Lockdownzeit sind die Schüler, wie viele andere, joggen gegangen. Beide stellten fest, dass das Laufen in manchen Fällen ein angenehmes Gefühl auslöste, dass in Fachkreisen das Runners High genannt wird. Diesem Phänomen wollten sie biologisch und sportphysiologisch auf den Grund gehen. Zudem interessierte es die Schüler, welche Faktoren die Freisetzung dieser körpereigenen „Glücks-Stoffe“ beeinflussen. Sie kreierten ein Design, mit dem sie die verschiedenen Faktoren, überwiegend an sich selbst, überprüfen konnten.
„Die Arbeit war in unseren Augen hervorragend recherchiert, ausgewertet und verfasst, weswegen wir uns sehr für Paul und Karl freuen.“
(GutachterInnen der OS Ronzelenstraße: Mara Hannover und Tim Schulenberg)
Am Samstag, dem 19.11.2022, fand im Golfclub Lilienthal eine bemerkenswerte Trainerfortbildung des Deutschen Golf Verbandes statt. Thema: Tipps und Tricks für die praktische Umsetzung - Golftraining & Inklusion. Mit dabei waren auch Christoph Schlobohm, Inklusionsbeauftragter des Bremer Fußballverbandes e.V. und Mario Erdmann vom Deutschen Golf Verband in Wiesbaden.
Mit großer Spielfreude und in bester Stimmung beteiligten sich acht unserer Schulgolfer im Alter von 10-18 Jahren an diesem Trainingstag. Nach einer Trainingseinheit auf der Driving Range unter der Anleitung von ca. 20 Golftrainern aus ganz Norddeutschland, starteten die Fortbildungsteilnehmer in 4er Flights ihre zweistündige Turnierrunde auf dem Platz. Die Flights waren so zusammengesetzt, dass zwei Schulgolfer und zwei Trainer eine Einheit bildeten.
Die Abschlussbesprechung fand im Clubhaus bei Kuchen und warmen Getränken statt. Alle waren begeistert. Die Trainer genossen sichtlich die Spielfreude und Begeisterung der jungen Teilnehmer – den lockeren und ungezwungenen Umgang miteinander.
Und was meinten unsere Spieler: Paul (10 Jahre alt) sagte auf der Rückfahrt einfach nur: „Ich liebe Golf!“.
Vielen Dank allen Organisatoren und dem Lilienthaler Golfclub e.V. für diesen tollen Tag.
Mit ihrer überragenden Forschungsarbeit „Von Kind zu Kind: Rechenhilfen anders betrachtet Teil 2“ gewinnt Katharina Pieper, aktuell Klasse 6c, den Landeswettbewerb Schüler experimentieren im Fachbereich Mathematik in ihrer Altersklasse im Schuljahr 2021/2022. Zuvor war sie Siegerin des Regionalwettbewerbs Bremen-Mitte.
Katharina gibt mir ihrer Arbeit Schüler:innen Rechenhilfen zum Erlernen der Grundrechenarten an die Hand. Mit völlig neuen Ideen und Ansätzen werden Plus, Minus, Mal und Geteilt ein ganz neues Lernerlebnis. Bereits im Schuljahr davor erhielt Katharina mit dem 1. Teil ihrer Forschungsarbeit einen Sonderpreis des Niedersächsischen Kultusministeriums.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg!
Die Abschlussklasse 10a hat sich im Sommer 2022 mit dem Expressionismus auseinandergesetzt. Die Schüler:innen haben sich dazu zunächst mit Farben, deren Wirkung und Funktion beschäftigt und anschließend verschiedene Künstler:innen des Expressionismus behandelt, wie zum Beispiel Franz Marc, Wassily Kandinsky und Marianne von Werefkin.
Diese Künstler:innen der Künstlergemeinschaft „Blauer Reiter“ (1911 – 1914) nutzten das Mittel der Abstraktion sowie Ausdrucksfarben, um das nicht Sichtbare sichtbar zu machen. Im Vordergrund stand die malerische Umsetzung von Empfindungen.
Und genau wie die Künstler:innen des Blauen Reiters hat sich die 10a die Frage gestellt, wie sie ihre Empfindungen zur eigenen Stadt Bremen malerisch umsetzen kann. Die Klasse nutzte anstelle von Papier und Pinsel das Ipad sowie die App Linea Sketch und gestaltete mithilfe mehrerer Layer eine expressionistische Version verschiedener Szenen Bremens.
Nach langer Pause war es nun endlich wieder soweit: Zwölf unserer Schulgolfer, begleitet von Dirk Baumgartner, trafen sich am Dienstag, dem 11. Oktober 2022, mit Golfern anderer Schulen zur Turnierrunde auf dem Golfplatz. Bestes Wetter, aufgeregte Begeisterung, eine von Ulla Schweer und Bernd Wichlein (beide vom Golfclub Lilienthal e.V.) hervorragend vorbereitete Runde... Was will man mehr?
Manch ein Spieler war mit seiner Turnierleistung sehr zufrieden. Einige Spieler sahen aber auch deutlichen Trainingsbedarf. Wen wundert´s - nach so ein langen Zeit der coronabedingten Trainingseinschränkungen. Egal – bei der abschließenden Siegerehrung im Clubhaus bei Pommes und Würstchen war die Stimmung prächtig. Wir kommen wieder!
Die Spanischgruppe 9a/b/e hat im Sommer 2022 eine Globalsimulation zum Thema „Ir al restaurante“ durchgeführt. Mehrere Wochen lang haben die Schüler:innen in Gruppen Vokabeln zu verschiedenen Themenbereichen (z. B. Küche, Restaurant, Supermarkt) sowie wichtige Redemittel gesammelt und passende Grammatik (z. B. Konditional) gelernt.
Anschließend haben sie Lebensmittel, Kostüme und andere Requisiten zusammengesucht und gebastelt. Am Tag der Simulation haben die Schüler:innen immer wieder unterschiedliche Stationen eingenommen, an denen sie Lebensmittel verkauft, Essen gekocht, bestellt und gegessen haben. Es gab pasta con salsa de tomates, ensalada mixta und flan.
¡Qué aproveche!
„Nichts ist hilfreicher als eine Herausforderung, um das Beste in einem Menschen hervorzubringen.“ (Sean Connery)
Lena Frerichs - Rückgrat der Jugendnationalmannschaft, Fackelträgerin bei Jugend trainiert für Olympia, bestes Abitur 2022 an der Ronzelenstrasse mit 1,0. Eine Ausnahme-Schülerin und -Athletin?
Vielleicht, aber eines hat sie mit sehr vielen unserer Leistungssportler:innen gemeinsam: Die Fähigkeit, Schule und Sport zu koordinieren, sich zu strukturieren und im richtigen Moment Höchstleistungen zu erbringen. Schulisch und sportlich.
Qualitäten, die nicht zuletzt auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind.
Doch wie auch im heutigen Arbeitsleben sind der Erwerb von Kompetenzen und große Erfolge nur im Team möglich.
An der Ronzelenstrasse besteht dieses Team, das von der 5. Klasse bis zum Abitur Hand in Hand arbeitet, aus: Schüler:innen, die - unterstützt von ihren Eltern - mit Spaß und Motivation an ihre Aufgabe herangehen, Lehrer:innen, die um die hohen Anforderungen der Schüler:innen wissen und diesen die möglichen Freiräume geben und sie auf ihrem Weg unterstützen.
Aus Verbänden, Trainer:innen und Lehrertrainer:innen die neben einer optimalen sportlichen Förderung auch das schulische Wohl der Athleten im Blick haben und im ständigen Austausch mit der Schule und den Eltern sind.
So ist das Ziel der sportbetonten Schule an der Ronzelenstrasse, alle, auch bisher nicht beachtete, motorischen Talente zu erkennen und sie bei uns nach individuellen Maßstäben zu fordern und zu fördern.
Doch natürlich gibt es, trotz der bisherigen Erfolge, immer noch Verbesserungsbedarf, um aus den Säulen Schule und Leistungssport eine Symbiose zu machen. Denn allen Beteiligten ist klar: Die Voraussetzung für einen langfristigen Erfolg ist das Ziel, sich stetig zu verbessern oder wie Tiger Woods es ausgedrückt hat: "Du kannst immer noch besser werden." (Tiger Woods)
Zum gemeinsamen Austausch über die Symbiose Schule und Leistungssport findet am 24.11.2022 in der Aula der Oberschule an der Ronzelenstrasse um 19.30 Uhr eine Auftaktveranstaltung statt: "Jugendliche im Leistungssport: Spannungsfeld Schule, Verein und Verband"
Übergang Klasse 4 nach 5/ Quereinsteiger
Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 418@schulverwaltung.bremen.de
Wenn Sie sich für eine unserer Sportleistungsklassen interessieren, beachten Sie bitte den Termin der Schulsportsichtung und die weitergehenden Informationen in der verlinkten Datei.
Bewerbung Sportleistungsklassen (weitergehende Informationen) (pdf, 162.8 KB)
Der Anmeldeschluss für die Sportleistungsklassen ist der 31.01.23.
Endlich war es wieder so weit! Nach zwei Jahren Coronapause war sie wieder da, die heimelige Stimmung. Gedämpftes Licht, rührselige Atmossphäre und ein Geruch aus Zuckerwatte und Keksen waberten durch die Gänge. Dann war auch dem letzten klar: es ist wieder Zeit für den Weihnachtsbasar. Es war ein Gefühl als wäre die ganze Schule auf den Beinen. An dem ersten Stand wurden liebevoll hergestellte Gewürzmischungen angeboten. Lief man mit dem Menschenstrom weiter konnte man dem Bratwurstduft folgen oder nach dem Popcorn und Hot-dog Geruch abbiegen. Nebenbei konnte man fein verpackte Kekse kaufen, den Geschmack der Zuckerwatte auswählen oder aufwändig hergestellte Pfefferkuchenhäuser aussuchen.
Es wurden viele kreative Geschenke von unterschiedlichen Klassen hergestellt. Unsere Schülerfirmen haben Lampen aus alten Landkarten hergestellt, Kosmetika selbst gemacht und das Kartenspiel "Ehrenmann" selbst entwickelt. Im Endeffekt traf man sich dann in der gemütlich eingerichteten Aula um entweder die erbeutete Nahrung in sinnlicher Atmossphäre zu verköstigen oder die restlichen eingekauften Geschenke kurz abzustellen. Auch hier wurden einige unserer ehemaligen Schüler:innen gesichtet, die den Weg zu ihrer alten Schule wieder gefunden haben. Ob die von den Weihnachtsmann etwas bekommen haben, den man auch in den Gängen gesichtet, ist nicht überliefert.
Natürlich neigte sich dieser Weihnachtsbasar auch mal dem Ende entgegen. Man sah reichlich geschäftige Hände, die eifrig die fettigen Schüsseln und Schalen einräumten, den Müll entsorgten und die noch verbliebenden Waren wie auf dem Hamburger Fischmarkt noch an den Mann oder die Frau bringen wollten.
Doch nach all dem Trubel sah man doch das ein oder andere Grinsen auf den Gesichtern, damit es auch im nächsten Jahr heißt: gerne wieder!
Im Gegensatz zu dem gerne gepflegten Vorurteil: Jugendliche sind faul, selbstsüchtig und haben nur Interesse an ihrem Smartphone, nimmt die Zahl der Jugendlichen, die sich ehrenamtlich betätigen, zu. Und wir sind voll im Trend. Im Rahmen der Übungsleiterausbildung haben Schüler:innen unseres Sportprofils 20PA1 in der Grundschule Witzlebener Straße ehrenamtlich den Deutschen Motorik Test durchgeführt.
Sie haben dabei neben Übersicht und Kompetenz auch gezeigt, dass sie in ihren jungen Jahren in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen und den Kindern, die sie betreuten, als Vorbilder zu dienen. Damit haben sie bewiesen, dass sie dem Ziel, die Übungsleiterausbildung erfolgreich abzuschließen, einen ganzen Schritt näher gekommen sind. Was nichts anderes bedeutet, als dass sie bald nicht mehr nur im Rahmen der schulischen Kooperation zwischen der Ronzelenstraße und anderen Bremer Schulen ehrenamtlich tätig sein werden, sondern bald als voll ausgebildete Übungsleiter:innen die Bremer Vereine unterstützen werden.
Und an dieser Stelle wollen wir dem schon seit Sokrates gepflegten Vorurteil: „Die Jugend liebt den Luxus, ärgert die Lehrer und lümmelt herum“ vehement widersprechen.
Den Beweis haben wieder einmal Schüler:innen unserer Schule erbracht.
Danke, wir glauben an Euch!
Das Abitur mit einem traumhaften Schnitt von 1,0 zu absolvieren, ist keine einfache Sache. Lena Frerichs hat sich diesen fabelhaften Schnitt durch ihre harte Arbeit verdient. Das reicht bei normalen Menschen schon für genügend Anerkennung. Wer aber Lena kennt, der benutzt die Vokabel "normal" eher seltener. Lena Frerichs schafft es zusätzlich noch Hockey als Leistungssport zu betreiben und ist amtierende Europameisterin. Durch die vielen Wettkämpfe und Trainingsworkshops hat sie oft genug nicht am Unterricht teilnehmen können. Das war für Lena - wie man jetzt schwarz auf weiß lesen kann - überhaupt kein Problem, man möchte sagen: es war total "normal" für sie. Vielleicht war es auch für Lena "normal", dass man von der Senatorin für Kinder und Bildung (Sascha Aulepp) geehrt wird? Wenn du das hier liest Lena, das ist nichts Normales, das ist schon etwas Außergewöhnliches!
Wir freuen uns wenn wenn wir deinen zukünftigen "normalen" Lebensweg weiter verfolgen können. Vielleicht ja in der Nationalmannschaft, vielleicht ja auch bei den Spielen, die nur alle vier Jahre stattfinden.
Das Kollegium der Ronzelenstrasse gratuliert dir von ganzem Herzen!
In diesem Schuljahr gab es einige wackelige Termine, aber ein Termin stand unverrückbar: die Entlassungsfeier der 10. Klassen.
Für einige für immer, für andere bis zum Wiedersehen in der Oberstufe. Doch bevor es so weit war, gab es noch so einiges zu sagen. Die Klassensprecher der Klassen unterhielten uns mit Anekdoten und launigen Erinnerungen.
Für die Showmomente der Entlassungsfeier kamen wenig überraschend die bereits in den vorherigen Jahren schwergebuchten Schüler:innen zum Einsatz. Jose durfte nun endlich auf seiner eigenen Entlassungsfeier sein Können am Piano beweisen. Auch Emily konnte nun ihre eigene Entlassungsfeier mit ihrer Tanzeinlage durcheinanderwirbeln.
Natürlich wurden auch die tollen Leistungen des Jahrgangs erwähnt, aber - und das ist viel wichtiger - es wurde über die tolle Zeit, über das gute Miteinander und die Verbundenheit in allen Klassen gesprochen. Insbesondere die Klassenfahrten waren vielen noch im Gedächtnis. Coronabedingt ergaben sich einige Verschiebungen, so dass ein Großteil des Jahrgangs erst drei Tage vor der Entlassung von der Klassenfahrt kam. Eine Abschlussklassenfahrt, für einige somit die letzten Tage Schule in ihrem Leben. Eine Konstellation, die den Lehrer:innen im Vorfeld einige Sorgenfalten ins Gesicht trieb. Aber wir hatten die Rechnung nicht mit dem exzellenten 10. Jahrgang gemacht, der daraus einen würdigen Abschluss machte.
Wir sind gerührt und bewegt! Wir sind uns sicher, ihr werdet euren Weg schon machen!
Es heißt ja, die Spannung war mit Händen zu greifen, doch für den Freitagabend war es die Freude, die zu greifen und nahezu jedem im Gesicht abzulesen war. Alle freuten sich auf das Programm des Abends, und es wurde viel geboten.
Zunächst eröffnete unsere Rektorin Frau Auner den Abend, in dem sie noch einmal die letzten drei Jahre Revue passieren ließ. Mal humorvoll, mal nachdenklich ging sie auf Corona-bedingte Schwierigkeiten, auf liebenswerte Eigenheiten dieses Abiturjahrganges, aber auch auf die kommenden Herausforderungen für unsere Abiturient:innen ein.
Nachdem durch diese motivierende Ansprache die erste positive Anspannung gelöst war, ging es weiter im Programm, durch das wie gewohnt souverän unser Oberstufenleiter Herr Huras führte.
Es folgten die Verabschiedungen der Kurssprecher, der Tutor:innen und dieses Jahr auch die Verabschiedung unserer langjährigen Elternsprecher:innen Frau Harjes und Frau Schnabel (Danke für die tolle Arbeit!).
In allen Reden wurde die gute Atmosphäre in den Kursen und die tolle Zusammenarbeit unter allen am Projekt Abitur Beteiligten hervorgehoben. Es wurden tolle Leistungen und besondere Erlebnisse hervorgehoben. Nicht zu kurz kamen natürlich auch die humorvollen Betrachtungen der „nicht existierenden“ Probleme wie Unpünktlichkeit, fehlende Hausaufgabenmoral und dem Motivationsschub, denen Schüler:innen und Lehrer:innen montagsmorgens ausgesetzt waren.
Unterbrochen wurden die Reden von dem hochkarätigen Rahmenprogramm.
Mit zwei wundervoll vorgetragenen Stücken wurde das Publikum von Alara Cengiz aus der 10a quasi in einen Klavier-Konzertsaal entführt. Um dann wenig später die Ehre zu haben, einem echten Weltmeisterpaar beim Tanzen zuzuschauen. Luna Albanese aus der 9c und Dimitri Kalistov, die aktuellen Weltmeister der Junioren II, haben die Aula mit ihrer Darbietung verzaubert.
Gerade die richtige Einstimmung für den Höhepunkt des Abends: Die feierliche Überreichung der Abiturzeugnisse mit einer Sonnenblume als Symbol für Gesundheit und Weisheit.
Doch das war noch nicht das Ende, denn danach ging kaum jemand nach Hause, es wurde sich gefreut, gelacht, aber auch die eine oder andere Träne zum Abschied vergossen. Wir können es verstehen, denn:
„Jedes schöne Gefühl hat seine Tränen.“
Ludwig Bechstein
Wieder einmal war es der Sport, der am Montag vor den Ferien bei uns an erster Stelle stand. Springen, Laufen, Werfen - und in der Zwischenzeit Basketball, Fußball und Volleyball. Unsere Schüler:innen waren voll beschäftigt damit, das Beste zu geben. Dabei wurde wieder einmal klar: Es machte keinen Unterschied, ob Kadersportler, Leistungssportler oder Freizeitsportler; jeder, der sich einen Moment Zeit genommen hat und sich die einzelnen Stationen unseres Sportfestes angesehen hat, konnte das feststellen. Worauf es wirklich ankam, war der Ehrgeiz jedes Einzelnen und das Gemeinschaftsgefühl in den Tournieren. So wurde fair um jede Sekunde, jeden Meter, jeden Punkt und jedes Tor gekämpft. Und wenn man am Ende des Sportfestes in die Gesichter der Teilnehmer:innen gesehen hat, konnte man eines bei fast jedem sehen: Zufriedenheit mit einem gelungenen Tag. Ob Gewinner oder nur zweiter Sieger, jeder hatte alles gegeben und für alle galt das alte Sprichwort:
“Gut gemacht ist besser als gut gesagt.”
Benjamin Franklin
Vom 24.04. bis 29.04. fuhren wir zu unserer Partnerschule in Barreiro/Portugal und trafen dort auch auf die polnischen SchülerInnen und LehrerInnen, die wir im Herbst schon in Polen besuchten.
Die Tage waren reichhaltig gefüllt mit unterschiedlichen Aktivitäten und Ausflügen, die sich aber alle mit unserem Verhältnis zu unserer Umwelt beschäftigten.
Nach unserer Ankunft wurden wir mit heißen Pastel de Nata verwöhnt, ein typisch portugiesisches Dessert und ein guter Einstieg in das portugiesische Lebensgefühl.
Am nächsten Tag ging es dann mit dem Bus in die Salinas do Samouco, ein Naturschutzgebiet in der Nähe.
Hier wird nicht nur immer noch traditionell Salz gewonnen, sondern es handelt sich um ein riesiges Naturschutzgebiet, das vielen Vögeln Nahrung gibt und Rückzugs— und Nistmöglichkeiten bietet.
Am nächsten Tag haben wir in einem kleinen Museum etwas über die Geschichte von Barreiro erfahren; gegenüber von Lissabon.
Anschließend besuchten wir die portugiesische Schule. Nach einem Lunch in der Schule, zeigten uns die SchülerInnen ihren Anbau von Gemüse und Kräutern in einer Nährlösung. Dies ist ein Hydroponic—System, bei dem eine Pflanze nur mit Wasser, Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird.
Genauso interessant war die Demonstration aus der Molekularküche: Spaghetti aus Obstsaft
Am nächsten Tag besuchten wir das Oceanarium in Lissabon, 2 Stunden hatten wir Zeit. Wir waren überwältigt von der Vielfalt der Meeresbewohner und dem riesigen Aquarium, dass sich über 2 Etagen erstreckte und bei uns einen ganz besonderen Eindruck hinterließ.
Nachdem wir uns in Belém wieder mit hervorragenden Pastel de Nata versorgten, ging es weiter zur Universität.
Hier haben wir etwas über die Begrünung der Dächer erfahren, aber auch zwei Gartenprojekte kennengelernt.
Anschließend ließen wir uns in Lissabon treiben, um gegen Abend mit der Fähre wieder zurück ins Hostel zu fahren.
Am letzten Tag besuchten wir den Livramento Market in Setúbal, eine große Markthalle mit einer riesigen Auswahl an Brot, Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch.
Später hörten wir einen spannenden Vortrag über Delphine und eine Gruppe von Tümmlern, die hier heimisch sind.
Liebe Ronzelener,
wie oft sagt man, dagegen müsste man doch mal etwas tun! Und wie oft verpufft das Gesagte in den Wirrungen des Alltags.
Nun haben Fiona Affeldt und Robert Kessin, unsere Initiatoren des Laufes gegen den Hunger, allerdings beschlossen, dass das nicht akzeptabel ist und haben dieses tolle Event, bei dem auch noch wirklich etwas Gutes getan wird, wieder geplant und organisiert.
Man sagt zwar eine gute Tat belohnt sich selbst, aber in unserem Falle ist die Belohnung eine Spendensumme von über 6000 Euro, die durch unsere Schüler:innen, die alles gegeben haben, erlaufen wurden. Danke an alle, die alles aus ihren Beinen und Lungen herausgeholt haben und natürlich auch ein Danke an alle Sponsoren!
„Erst wenn kein Kind, kein Mensch mehr hungern muss, ist unser Kampf zu Ende!“
Audrey Hepburn
Zu Mittag aßen wir in einem typischen Restaurant mit reichhaltigem Büffet; für jeden war etwas dabei.
Tja, und dann kam die Überraschung: wir fuhren mit einem Boot raus, um Delphine zu sehen…. Und wir hatten Glück, mehrere von ihnen sprangen zum Teil direkt vor uns aus dem Wasser…
Dank des tollen Busfahrers konnten wir uns anschließend noch ein wenig am Strand erholen und austoben…zum Baden war es noch zu kalt.
Noch ein gemeinsames Essen und dann hieß es Abschied zu nehmen. Unsere Taxe holte uns am nächsten Morgen um 7:00 Uhr ab.
Es war eine sehr anregende und intensive Reise. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch der Portugiesen und Polen Ende Mai.
Karina Schönmaier hat bei ihrem ersten internationalen Wettbewerb, dem EnBW DTB Pokal teilgenommen. Mit dabei waren auch Weltmeisterinnen und Olympiateilnehmerinnen. Karina hat einen super Wettkampf an allen vier Geräten geturnt. Bei der Disziplin Sprung konnte sich sich als Vierte sogar für das Finale qualifizieren.
Diese berühmten Worte Daniel Düsentriebs nehmen wir gerne als Motto für diesen Artikel. Denn nichts anderes wird sich Lasse Reuter aus der 9c gedacht haben, als er beschloss, an dem Junior.ING-Schülerwettbewerb der Bremer Ingenieurskammer teilzunehmen. So entwarf und baute er - dem Motto des Wettbewerbes entsprechend - „Ideen springen“ - eine Skisprungschanze, die bei der Prüfung nach Materialtreue, Konstruktion, Ausführungsqualität und Gestaltung von der begutachtenden Jury hohes Lob und den ersten Preis in der Kategorie (Klasse 9-12) bekam.
An der Onlinepreisverleihung nahm die gesamte Klasse 9c teil und war neben der tollen Leistung von Lasse stolz auf sein unmissverständliches Statement zum Ukrainekrieg, das daraus bestand, dass er sich während der Preisverleihung vor eine Friedenstaube und eine Ukraineflagge setzte.
Da können wir uns nur anschließen!
Es war einmal oder wieder ein kleines Märchen an der Ronzelenstrasse. So oder so ähnlich könnte dieser Artikel beginnen, denn unsere 6a hat den „Werte-Challenge“ von Jugend trainiert für Olympia und Paralympics mit einem herausragenden Film für Fairplay und gegen Hassreden im Internet und im Alltag gewonnen. Wie wichtig diese Werte auch im ganz großen Sport sind, hat die Olympiasiegerin im Volleyball Laura Ludwig unseren Schüler:innen am Mittwoch in der Turnhalle bestätigt.
Sie war extra aus Berlin gekommen, um persönlich der 6a ihren Preis für den ersten Platz, eine Box mit Sportausrüstung im Wert von 1000€, zu überreichen und eine Trainingseinheit zusammen mit unserem Leistungssportkoordinator Harald Wolf zu leiten. Darüber hinaus nahm sie sich viel Zeit, mit den Schüler:innen über Fairplay, aber auch über ihre Sportkarriere und den Weg in die Nationalmannschaft zu sprechen. Wie hoch im Kurs Fairplay auch in der Gesellschaft steht, zeigte die Präsens der Medien bei dem Besuch von Frau Ludwig. Mehrere Fernsehsender und Zeitungen waren gekommen, um über das Ereignis zu berichten.
So können wir uns nur der Gratulation der Referentin für Schulsport in Bremen anschließen, die in einem Glückwunschschreiben betont hat, dass Fairplay bei uns an der Schule selbstverständlich ist und dass wir den Preis verdient haben.
Link zu buten un binnen Fairplay
Link zu Sat1 regional Fairplay
Krieg
Das schwarze Tier, das uns in der Nacht anfällt.
Das die Erinnerungen an ferne Zeiten unserer Seele nähert.
Das schwarze Tier, das jetzt wieder durch unsere Tage streift.
Das uns Angst vor den neuesten Nachrichten macht.
Das schwarze Tier, das wieder Realität geworden ist.
Das Soldat, Mutter, Kind zu Opfern macht.
Das schwarze Tier, das wir nur gemeinsam zur Strecke bringen können,
damit unser Leben, unsere Träume wieder bunt werden.
F.S.
Heute wollen wir von der üblichen Form der Berichterstattung abweichen und politisch werden.
Wir, das heißt wir alle, sind aufgestanden, um gegen diesen Krieg, der uns so sehr betrifft und gegen jeden Krieg auf dieser Welt zu protestieren.
So haben wir uns alle am Dienstag auf dem Parkplatz vor der Schule versammelt, um alle Kriegstreiber dieser Welt aufzufordern, von ihrem Tun abzulassen. Lautstark haben wir für Frieden, Freiheit und Menschenrechte protestiert. Wir können und wollen es nicht unverrichteter Dinge akzeptieren, dass Wenige so viel Leid über so Viele bringen. Wir wollen keine Toten mehr sehen, die uns direkt vor Augen führen, welches Verbrechen Krieg an der Menschheit ist, weder vor unserer Haustür noch irgendwo sonst auf der Welt.
An den Frieden denken, heißt, an die Kinder denken.
Michail Gorbatschow
Am 10.02.2022 führte der Kunstkurs der Q2 eine kleine Ausstellung mit dem Titel "Ist das Kunst oder kann das weg?" in der Aula der Oberschule an der Ronzelenstrasse durch. Gezeigt wurden selbst hergestellte Kleidungsstücke aus Müll, die im Laufe des ersten Halbjahres 2021/22 entstanden sind. Mit diesen Upcycling-Modekreationen wollten die Schülerinnen und Schüler auf das aktuelle Müllproblem aufmerksam machen, durch das tonnenweise Plastik im Meer landet.
Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre Ausstellung eröffnet hatten, standen sie den Besucher:innen für Fragen zur Verfügung. So entstand ein reger Austausch über die Entstehung der Kunstwerke sowie die Hintergründe der Ausstellung.
„Wir gratulieren Katharina Pieper (Klasse 5c) ganz herzlich zu einem hervorragenden 3. Preis in der Regionalrunde bei der diesjährigen Mathematik-Olympiade. Herzlichen Glückwunsch!“
Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtige;
wir führen für Schüler:innen der 4. Klasse, die Interesse an einer Sportklasse für den Jahrgang 5 zum Schuljahr 2022/23 haben, den Deutschen Motorik Test zur Erfassung der Leistungsfähigkeit durch.
Mittwoch, den 12.01.2022 von 15.00 – 16.30 Uhr in der Sporthalle der Ronzelenstrasse
Der Deutsche Motorik-Test (DMT) ermöglicht die Messung und Bewertung motorischer Fähigkeiten von 6-18 jährigen Kindern und Jugendlichen. Der DMT wurde von führenden Experten der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) entwickelt.
(weitere Angaben unter: Link zu Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft)
Eine Anmeldung ist spätestens bis zum 21.12.2021 erforderlich und ist zu richten an: email
Folgende Daten des Kindes müssen angegeben werden:
Name, Vorname, Geburtsdatum, jetzige Grundschule, E-Mail/ Telefon der Erziehungsberechtigten.
Vor Ort wird ein Schnelltest/ Covid durchgeführt. Wir stehen den Erziehungsberechtigten an diesem Tag auch für Informationen zur Verfügung.
Wir freuen uns auf den Sichtungstermin und bedanken uns für die Unterstützung.
Harald Wolf
Koordinator Leistungssport/
Sportbetonte Schule Ronzelenstrasse
Ronzelenstrasse 51
28359 Bremen
Aktuelle Meldung: 12x Junior Coach Girls der Damen der Ronzelenstrasse starten durch und haben es geschafft.
Ausbildungsleitung: Benjamin Eta
Glückwunsch zum DFB-JUNIOR-COACH
Der DFB-JUNIOR-COACH schafft, als eine Säule der DFB-Qualifizierungsoffensive, für fußballbegeisterte Schüler*innen ab 15 Jahren eine Einstiegsmöglichkeit in die lizensierte Trainer*innentätigkeit. Diese werden in einer kostenlosen 40-stündigen Schulung an ausgewählten Ausbildungsschulen zum DFB-JUNIOR-COACH ausgebildet.
Die Ausbildung wird von dem jeweils zuständigen Landesverband unterstützt und begleitet. Neben dem sportspezifischen Wissen wird besonderer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung gelegt. Die Teilnehmer*innen sollen früh die Möglichkeit bekommen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, Trainingserfahrung zu sammeln und Kindern den Spaß am Fußball zu vermitteln.
Am 10.12. fand das Schulfinale unseres Vorlesewettbewerbs statt. In unserer Aula traten die vier Klassensieger:innen der sechsten Klassen gegeneinander an. Zuerst lasen alle aus einem selbstgewählten Buch vor und dann aus einem ihnen unbekanntem Buch.
Die Jury, die aus Schüler:innen der 9a, vier Schüler:innen aus dem 6. Jahrgang und Lehrkräften bestand, erklärte am Schluss Can aus der 6d zum Sieger des Vorlesewettbewerbs. Insgesamt war es ein knappes Rennen.
Frau Andresen moderierte charmant den Wettbewerb und versorgte die Jury mit Nervennahrung. Am Ende wurden die Vorleser mit einem Buchpreis und einer Urkunde belohnt.
„Zu viel Handball gibt es für mich nicht“, lacht Karla Frank. Die junge Werder-Handballerin besucht die Oberschule Ronzelenstrasse, eine Sportbetonte Schule, und kann so Leistungssport und Lernen bestmöglich miteinander verbinden.
Dabei ist es ganz im Sinne der Eltern, dass sie ihre Tochter auch schulisch bestens betreut wissen. Und die Entscheidung für die Oberschule in der Ronzelenstrasse genau so wenig bereut haben wie Karla Frank selbst. Sie sagt: „Ich würde diesen Weg auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn mich eine andere Spielerin fragt. Aber ich würde ihr auch bewusstmachen, dass es um Leistungssport geht und dementsprechend anstrengend werden kann – für den Körper und für den Kopf. Wenn man sich im Sport auf hohem Niveau weiterentwickeln will, ist es auf jeden Fall eine gute Entscheidung.“
Die komplette Geschichte findet man hier:
Link zu Werder Handball
Mit der Einrichtung von zunächst acht Internatsplätzen kommt die Sportbetonte Oberschule an der Ronzelenstrasse ihrem Ziel einen Schritt näher, eine Eliteschule des Sports zu werden. Die Sport-Deputation genehmigte am Dienstag die erforderlichen Finanzmittel aus dem Sporthaushalt in Höhe von jährlich 50.000 Euro. Für das Internat vorgesehen ist das Studentenwohnheim in der Mary-Astell-Straße, rund zwei Kilometer von der Horner Schule entfernt.
Den Rest des Artikel kann man hier weiterlesen:
Link zum Weserkurier (Eliteschule des Sports)
Wie heißt es so schön: “Dabei sein ist alles! Das haben sich SchülerInnen eines Schwimmkurses von Harald Wolf auch gedacht und einfach mal ein Bild, das für die Schulsportstafette von Jugend trainiert für Olympia vorgesehen war, beim Gewinnspiel „DB sucht den Schulsport-Schnappschuss 2021“ eingereicht. Und, wer hätte das gedacht? Kurze Zeit später kam die Gratulation, die Deutsche Bahn hat unser Foto als den Schulsport-Schnappschuss 2021 für Bremen und mit einem 1000 Euro Reisegutschein prämiert.
Darauf angesprochen, sagte Harald Wolf schmunzelnd: „Dabeisein ist alles, aber Gewinnen ist noch besser!“
Wir gratulieren
Im Religionsunterricht der Gymnasialen Oberstufe haben Schüler:innen unserer Schule Exponate zum oben genannten Thema erstellt. Im Rahmen einer Ausstellung wurden diese Exponate präsentiert. Sie zeigen alle Weltreligionen (Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus, Hinduismus). Keine Religion wurde hierbei in den Fokus gestellt.
Diese Form der Auseinandersetzung mit dem Thema und eine anschließende Ausstellung der Arbeiten ist jahrelange und bewährte Praxis unserer Schule und sie wird durch Unterrichtsmaterialien, Diskussionen und Geschichten zu den Exponaten in die Schulkultur eingebettet. Eine aus dem Kontext herausgerissene Betrachtung und Skandalisierung eines Exponates ohne Berücksichtigung der anderen pädagogischen Inhalte dient im Grunde nur der Desinformation und der Spaltung.
Inzwischen ist diese Ausstellung wieder abgebaut.
Sollte es durch die gezeigten Exponate zu Irritationen und Kränkungen gekommen sein, bitten wir dies zu entschuldigen.
Unsere Schule wird weiterhin ein guter Ort für junge Menschen aller Glaubensrichtungen bleiben und das Gespräch mit Vertreter:innen aller Religionsgruppen vertiefen.
Die Schulleitung
heute wollen wir etwas von der üblichen Form abweichen und im Namen von uns allen unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler herzlich willkommen heißen.
Liebe Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, es war schön, Euch das erste Mal am Samstag hier bei uns an der Ronzelenstrasse offiziell und nicht nur über irgendeinen Bildschirm begrüßen zu können. Es hat Spaß gemacht, mit Euch und Euren Eltern kleine Übungen zu machen 😊 und Euch kennenzulernen. Eure Klasssenlehrer*innen und natürlich auch alle andere Lehrer*innen sowie alle Ronzelener, zu denen Ihr ab sofort gehört, freuen sich auf gemeinsame Projekte wie Sportveranstaltungen, den Weihnachtsbasar, die Projektwoche und vieles mehr. Wir hoffen, Ihr fühlt Euch wohl, habt viel Spaß und lernt wie nebenbei, so dass Ihr nächstes Jahr als sozusagen alte Ronzelener dann die neuen fünften Klassen begrüßen könnt.
Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor.
Peter Ustinov
Da war er wieder: Der Abend, an dem es für die 10. Klassen Abschied nehmen von uns - von der Ronzelenstrasse - hieß.
Für einige für immer, für andere bis zum Wiedersehen in der Oberstufe. Doch bevor es so weit war, gab es noch so einiges zu sagen. Von Eltern, Lehrern und natürlich auch von den Schülern.
Und hier wurde er deutlich, sowohl bei dem Abschluss der Klassen C und D als auch bei dem der A und B, der starke Zusammenhalt, der diesen Jahrgang auszeichnete.
Natürlich wurden auch die tollen Leistungen des Jahrgangs erwähnt (76% haben den Übergang in die Oberstufe geschafft - so viele wie noch nie), aber - und das ist viel wichtiger - es wurde über die tolle Zeit, über das gute Miteinander und die Verbundenheit in allen Klassen gesprochen. Dabei wurde klar: An der Ronzelenstrasse war nicht nur jeder willkommen, Inklusion wird bei uns gelebt. Dazu passend hat unsere Kollegin Frau Schulz noch einmal betont, dass es nicht auf die Art des Abschlusses, sondern auf die Leistung jedes einzelnen und letztlich auf den Menschen ankommt. Wie zur Bestätigung, dass das Menschliche das Wesentliche ist, hat sich ein Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (im Bereich Wahrnehmung und Entwicklungsförderung) nach seiner Ehrung mit den anderen seiner Klasse, hingestellt und alle Unterlagen auf den Boden fallen lassen, um ganz einfach in seiner entwaffnenden, ehrlichen Art allen zu danken.
Mehr geht nicht!
Wir sind gerührt, bewegt und wünschen allen das Beste für den neuen Lebensabschnitt!
Wir ist mehr als ich. Wir ist auch das Präsens von Future.
Karl Heinz Karius 1935
Wer von uns hat sich nicht alle zehn Finger nach dem Honig von unserem Weihnachtsmarkt geleckt oder die toll duftenden Kerzen aus Bienenwachs genossen. Aber vor allem hatten es uns allen die Bienen und ihr „Personal“ angetan. Wie spannend war es, wenn SchülerInnen gänzlich vermummt die Bienenstöcke geöffnet haben, um nach ihren Schützlingen zu schauen. Man hatte fast das Gefühl als wüssten die Bienen, dass sie in einer Art Symbiose mit ihrem Personal lebten, denn die panischen Angriffe, die man aus dem einen oder anderen Tierfilm kennt, sind ausgeblieben. Es war eben eine tolle Gemeinschaft, die sich um die Pflege ihrer Anvertrauten gekümmert hat. Doch leider ist jetzt Zeit zum Abschied nehmen, die Gruppe hat sich entschieden die Bienen abzugeben, nachdem Herr Kasche, der bei der Imkerei quasi den Hut aufhatte, die Ronzelenstrasse verlassen hat. Aber so traurig so ein Abschied auch ist, die Imkergruppe ist froh, in der „Bremer Lebensgemeinschaft“ neue Pfleger gefunden zu haben, die viel von der Imkerei verstehen und den Bienen ein tolles neues zu Hause geben.
„Nach der Schufterei gibt´s ein Nickerchen und Honigbrei“
Willi zu Biene Maja
Abitur Entlassungsfeier 2021. Gibt es überhaupt etwas Schöneres? Junge Menschen auf den Weg in ihr Leben entlassen, nach allen Strapazen und Freuden, die das Schulleben zu bieten hat. Die Erleichterung, dass es geschafft ist, spürt man bei allen Beteiligten: Eltern, Lehrern und natürlich den Abiturienten selber. Dieser Jahrgang hatte leider – wie der zuvor – unter den Corona-Maßnahmen zu leiden, aber angemerkt hat man es niemandem. Unsere Schulleiterin Hermi Auner begrüßte die festliche Versammlung mit heiteren und doch nachdenklichen Worten. Durch das folgende, fröhliche Programm leitete Oliver Huras, wie gewohnt souverän und humorvoll. Tolle Tänze (Yigit Jg.6) und eine bezaubernde Klavierdarbietung von Alara (9a) unterstrichen die Feierlichkeit dieses besonderen Moments.
Die Reden der Schüler:innen enthielten die Essenz des Abiturs, nämlich Reife und den Blick nach vorne. Wohingegen die Reden der Tutor:innen eine Bilanz zogen aus drei Jahren intensiven Unterrichts: Konzentration, Aufmerksamkeit, Motivation, Enthusiasmus und Interesse.
Was bei dieser Aufzählung natürlich nicht vergessen werden darf, ist der gemeinsame Spaß, der sowohl in den Reden der Abiturient:innen als auch der Tutor:innen in Form von Anekdoten immer wieder zu Lachern geführt hat.
Kurz vor der Übergabe der Zeugnisse wurden herausragende Leistungen in den Bereichen Sport, Kunst, Mathe und sozialem Engagement vor den Besten drei (dieses Mal waren es fünf, denn die Plätze zwei und drei wurden doppelt belegt) geehrt.
Der schönste Augenblick war aber - und das ist jedes Jahr gleich - der, wenn alle Abiturienten ihre hart erarbeiteten Zeugnisse in Händen hielten. Wir gratulieren allen und schließen uns Georg Friedrich Händel an:
„Man muss lernen, was zu lernen ist, und dann seinen eigenen Weg gehen.“
Die Oberschule Ronzelenstrasse beteiligt sich in diesem Jahr am Anne Frank Tag, einem bundesweiten Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus. Der Anne Frank Tag findet rund um Anne Franks Geburtstag, dem 12. Juni, statt. Deutschlandweit engagieren sich Schüler*innen an beinahe 500 Schulen bei der bundesweiten Aktion, die vom Anne Frank Zentrum in Berlin organisiert wird. Unter dem diesjährigen Motto »Blick auf die Geschichte« beschäftigen sich die Schüler*innen mit Anne Franks Lebensgeschichte und nehmen Fotos als historische Quellen kritisch in den Blick. Anne Frank ist eines der bekanntesten Opfer des Holocaust und wurde durch die Veröffentlichung ihres Tagebuchs weltweit bekannt.
Einige Klassen der Oberschule Ronzelenstrasse arbeiten zum Anne Frank Tag mit einer Plakatausstellung, einem Video-Interview mit dem Holocaust-Überlebenden Tswi Herschel sowie weiteren digitalen und analogen Lernmaterialien, die vom Anne Frank Zentrum entwickelt wurden. Zum 12.6. wird die Projektgruppe "Schule gegen Rassismus" die von ihnen betreuten 5 Stolpersteine reinigen. Des weiteren beschäftigte sich die Klasse 9b im Unterricht intensiv mit der Graphic Novel „Das Tagebuch der Anne Frank“ von David Polonsky. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Landeszentrale für politische Bildung Bremen für die Buchspende. Auf Grundlage der Graphic Novel erstellte die Klasse eine tolle Präsentation, welche mit Audiodateien zum Zeitgeschehen unterlegt ist und über die itslearning auch den anderen Schüler*innen gezeigt wird.
Zertifikat eines nationalen Nachwuchs-Leistungszentrums. Wow! An dieser Stelle tun wir zunächst das, was wir am liebsten tun: Wir freuen uns über eine tolle Neuigkeit und gratulieren dem HC Bremen, einem der leistungssporttragenden Vereine im Bremer Handballverband, zu diesem tollen Erfolg. Dabei wollen wir auf keinen Fall Tim Schulenberg vergessen, Landestrainer, Trainer des HC und natürlich auch beliebter Kollege an unserer Schule. 2016 hat er den Prozess mit angeschoben, der letztlich zur Zertifizierung geführt hat. Auf den Erfolg angesprochen, gibt sich Tim Schulenberg, typisch für einen Handballer: Nicht zufrieden, sondern eher kämpferisch. „Wie ja bekannt ist, bin ich auch Geschichtslehrer und ein sehr alter Spruch von Cicero hat es mir angetan: ‚Fange nie an, aufzuhören. Höre nie auf, anzufangen.‘ Was ich damit meine, ist, diese tolle Zertifizierung kann nur der Anfang sein. Um auf Dauer dieser gerecht zu werden, wird es notwendig sein, eine noch bessere Harmonisierung zwischen A-Jugend Bundesliga, der Vereinsstruktur, den Verbandsstrukturen des BHV und letztlich der Schule zu erreichen. Gerade im letzten Bereich ist eine Rhythmisierung des Tagesablaufes zwischen Training, Schule und Freizeit - also zwischen Belastung, Entlastung und der Verbindung der beiden Strukturen - nahezu ein Muss. Wichtige Schritte sind zum einen die kurz vor der Umsetzung befindliche Vielzweckhalle, direkt hier am Schulstandort, die dann auch gleichzeitig vom Handballleistungszentrum genutzt werden sollte und zum anderen, die nicht nur vom Bremer Handballverband, sondern von nahezu allen Bremer Sportverbänden vehement befürwortete Zertifizierung der Oberschule an der Ronzelenstrasse als Eliteschule des Sports.“
Was bleibt uns da noch, als uns diesen Zielen und Hoffnungen anzuschließen und wie wir es so gerne tun, mit einem Zitat zu enden:
"Was dich nicht herausfordert, wird dich auch nicht ändern."
Fred Devito
Quelle: Weserreport, Mittwoch 26.05.21
Diese Aussage konnte Harald Wolf, unser Koordinator Leistungssport, nur bestätigen und ergänzte:
„Unser Ziel ist es, allen unseren SchülerInnen im Fach Sport mehr als nur einen Einblick in verschiedene Sportarten zu geben. Der gesunde Ehrgeiz unserer Schülerinnen und Schüler, gepaart mit sportwissenschaftlichen Unterrichtsinhalten in Sportphysiologie und Trainingslehre bieten einen ganzheitlichen Einstieg in die Zusammenhänge von Bewegung, Körper und Geist und damit die Voraussetzungen für herausragende Leistungen auch abseits der Sportart, in der man eigentlich zu Hause ist. Was man hier und, das kann man nach der heutigen Prüfung als Abschluss der sportpraktischen Prüfungsteile getrost sagen, auch in den anderen Prüfungen auf höchstem Niveau sehen konnte.“
An dieser Stelle etwas Statistik und Lob. Denn neben den eigentlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler ist die Leistung unser Sportkollegen nicht hoch genug zu bewerten.
Es wurden neben der hervorragenden Vorbereitung - auch in Coronazeiten - 168 praktische Prüfungen und 56 mündliche Prüfungen in 16 Sportarten unter Einbeziehung von verschiedenen Sportverbänden und externen Trainern abgenommen. Die Leistungen unserer SchülerInnen waren auch in diesem Jahr überdurchschnittlich und bekräftigen noch einmal unser Ziel, erste Bremer Schule zu werden, die mit dem Titel „Eliteschule des Sports“ zertifiziert wird.
„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“
Laotse
„Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.“
Dirk Nowitzki
Alles, wie es sich gehörte: eine Halle, hochmotivierte Schülerinnen und Schüler und die Prüfungskommission. Insgesamt zehn SchülerInnen waren am Donnerstag vor Pfingsten angetreten, um einen Teil der praktischen Prüfung des Sportabiturs im Gerätturnen abzulegen. Und was dann kam, war atemberaubend, jedenfalls für mich als Laien. Sprünge, Salti, tolle Choreografien und unglaubliche Körperbeherrschung waren die Zutaten, mit denen die SchülerInnen ihre Übungen präsentierten. Angesprochen auf die tollen Leistungen der SchülerInnen sagte Jörg Pusch, der diesen Kurs geleitet und mit viel Engagement auf das Abitur im Gerätturnen vorbereitet hat: „Die gezeigten Leistungen und Ergebnisse sind tatsächlich überdurchschnittlich, zumal keiner der hier Anwesenden seine sportliche Heimat beim Gerätturnen hat. Das ist eine Erscheinung, die wir immer wieder beobachten können. Sportler, vor allem aber auch Leistungssportler, sind im Gegensatz zu der langläufigen Meinung sehr wohl in der Lage, sich auf andere Sportarten einzulassen und in neuen Disziplinen Höchstleistungen zu erbringen.“
Im Rahmen der Nachwuchsförderung ist Samuel Gerbers (Q2) im November 2020 mit dem Dr. Hans Riegel-Fachpreis ausgezeichnet worden. Mit seiner wissenschaftlichen Arbeit mit dem Titel "Der Shor-Algorithmus - Kommt mit dem Shor-Algorithmus das Ende für die RSA-Verschlüsselung?" setzte er sich gegen eine starke Konkurrenz durch und belegte den fabelhaften 1. Platz im Fach Mathematik. In der Arbeit stellt er unter anderem die Problematik dar, dass sich mit Hilfe von Quantencomputern moderne Verschlüsselungsverfahren knacken lassen. Die momentan sicher geglaubten Daten werden somit im Zuge des technischen Fortschritts wieder entschlüsselbar, was neue Ansätze in der IT-Sicherheit erfordert. Nachdem Samuel im Februar 2020 für seine Projektarbeit die schulische Höchstpunktzahl erreichte, ist die Auszeichnung mit dem Dr. Hans Riegel-Fachpreis nun die Krönung seiner hervorragenden Arbeit. Herzlichen Glückwunsch!
Es ist kaum zwei Wochen her, da konnten wir unsere Abiturienten bei hervorragenden Leistungen im Gerätturnen und bei der Rhythmischen Sportgymnastik beobachten. Gestern waren dann die „Profis“ in der Rhythmischen Sportgymnastik und im Kunstturnen bei den Deutschen Meisterschaften dran. Und was wir dort sehen konnten, war sensationell! In der RSG haben es drei Bremerinnen unter die ersten Zehn geschafft. Sandy Kruse auf Platz 3 (Bronze), Julia Stavickaja Platz 4 und Jule Scheffer Platz 10. Vielleicht ist es fast schon überflüssig es zu schreiben, aber alle drei sind Schülerinnen unserer Schule. Unsere Verbeugung und unsere Glückwünsche für die Athletinnen und ihre Trainerinnen für diese Erfolge!
Aber es gibt noch eine weitere Sensation: Wie viele bestimmt schon in buten un binnen gesehen haben, ist schon die Teilnahme von Karina Schönmaier an den Deutschen Meisterschaften etwas ganz Besonderes, denn das ist seit 20 Jahren keiner Bremerin mehr gelungen. Doch es geht noch weiter: Karina schaffte es, in einem Weltklasse-besetzten Feld, 14te im Mehrkampf Kunstturnen Frauen geworden zu sein. Jörg Pusch, selber ehemaliger Kunstturner und ausgebildeter Kampfrichter, spricht nicht umsonst von einer historischen Turn-Leistung für eine Bremerin. Auch hier ist eine Verbeugung vor Karina und ihrer Trainerin mehr als angebracht. Und ja, es geht noch weiter. Karina ist der Einzug ins Sprungfinale gelungen, bei dem sie, da sind wir uns ganz sicher, als Schülerin unserer Schule alles geben wird.
Was für ein Tag, wir gratulieren und freuen uns über die Maßen!
„Der Preis des Erfolges ist Hingabe, harte Arbeit und unablässiger Einsatz für das, was man erreichen will.“ (Frank Lloyd Wright)
Im Mai und Juni diesen Jahres fand an unserer Schule die Aktion Lauf gegen den Hunger statt. Das Sport- und Bildungsprojekt Lauf gegen den Hunger wird von der internationalen, humanitären und entwicklungspolitischen Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger, eine der weltweit führenden Organisationen im Kampf gegen Hunger und Mangelernährung, veranstaltet. Aktion gegen den Hunger unterstützt über 17 Millionen Menschen in rund 50 Ländern. Seit 40 Jahren kämpft sie gegen Mangelernährung, schafft Zugang zu sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung. 8.500 Mitarbeitende leisten Nothilfe und unterstützen Menschen beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen.
Unter dem Motto „Lernen, Laufen, Welt verändern!“ haben in diesem Jahr an unserer Schule die Jahrgänge 5, 6 und 8 teilgenommen.
Der bildungsbezogene Teil des Projektes bestand aus einem Vortrag, in dem eine Referentin von Aktion gegen den Hunger die Schüler/innen über Ursachen, Ausbreitung und Behandlung von Mangelernährung informierte. Die Vorträge zum Projekt fanden in diesem Jahr digital mit der Unterstützung der Klassenleitungen statt. Mit einem Teilnahmepass haben sich die Schüler/innen auf die Suche nach Sponsor/innen gemacht. Am 17., 18., 24. und 25. Juni starteten dann über 300 Schüler/innen bei dem sportbezogenen Teil des Projektes, dem Lauf gegen den Hunger.
Dieser fand im Rhododendronpark statt. Mit jeder Runde von einer Länge von circa 400 Metern sammelten die Läufer/innen so Geld für Menschen in Not. Insgesamt kamen in diesem Jahr bisher über 8.000 Euro an Spendengeldern zusammen. Die Schüler/innen zeigten viel Engagement und waren mit Ehrgeiz und Freude an diesem Projekt beteiligt.
Wir möchten uns herzlich für die Unterstützung bei dem Kollegium, den Schüler/innen, den Schulsanitäter/innen, den Sponsoren/innen und allen anderen Beteiligten bedanken.
Am 22.09. war es endlich so weit, auch unser 6. Jahrgang konnte die Stadtwaldrallye durchführen, die im letzten Jahr wegen Corona leider ausfallen musste.
Frau Graf von der Bürgerparkverwaltung sowie Frau Schröder und Herr Hüttermann hatten alle 17 Stationen eingerichtet, die hauptsächlich von unseren Oberstufenschülern besetzt wurden.
Bei schönsten herbstlichen Wetter waren die SchülerInnen mit viel Engagement und Freude unterwegs, im Vordergrund standen Spaß, Fairness und Geschicklichkeit, aber auch biologisches Wissen konnte weiterhelfen.
Es war wieder einmal eine sehr schöne Veranstaltung. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben!
Nach einem Jahr Pause, wollen wir wieder an unserer Schule wieder einen Spendenlauf in Zusammenarbeit mit der Aktion gegen den Hunger durchführen. Dieser Spendenlauf führen wir für zwei Zwecke durch.
90% der Spenden gehen an die Aktion gegen den Hunger im Kampf gegen die Mangelernährung auf der Welt.
10% der Spendengelder möchten wir, in Absprache mit der Aktion gegen den Hunger, als Schule nutzen. Diese Spendengelder wollen wir nutzen, um im kommenden Schuljahr wieder eine Projektwoche auf die Beine stellen zu können. In dieser widmen wir uns gesellschaftlichen Themen, wie Interkulturalität oder Nachhaltigkeit.
In diesem Jahr nehmen die Jahrgänge 5 bis 8 am Spendenlauf teil. Auf Grund der aktuellen Situation und der geltenden Bedingungen in Schule, werden wir den Lauf auf mehrere Tage verteilen. Die Läufe finden im Zeitraum vom 17. - 21.06.2021 im Rhododendronpark statt. Wir freuen uns sehr, nach langer Zeit wieder ein derartiges Event umsetzen zu können.
„Herzlichen Glückwunsch, Ihr habt den ersten Teil Eures Abiturs erfolgreich absolviert.“
In diesem Jahr bekamen alle SchülerInnen und Schüler der Q1 diesen oder einen ähnlich klingenden Satz am Ende der Reflexionsgespräche zu den Projektarbeiten zu hören. Doch nicht nur, dass es kein Ergebnis unter 5 Punkten gab, in diesem Jahr wurden allein im Matheprofil acht Arbeiten mit einer 1 benotet, wobei fünf Arbeiten die Höchstnote 15 Punkte bekamen. Die Themen waren dabei extrem breit gefächert. So wurde u.a. der Frage nachgegangen, ob der Beginn der Kryptologie während der Herrschaft der Pharaonen kriminellen kryptographischen Verfahren heutzutage Vorschub geleistet hat, welche Auswirkungen Olympiaboykotte auf Sportler haben, wie wichtig die Aerodynamik bei Elektroautos ist und ob Elfmeter Glücksache oder pure Mathematik sind.
Neben den o.g. gab es weitere hoch spannende Themen, von denen nicht wenige universitäres Niveau erreicht haben. Es wurde geforscht, Experten wurden befragt, Interviews gemacht und Statistiken erhoben. So dass wir, ohne übertreiben zu wollen, sagen können: Wir sind stolz auf Euch!
P.S. Kurz vor Redaktionsschluss wurde uns gemeldet, dass auch die Projektarbeiten der 10. Jahrgangsstufe mit tollen Ergebnissen beendet wurden.
8a/ 8b/ 8d/ 7a/ 6d on Tour
Schülermeinungen zum Ausflug ins JUMP House/ 12.11.2018:
Der Vormittag im JUMP HOUSE hat Spaß gemacht weil, wir viel Sport gemacht haben und es viel Zum Klettern und Turnen gab
es ein großes Trampolinfeld gab und man sich gut austoben konnte
wir mit anderen Klassen getobt haben
wir tolle verschieden Stationen ausprobieren konnten
es mal was anderes war als Schule wir mit vielen Schülern einen Ausflug gemacht haben
wir viel Zeit vor Ort hatten es eine große Auswahl an Bewegungslandschaften gab
alle Schüler zusammen viel Spaß hatten
es unterschiedlich schwere Stationen gab
zum Üben es gut organisiert war und alle freundlich waren
Tolle Sache, die wir gerne wieder machen wollen!!
Ein schlauer Mensch hat mal gesagt, lernen ist ein Prozess, der sich immer auch am Zeitgeist orientiert. Davon abgeleitet sollte auch Schule ein Prozess sein, ein Prozess in dem SchülerInnen, LehrerInnen, die Wissenschaft und Ja, auch der Zeitgeist zu einem Ganzen verschmelzen. Damit das gelingt, sollte jede Schule an gewissen Punkten immer mal wieder ihren Status Quo hinterfragen, um wenn nötig, Kurskorrekturen oder sogar epochale Veränderungen vorzunehmen. Für uns Ronzelener scheint im Moment eine Zeit der Veränderungen zu sein. Denn gerade sind es mindestens drei Bereiche, in denen wir schon seit längerer Zeit die alten Wege verlassen, um neue Pfade zu beschreiten, bzw. aus alten Pfaden neue, verkehrssichere Straßen zu bauen.
- Alte Wege verlassen haben wir mit der für alle offensichtlichen Digitalisierung an unserer Schule. Mit neuen Visual-boards, kombiniert mit der neuesten Software, haben wir auf die I-Pad-Initiative des Landes reagiert und unseren SchülerInnen und LehrerInnen die Möglichkeit gegeben, neue Techniken bestmöglich zu nutzen. - Aus einem schon gut ausgebauten Pfad unserer sportbetonten Schule, deren Erfolge nicht nur Bremen-weit immer wieder für Aufsehen sorgt (als Vertreter des kleinsten Bundeslandes mehrfache Gewinner des Bundesfinales Jugend trainiert für Olympia, Schülerinnen, die bei der Olympiade antreten und ehemalige Schüler, die Weltmeisterschaften gewinnen), wollen wir eine Autobahn, eine Eliteschule des Sports machen, in der nicht nur bremische, sondern sportliche Talente aus allen Teilen der Republik, ein schulisches und sportliches Zuhause finden. Und wir sind sicher, mit der notwendigen Unterstützung unserer Eltern, unserer Stadt, unserer Regierung und unserer Senatorin können wir diesen Sprung schaffen.
- Last but not least steht immer wieder unsere Arbeit als LehrerInnen, unserer Unterricht, unsere Bewertung und das Miteinander zwischen SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern auf dem Prüfstand. Gerade hat sich das gesamte Kollegium in einer zweitägigen, schulinternen Fortbildung gefragt, wie kann zukunftsfähige Bewertung aussehen? Wie können und müssen Noten transparent gemacht werden, um SchülerInnen einerseits ihren Ist-Stand mitzuteilen, ohne dabei aber andererseits Lernzuwächse, sich bietende Chancen, letztlich also die SchülerInnenpersönlichkeit außer Acht zu lassen.
Dabei haben wir festgestellt, mit wie viel Engagement unser Kollegium auch in digitalen Konferenzen arbeitet und diskutiert. Wir haben gesehen, wie wichtig verschiedene Meinungen und damit Gegensätze sind, um letztlich ein ausgewogenes Ergebnis zu erzielen. Denn es sind verschiedene Standpunkte und neue Ideen, die einen notwendigen Prozess auch in Schule erst möglich machen.
Wie gut, dass unsere Redaktion auch direkte Beziehungen ins Lehrerzimmer hat, sonst wären uns die fast tumultartigen Vorgänge am 12.2.2021 in der ersten und zweiten großen Pause in den geheiligten Hallen der Lehrerschaft verborgen geblieben. Aber wie kam es dazu? Wie wurden Lehrerinnen und Lehrer zu nichts anderem als Menschen, die hofften, auch noch das neueste I-Phone, das 90% reduzierte Schnäppchen oder wie in unserem Fall das neueste ronzintern entwickelte, mega-angesagte Kartenspiel Ehrenmann zu ergattern.
Von Anfang. Wie so oft hatte alles mit einer Idee begonnen. Zu Beginn des Jahres 2019 fanden sich rund um unseren Kollegen Thomas Koj extrem motivierte Schülerinnen und Schüler zusammen, alle mit dem Traum, in der neugegründeten Schülerfirma Cabo-Games (Card- & Boardgames) Spiele zu entwickeln, selbst zu gestalten und herzustellen, die, wenn nicht die Welt, so doch Bremen und ganz besonders die Ronzelenschaft aufhorchen lassen sollten.
Klar war, dass dies nur gelingen konnte, wenn man wie ein Unternehmen arbeiten und denken würde. So wurden, neben der Redaktion, Abteilungen für Spieleentwicklung, Marketing, Finanzen, Illustration und Design gegründet. Einen ersten großen Coup, nachdem man sich im März 2019 auf die Entwicklung des Spieles Ehrenmann (Jugendwort des Jahres 2018) geeinigt hatte, verzeichnete die Finanz- und Marketingabteilung, in dem sie die Sparkasse Bremen mit ins Boot holte, die aus der Stiftung „Gut für Bremen“ 500 Euro für das Projekt Ehrenmann zur Verfügung stellte. So nahm das ganze Fahrt auf und es wurde getüftelt, designt, verworfen, Probeexemplare erstellt, bis es endlich so weit war: Das Spiel war fertig. Und wie groß der Erfolg schon jetzt ist, zeigen die oben genannten Szenen im Lehrerzimmer, denn Ehrenmann macht aus Lehrern einfach nur Menschen, die neugierig sind und nur allzu bereit, sich auf ein neues Spiel einzulassen.
P.S. Liebe Ronzelener (Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und alle Freunde der Ronzelenstrasse), solltet Ihr noch kein Exemplar des Ehrenmannes Euer Eigen nennen, sprecht Herrn Koj an oder wendet Euch an cabogames@outlook.de oder schaut bei Link zu Instagramseite von Cabo Games vorbei.
Noch vor einigen Wochen haben unsere Schüler*innen die Bücher aufgeschlagen, den Tafelanschrieb abgeschrieben und Arbeitsblätter in die Mappen eingeheftet. Dieser Schüleralltag hat sich nun nach kurzer Zeit teilweise grundlegend geändert. Mittlerweile werden Seiten aus Schulbüchern gescannt, digitale Aufgabenblätter bearbeitet und mit Lehrern und Mitschülern per Video gesprochen. Nun werden Präsentationen erstellt, Vokabeln gesucht, bei Konferenzen mit Mitschülern wird der Bildschirm für gemeinsame Notizen geteilt und Tafelbilder fotografiert.
In den letzten Wochen trotz der sonst schwierigen Begleitumstände viel vorweihnachtliche Stimmung in unseren Klassen und Kursen. Es wurden Pakete ausgepackt und Folien langsam von Geräten entfernt. Grund dafür war die Verteilung der iPads an unsere Schüler. Diese Aufgabe war logistisch herausfordernd, da wir täglich von Quarantänemeldungen von für die Verteilung eingeplanten Kolleg*innen überrascht wurden und alle Schüler*innen vor Weihnachten damit ausstatten wollten. Durch die dann kurzfristige Aussetzung der Schulpflicht, wurde es am Samstag nochmal hektisch. Die Planung musste abermals umgestellt werden und auch beschleunigt werden. Schlussendlich wurden alle Schüler*innen vor den Ferien versorgt und sind nun für die kommende Distanzbeschulung gut ausgestattet.
Artikel aus Die Zeit über die Ausgabe der iPads (pdf, 690.1 KB)
Karina Schönmaier hat lange hart an ihrem turnerischen Können gearbeitet. Sie hat aber auch eine herausragende Begabung. Seit Neuestem ist sie Deutsche Jugendmeisterin. Sie konnte sich Gold im Mehrkampf, dazu Gold am Schwebebalken, Silber am Boden sowie Bronze am Sprungtisch sichern.
Das Verbundsystem Leistungssport Ronzelenstrasse, auf dem Weg zur Eliteschule des Sports, macht solche Erfolge möglich. „Wir bieten den Schülerinnen und Schülern optimale Bedingungen, um die duale Karriere Sport und Schule möglichst harmonisch zur Höchstleistung zu entwickeln“, so Harald Wolf, Koordinator Leistungssport Ronzelenstrasse.
Karina, wir gratulieren Dir ganz herzlich zu dem herausragenden Erfolg! Mach weiter so und verletz dich nicht!
Weserkurier Artikel Karina Schönmaier
buten un binnen Beitrag Karina Schönmaier
Seit dem Besuch von Deutschlandfunk Kultur bei uns ist es offiziell. Bewegte Schule ist eine kulturelle Neuerung, von der nicht nur etliche Fernsehsender berichtet haben, sondern nun auch (Deutschlandfunk Kultur) einer, wenn nicht der renommierteste Radiosender, wenn es um gesellschaftlich relevante Änderungen geht. Mit dem Bericht über unser Konzept wurde die Bewegte Schule endgültig als nachahmenswert und förderungswürdig geadelt.
Dass wir Ronzelener der Ausgangspunkt für die Verbreitung eines Konzepts sind, das für sportliche Aktivität, Lernzuwachs, Lernfreude und eine möglichst gelungene Inklusion steht, ist nur der erste Schritt, denn mit der Bewerbung um den Titel „Eliteschule des Sports“ sollen weitere Konzepte für ein besseres Miteinander von Sport, Lernen und Inklusion entwickelt werden. Vieles ist bei uns Ronzelenern in Bewegung, die Mahnung Albert Einsteins beherzigend:
„Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“
Nochmal schnell die Kopie auf die Overheadfolie ziehen und noch ein Stück Kreide einpacken. Das waren bis vor den Sommerferien noch die üblichen Lehrerhandgriffe. In den Sommerferien wurden die über den Digitalpakt geförderten digitalen Tafeln (Visuboards) in der gesamten Schule angebracht. Diese Neuerung kommt nun zeitgleich mit den bereits verteilten iPads für alle Bremer Lehrer. Ab jetzt heißen unsere Handgriffe: Hab ich den Stift und das iPad geladen?
Und natürlich muss man hier vor dem Unterricht noch schnell das Arbeitsblatt kopieren. Wir warten gebannt, was sich nach der Ankunft der Schüler iPads an diesen Handgriffen noch alles ändern wird.
Beitrag von buten un binnen
ab 19:30 min
Buten un binnen 19.11.20
Super, klasse, einfach toll!
Oberschule Ronzelenstraße, erfolgreichste Schule Deutschlands beim Hockey und beim Beachvolleyball.
Insgesamt zwei erste Plätze, einmal Platz zwei und viele weitere tolle Platzierungen in Berlin.
Nur eine weitere Schule aus Brandenburg hat so viele Mannschaften gemeldet wie die Ronzelenstraße.
Jüngste Teilnehmerin Leni Zawesky und Fackelträgerin Bremens Lena Frerichs von der Ronzelenstraße.
Wir finden, dass nach diesen Leistungen unsere Schülerinnen und Schüler in Berlin beim 50-jährigen Jubiläum von Jugend trainiert für Olympia (JTFO) kaum zu viel Lob bekommen können. Wir sind stolz auf alle Beteiligten und ein Bisschen auch auf uns alle, denn bei unseren Interviews zu dem traumhaften Abschneiden haben unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer fast unisono gesagt, ohne ein so gutes Team wären diese Erfolge nicht möglich gewesen.
So freuen wir uns und schließen uns gerne der Aussage unserer Senatorin Frau Dr. Bogedan an:
„Die exzellente Arbeit an der Oberschule Ronzelenstraße macht sich in Gold und Silber bezahlt.“
Auch in Zeiten von Corona, geschlossenen Schulen, Quarantäne, Ausgangssperren… gibt es gute Neuigkeiten an der Ronzelenstraße. Zwei unserer Schüler des 7. Jahrganges haben sich durch herausragende Leistungen hervorgetan. Lasse Reuter hat seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als „angehender“ Bauingenieur bewiesen. Er hat beim Junior.ING-Schülerwettbewerb 2019/20 in Bremen den ersten Preis gewonnen. Wie schon im letzten Jahr sein Modell zum Thema Achterbahn, konnte sein Aussichtsturm Twisted Star die Jury beim Junior.ING-Schülerwettbewerb 2019/20 voll und ganz überzeugen. Luca Gorniak hat bei der Mathematik-Olympiade, einer der traditionsreichsten Schülerwettbewerbe in Deutschland, teilgenommen und im Landeswettbewerb für Bremen einen hervorragenden dritten Platz belegt.
Wir gratulieren und freuen uns über die tollen Ergebnisse!
"Wirklich, eine Vizeolympiasiegerin und Vizeweltmeisterin kommt zu uns?" Solche oder ähnliche Äußerungen hörte man in den Tagen vor dem 26.3. immer wieder, wenn man sich mit den Schülern über den anstehenden Besuch von Dagmar Kersten (ehemalige Vizeolympiasiegerin, ehemalige Vizeweltmeisterin…) unterhielt. Umso überraschender war es, mit welcher Lockerheit Frau Kersten über ihr Leben in der DDR als Leistungssportlerin erzählte. So gelang es Frau Kersten schon bei der Begrüßung die Distanz zwischen ehemaliger Weltklasseturnerin und unseren Schülern zu überbrücken. Freundlich, aufgeschlossen und mit viel Schwung begann sie ihren Vortrag. Mit Bildern und kurzen Filmen dokumentierte Frau Kersten ihr Leben als Leistungssportlerin in der DDR. Die Berichte über den Umgang mit Verletzungen und Doping, aber vor allem die Gewalttätigkeit der Trainer ließen immer wieder ein Raunen durch das Publikum gehen. So waren es auch nicht die erzielten Erfolge, die im Fokus der Schüler standen, sondern die menschenverachtende Praxis, mit der begabte Kinder und Jugendliche in der DDR für das Ansehen des Staates, ohne Rücksicht auf die psychische und physische Gesundheit, zu Kaderathleten herangezogen, über die Maßen gefordert und mit allen medizinisch zur Verfügung stehenden leistungssteigernden Mitteln gedopt wurden. „Boah, wie ehrlich Frau Kersten über ihr Leben und über die gesundheitlichen Probleme gesprochen hat, die sie durch ihren Sport hat, hat mich wirklich beeindruckt.“ Diese Aussage steht nahezu stellvertretend für alle Zuschauer, denn kaum ein Schüler, der nicht betreten und doch begeistert von dem Vortrag wieder in den Unterricht gegangen ist. Es wird gemunkelt, dass danach nur noch wenig fachlicher Unterricht stattgefunden hat, die Diskussionen, die Frau Kersten mit den Schülern in den Pausen und am Ende des Vortrages begonnen hatte, wurden in den Klassen mit den Lehrern häufig weitergeführt. Mehr kann man kaum von einem Vortrag verlangen.
Danke Frau Kersten
Manchmal ist es schwer, eine passende Überschrift für einen Artikel zu finden. Doch dieses Mal war es einfach; wir haben das Motto unserer SchilLF übernommen. Denn etwas Passenderes hätten wir kaum finden können. Angetreten, um eine Schärfung des Schulprofils zu erarbeiten, hat sich das gesamte Kollegium in der letzten Woche in bewundernswerter Weise in Bewegung gesetzt. Die Ausgangsfrage war, wie können wir unter der Zielsetzung Eliteschule des Sports zu werden, ein Schulprofil erarbeiten, das für alle Gruppen in unserer Schule einen Gewinn darstellt. Konkret hieß dass, wie kann es gelingen, den Sportgedanken an unserer Schule sinnvoll einzubinden, ohne die bestehenden tollen Strukturen zu schwächen, bzw. zu benachteiligen. Wie kann es also in Einklang gebracht werden, auf der einen Seite Leistungssportlern hier an unserer Schule ein zu Hause zu geben, in dem sie gefördert werden und auf individuelle Bedürfnisse Rücksicht genommen wird, und auf der anderen Seite die Schüler zu unterstützen, die keinen Leistungssport machen, damit sie sich nicht benachteiligt fühlen. Eine Quadratur des Kreises hatten einige skeptisch vor dieser SchilF gemeint. Doch sie hatten nicht mit der eigenen und der Kreativität des Kollegiums gerechnet. Denn am Ende der SchiLF standen neben konkreten Unterrichtsideen (bewegter Unterricht) auch Vorschläge von z.B. Neigungskursen, die u.a. auf kulturelle Inhalte abzielen. Und auch dem integrativen Gedanken wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Neben den vorhandenen Angeboten, die ausgebaut werden sollen, sollte ein weiteres Augenmerk auf die Vorbereitung und Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler an den Paralympischen Spielen gelegt werden. Am Ende blieb das Schlusswort unserer Rektorin Frau Auner: Ich fühle mich beflügelt.
Dem können wir uns nur anschließen.
Den Lauf gegen Hunger an der Ronzelenstraße.
Was für ein Ergebnis: Unsere Schüler haben über 3000 km zurückgelegt. Bei bestem Wetter sind alle an ihr Limit gegangen und sind insgesamt 4226 Runden durch den Rhodopark gelaufen, um ihren Beitrag gegen den Hunger in der Welt zu leisten.
Es ist eben nicht so, dass unseren Schülern (der Jugend allgemein) das Schicksal der Menschen, die nicht das Privileg hatten, in Deutschland geboren zu werden, egal ist. Alle hatten sich schon im Vorfeld einen Sponsor gesucht, der einen bestimmten Betrag pro gelaufener Runde spenden wollte. Das Ergebnis spricht für sich und wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung 2020.
Ein Tag wie jeder andere Tag - ein Tag wie kein anderer Tag.
Das war auch dieses Jahr der Tag der offenen Tür bei uns an der Ronzelenstraße. Denn die Schülerinnen und Schüler präsentierten in gewohnter Unterrichtsatmosphäre Projekte und Unterrichtsinhalte, bis auf die Tatsache, dass an diesem speziellen Tag Eltern und Interessierte an diesem Unterricht teilnehmen konnten. Um hierbei nicht die Orientierung zu verlieren, konnten sich die Besucher von den verschiedenen Guideteams in die unterschiedlichen Klassen und Lernbereiche führen lassen. Dass dies großes Interesse an der Arbeit unserer Schule geweckt hat, zeigte sich in der anschließenden Informationsveranstaltung in der Aula, denn fast alle Besucher waren geblieben, um weitere Einzelheiten zu unserer Schule zu erfahren. Schön, dass Sie da waren und einen herzlichen Dank an alle Beteiligten!
Alle waren gekommen. Schüler, Lehrer, Freunde, Familie und viele Ehemalige.
Wie auch in den letzten Jahren, war unserer Weihnachtsbasar ein Magnet für jung und alt.
Ob bei einer der vielen kulinarischen und natürlich immer selbstgemachten Leckereien, bei einem der Dar- und Aussteller oder bei unserem Bücherbasar, überall kam man auf seine Kosten. Besonders freut uns Ronzelener, dass es sich inzwischen schon zu einer Tradition entwickelt hat, dass sich auch unsere Ehemaligen den Termin des Weihnachtsbasars nicht entgehen lassen. So mischte sich in die vielen tollen Gespräche oft auch Wiedersehensfreude, wenn alte Sportkolleg*innen, Lehrer*innen oder Schüler*innen sich wiedertrafen.
Und am Ende des tollen Nachmittags blieb eine ansehnliche Summe für Kinder, die ohne Spenden nicht die Chance hätten, zur Schule zu gehen oder medizinisch versorgt zu werden.
Woran werden unsere Abiturienten denken, wenn sie in 20 Jahren an das Jahr 2020 denken?
An Corona vielleicht, ganz bestimmt aber daran, dass sie in diesem Jahr ihr Abitur gemacht haben. Dass keiner auf der Strecke geblieben ist, sie es trotz der widrigen Umstände geschafft haben, sich auf das Abitur zu konzentrieren und dass alle die Prüfungen am Ende erfolgreich hinter sich gebracht haben. So werden sie bestimmt auch ihre ganz besondere Verabschiedung vor Augen haben, die auf Grund der aktuellen Situation in sehr intimem Rahmen nur mit den Mitschülerinnen und Mitschülern aus dem eigenen Kurs und den unterrichtenden Lehrern stattgefunden hat. Es werden Erinnerungen wach werden an die Klaviermusik, die ihnen zu Ehren live gespielt wurde, an die Reden, in denen sich wehmütige Gedanken und lustige Anekdoten abwechselten und vermutlich werden alle mit einem Lächeln an den Augenblick zurückdenken, in dem sie ihr Abiturzeugnis von den Tutoren überreicht bekommen haben.
So hoffen wir, dass Ihr, die Abiturienten des Jahrganges 2020, im Herzen Ronzelener bleibt, Ihr ein tolles Leben vor Euch habt und Ihr Euch nie entmutigen lasst.
Enden wollen wir mit den Worten Walt Disney´s, die auch für Euch gelten mögen:
„Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.“
Seit vergangenem Montag (17.8.20) werden in (fast) allen Unterrichtsräumen die alten Kreidetafeln abgebaut und durch neue VisuBoards ersetzt. Am kommenden Montag kommen dann noch die Apple-TVs, die wir dann hoffentlich alle bis zum Start des Schuljahres am Donnerstag 27.8. installiert haben. Damit alle Räume mit den VisuBoards ausgestattet werden, haben wir einen sehr großen Teil aus "unserem" Digitalpakt-Etat verbraucht...
Wir freuen uns!
Die 6d ist angetreten die beste Klasse Deutschlands zu werden. Ob das geklappt hat könnt ihr gerne mitverfolgen. Die Sendung läuft voraussischtlich am Mittwoch, den 08.04. um 19:25 Uhr auf KiKa.
Da ja durch die aktuelle Situation auch der Sendeplan durcheinader geraten kann, überprüft bitte auf der KiKa Webseite, ob auch die 6d an dem Tag gesendet wird. Es haben ja mehrere Klassen teilgenommen und der Sender übermittelt uns nicht unbedingt die tagesaktuellen Sendedaten. Ihr könnt auch ab Montag, den 06.04. den Reihenstart verfolgen, dann verpasst ihr nichts.
Foto: Melanie Grande
Am Donnerstag 21.11.19 informieren wir wie Sport und Schule bei uns zukünftig harmonieren sollen. Los geht's in der Aula um 19:30 Uhr.
In der Infoveranstaltung wird auch über die geplanten Veränderungen informiert, die für den Erhalt des Titel "Eliteschule des Sports" notwendig sind. Die Schulentwicklung schreitet voran, um die Vision im Jahr 2020 umsetzen zu können.
Ava und Lauren aus der 7c war Entspannung so wichtig, dass sie dafür etwas eigenes erfunden haben.
Beide haben für den Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren eine Massagejacke konstruiert, mit der man sich selbst massieren kann. Immer dann, wenn man halt ein wenig Entspannung nötig hat und keine Zeit hat für eine richtige Massage. Ava und Lauren haben damit nicht nur den 1. Platz beim Regionalwettbewerb im Themenbereich "Arbeitswelt" gewonnen, sondern haben auch die Fachjury auf dem Landeswettbewerb überzeugt. Diese wählte ihren Beitrag auf den sehr guten 3. Platz Landeswettbewerb.
Auch in diesem Jahr haben wir uns in feierlichem Rahmen von unseren Abiturienten verabschiedet. Fast alle Abgänger waren mit Eltern, Geschwistern, Verwandten und Freunden in die Aula an der Ronzelenstraße gekommen, um den letzten Akt im Stück Abitur mitzuerleben. Natürlich galt das auch für die stark an diesem Stück beteiligten Lehrkräfte, die zwar nicht die Hauptrollen, aber doch die ein oder andere wichtige Nebenrolle gespielt haben. Der letzte Akt wurde von unserer Schulleiterin Frau Auner durch eine bewegende und zugleich lustige Rede eingeleitet. Nach diesen eher allgemeinen Betrachtungen wurde es konkreter, die Tutoren und Kurssprecher ließen die letzten Jahre in unterschiedlicher Form Revue passieren.
Neben den klassischen Reden wurde Kahoot mit den Anwesenden gespielt und ein öffentlicher Gedankenaustausch wurde von einem Tutorenteam und von zwei Kurssprechern als Dialoge in Szene gesetzt. Trotz der Unterschiedlichkeit hatten sie eines gemeinsam; sie lösten ein breites Band von Emotionen aus, das von Lachen über Wehmut bis zu vereinzelten Tränen reichte. Dem Abschied wurde durch grandiose Tanzvorführungen und musikalische Darbietungen von SchülerInnen vor allem aus der Sekundarstufe 1 ein zusätzlicher festlicher Rahmen gegeben. „Bitte stellt Euch in alphabetischer Reihenfolge auf“ war die letzte schulische Aufgabe für unsere Abiturienten, vor die sie von unserem Oberstufenleiter, der zuvor schon durch den Abend geführt hatte, gestellt wurden. Die daran anschließende Übergabe der Zeugnisse hätte feierlicher nicht sein können. Das folgende, lockere Beisammensein im Anschluss war für alle ein willkommener und entspannender Ausklang des Abends. Der letzte Akt ist gespielt und der Vorhang ist gefallen. Wir freuen uns auf das nächste Stück „Abitur 2020“!
Erfolgreiches Jahr für unsere Jungforscher von der Oberschule Ronzelenstrasse! Neun Forschteams sind gestartet und konnten sich gut platzieren bzw. Sonderpreise gewinnen.
1.Platz Ava Kükelhahn, Lauren Zago (7c): Die Massagejacke – Konstruktion, um sich selbst zu massieren. Sie haben die Jacke aus Rollen und Seilen selbst gebaut.
2.Platz Lilian Puhlmann, Gesa Dudek (7c): Wie beeinflussen Farben unsere Konzentration? Sie haben einen Konzentrationstest mit Schülern in verschiedenfarbigen Räumen durchgeführt. Ergebnis: Konzentration der Schüler war bei rot am schlechtesten.
3. Platz Peeke Mai (7d): An einer Modellachterbahn verschiedene Tests durchführen. Peeke hat eine funktionsfähige Achterbahn konstruiert, die auch über Kopf fahren kann.
Sonderpreis Liam Schnocks, Tim Dörfel (7c): Umweltfreundliches Energiespeichern kann auch mit Wasser und ohne Batterie erreicht werden.
Jonas Schmidt, Sebastian Lamare, Nils Kubousek (8d): Plastikfreies Duschgel. Wer braucht schon Mikroplastik, wenns auch ohne geht?
Pauline Walter, Akeya Schirmer, Mia Harbers (7d): Lebkuchen mit verschiedenen Geschmacksrichtungen.
Luca de Santis, Milan Durmus (7d): Bonbonherstellung ohne schädliche Chemikalien. Auch ohne Zucker waren ihre Bonbons lecker!
Fynneygen Peschel, Mikkel Humrich (9d): Umweltfreundliches Plastik: Biokunstoff aus Stärke, Folien aus umweltfreundlichen Kunststoff.
Nach einer Woche voller sportlicher Herausforderungen auf Skiern kehrten 27 Schülerinnen und Schüler des 7. und 8. Jahrgangs wohlbehalten aus Südtirol zurück. In vier Gruppen haben sich Anfänger, Fortgeschrittene und Könner mit viel Spaß die blauen, roten und schwarzen Pisten des Skigebiets Klausberg erobert.
Die Zeit im Schnee war ein echtes Erlebnis – auch außerhalb der Skipiste. Die Gruppe hat das wunderschöne Ahrntal bei einer Schneewanderung und einer Fackelwanderung erkundet, hat durch einen Vortrag viel über die Geschichte und Kultur Südtirols erfahren, hat sich im Naturparkhaus mit den Eigenheiten der örtlichen Flora und Fauna beschäftigt, hat im Rahmen einer großartigen Show gesehen, was auf Skiern bzw. Snowboards so alles möglich ist und hat die vom Skifahren strapazierten Muskeln im warmen Wasser eines Schwimmbads entspannt.
Am Ende waren die Schülerinnen und Schüler selbst erstaunt, wie sehr sie ihr Können und die Fahrtechnik verbessert haben.
Am 26. 02.2019 haben sich 20 Schulsiegerinnen und Schulsieger des Vorlesewettbewerbs /Jg. 6 aus verschiedenen Bremer Schulen im Wallsaal der Stadtbibliothek Bremen einer weiteren Vorleseherausforderung gestellt: Dem Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels.
Vor etwa 150 Gästen und einer Jury mit einem Profi-Vorleser hat sich Eva Kern in die nächste Runde gelesen – Herzlichen Glückwunsch, Eva!
Gelesen hat unsere Schulsiegerin einen Textauszug aus dem Roman „Das Blaubärhaus“ von Antonia Michaelis.
Im bevorstehenden Landesentscheid wird Eva als eine der drei Besten aus Bremen dann demnächst gegen die Konkurrenz aus Bremerhaven antreten, bevor es in den Bundesentscheid nach Berlin geht.
Wir wünschen Eva weiterhin viel Erfolg!
Lasse Reuter, 6c, hat den diesjährigen Landesschülerwettbewerb "Achterbahn - schwungvoll konstruiert“ der Ingenieurkammer Bremen in seiner Alterskategorie gewonnen. Seine Arbeit war eine komplex konstruierte – und funktionsfähige Achterbahn, mit der er überzeugen konnte. Die Sieger der Alterskategorien aus den 15 Landeswettbewerben sind für den Bundeswettbewerb qualifiziert und nach Berlin eingeladen. Die Oberschule Ronzelenstraße schließt sich den Glückwünschen für Lasse an.
Am 13. März fand das Landesnetzwerkreffen von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" statt und die teilnehmenden Schüler*innen zeigten großes Interesse und Engagement bei den angebotenen Workshops. Sie nahmen an den Workshops zu "Schubladen im Kopf - gemeinsam Diskriminierungen begegnen" , zu "Kindersoldaten" und einem "Rap-Workshop" mit dem Musiker MATONDO teil.
Kann eine Schule von einem Geist beseelt sein, und kann sich dieser Geist auch auf Besucher übertragen? Wir glauben ja und am Freitag hat es sich wieder einmal gezeigt, dass die Redaktion damit nicht ganz falsch liegen kann. Denn an unserem Tag der offenen Tür haben schon vor Beginn alle wie ein gut geölter Bienenschwarm zusammengearbeitet, um alles, was notwendig war, vorzubereiten. Wenn man einen Moment inne hielt, hatte man fast das Gefühl ein leises zufriedenes Summen im ganzen Schulgebäude zu vernehmen. Aus dem leisen Summen wurde dann ziemlich schnell ein lautes geschäftiges Treiben, nachdem sich die Schule mit Schülern, Eltern und weiteren Gästen gefüllt hatte. Überall wurden Informationen ausgetauscht, gegessen oder einfach nur geschnackt. Wer es ganz genau wissen wollte, schloss sich einer der Ronztouren an und ließ sich von einem Schülerguide durch das Gebäude führen, um sich an verschiedenen Stationen die Besonderheiten unserer Schule, aber auch den ganz normalen Schulalltag erklären zu lassen. Und dabei ist, davon sind wir überzeugt, auch etwas vom Ronzspirit auf alle Besucher übergegangen.
Zum 60. Mal fand 2018 der Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels statt. Auch an unserer Schule gab es ein Jubiläum, wir führten den Wettbewerb ununterbrochen seit 10 Jahren durch. In den letzten Wochen feilten die Schüler des 6. Jahrgangs eifrig an ihrer Lesetechnik, übten das laute Lesen, probierten Betonung und Interpretation.
Mit großem Erfolg!
So konnten am Freitag den 14. Dezember die Klassensieger Lana Messyasz (6a), Lotta Schulze (6b), Ava Greve (6c), Mina Üzbe (6d) und Eva Kern (6e) bestens vorbereitet in den Wettbewerb einsteigen. Von einem gutgelaunten und gespannten Publikum unterstützt, führte Frau Andresen auch in diesem Jahr stimmungsvoll durch den spannenden Wettkampf. Für die Technik bedankt sich der Jahrgang 6 bei Herrn Müller. Bei so guten Lesern war es für die Jury, bestehend aus Jakob Ladeur (6e), Lenn Bohlmann (6d), Luca Gorniak (6c), Jan Bautscha (6b) und Luna Thiemer (6a)
nicht leicht, einen Sieger zu ermitteln.
Doch haarscharf aber hochverdient wird uns nun Eva Kern auf Landesebene vertreten.
Herzlichen Glückwunsch den Klassensiegern und Juroren,
herzlichen Glückwunsch der Schulsiegerin Eva,
Eure KlassenlehrerInnen
„Auf die Plätze….fertig…Ski!“ hieß letzte Woche Dienstag (20.11.2019) für 44 Schüler und Schülerinnen aus dem 5. und 6. Jahrgang unserer Schule. Bei dem vom Deutschen Skiverband und dem Landesskiverband Bremen unterstützten Skiprojekttag sollen Kinder für den Skisport begeistert und Nachwuchs entdeckt werden.
So ging es morgens früh per Bus auf zur Skihalle in Bispingen, wo Übungsleiter des Bremer Skiverbandes die Schüler unter ihre Fittiche nahmen. Mit komplettem Material ausgerüstet wurden dann die ersten Versuche auf den rutschigen Brettern unternommen. Ein Großteil der Schüler hatte noch nie auf Ski gestanden – doch siehe da, nach kurzer Zeit klappte es bereits mit dem Kurvenfahren bergab! Schnell stieg die Begeisterung, der Mut wurde größer und die Pisten durften steiler werden…
Doch auch einige Ski-Spezialisten waren bei unseren Kids dabei. Sie verbrachten den Tag mit dem Renntrainier des Bremer Ski-Clubs oder probierten erste Tricks im Funpark!
Ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten!!
Wer Lust auf mehr hat: Schnuppertag des Bremer Skiclubs am 09.12.2018 in der Skihalle Bispingen
(Infos und Anmeldung unter www.bremer-ski-club.de oder Tel. 0421/73610)
Was für eine Erfolgsgeschichte! Erst seit drei Jahren veranstalten wir unseren Weihnachtsbasar und jedes Jahr haben wir gedacht, besser kann es kaum werden. Doch wie im Sport ist es auch im wahren Leben. Wenn man Spaß an dem hat, was man tut und sich auch noch anstrengt, geht immer noch ein Bisschen mehr!
Mehr Spaß war offensichtlich die Devise, von der sich die Besucher und die Aktiven tragen ließen. Kein Flur, kein Gang, in dem nicht weihnachtliche Musik die Untermalung von fröhlichen Unterhaltungen war. Überall erfreuten sich unsere Gäste an unseren vielfältigen Ständen. So war das kulinarische Angebot riesig (der Bremer-Weihnachtsmarkt darf sich freuen, dass wir entschieden haben, ihm keine Konkurrenz zu machen). So musste man sich zwischen u.a. Liebesäpfeln, gebrannten Mandeln, Crepes, Waffeln, Schmalzkuchen, Keksen, Kuchen oder etwas Gegrilltem entscheiden (der Redaktion läuft immer noch das Wasser im Mund zusammen).
Mit gefülltem Magen konnte man sich dann den vielen anderen Angeboten widmen. Wer wollte, konnte so ziemlich alles für ein perfekt ausgestattetes Weihnachtsfest oder sogar ganze Weinregale bei unseren Schülerfirmen erwerben. Dass alles selbst hergestellt und möglichst nachhaltig produziert wurde, ist natürlich Ehrensache. Zum Ausklang bei einem Becher, natürlich alkoholfreiem Weihnachtspunsch, einem Kaffee oder einem Espresso, fand man sich in der Aula ein, um unserer Band unter der Leitung von Jutta Gürtler zu lauschen. Nur einer war nicht ganz zufrieden. Der Weihnachtsmann; denn er hatte Probleme mit dem tollen Basar unserer Schule mitzuhalten.
Was hat unsere Schule gemeinsam mit Schulen in der Schweiz, in München und in der ganzen Bundesrepublik? Auch wir hatten die Kolping Roadshow am Montag, den 12.11. 2018 und Dienstag, den 13.11. 2018 zu Gast an unserer Schule. Ein Projekt, das unter der Schirmherrschaft des Kolping Netzwerks für Geflüchtete unterwegs ist, um u.a bei Spiel- und Mitmachaktionen hautnah auf die Belange von Flüchtlingen aufmerksam zu machen. Schüler konnten direkt im Infomobil ihre Pausen verbringen oder auch mit ihren Klassen einen intensiveren Einblick in die Arbeit der Roadshow bekommen. Dieses Angebot haben fast 500 Schülerinnen und Schüler wahrgenommen. Sie haben Kurzfilme mit Fluchtgeschichten angesehen, verschiedene Übungen gemacht und rege diskutiert. Die hier erworbene Sensibilisierung ist ein weiterer Bestandteil der an dieser Schule gelebten Idee „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. So hat die hierfür zuständige Projektgruppe die Möglichkeit einer Kurzschulung genutzt, um die Integration von neuen Schülern noch weiter zu verbessern. Denn wir wollen das Zusammenleben von allen Menschen fördern, egal, woher sie kommen. Jeder Mensch ist Ausländer, fast überall auf der Welt.
Die Sportbetonte Schule Ronzelenstrasse auf nationaler Bühne weit vorne/ noch nie waren wir bei einer Finalveranstaltung präsenter als 2018.
Dass die sportlichen Vorbilder aus der eigenen Schule kommen ist zwar nicht neu, aber auch nicht alltäglich. Leuchtende Augen und Begeisterung pur bei der Siegerehrung in der Aula der Ronzelenstrasse. Wir fahren nach Berlin und wir gewinnen in Berlin, so der aktualisierte Spruch der Schülerinnen in der Sportart Hockey. „Wir wissen schon, dass solche Erfolge nicht selbstverständlich sind, aber es ist ein toller Moment, den wir lange konservieren wollen. Dann geht es für die Schülerinnen wieder ins konsequente Trainings- und Schulgeschäft und dann …
fahren wir bestimmt wieder nach Berlin und schauen mal was so geht“, so Harald Wolf/ Ronzelenstrasse.
Berlin
Hockey weiblich (2003-2006)
Pl BL Schule BUNDESSIEGER 2018 JTFO
1 HB Oberschule an der Ronzelenstrasse Bremen
2 BW Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim
3 BE Wilma-Rudolph-Oberschule Berlin
4 HH Gymnasium Hochrad Hamburg
5 NI Gymnasium Martino-Katharineum Braunschweig
6 HE Karl-Rehbein-Schule Hanau
7 NW Luisenschule Mühlheim an der Ruhr
8 RP Karolinen-Gymnasium Frankenthal …
Finale souverän 5:1 gegen Mannheim. Starke Teamleistung mit einer überragenden Regisseurin Lena Frerichs. „Wir haben als Team gewonnen und freuen uns riesig.“
Die Mannschaft musste nur in einem Spiel den Faktor Glück aktivieren, im Halbfinale fiel der Ausgleich zum 3:3 zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Das Penaltyschießen (2:1) ebnete den Weg ins Finale.
Der Weg zum Titel:
Vorrunde: 1:0 gegen Hamburg, 15:1 gegen Meck. Pomm., 7:0 gegen Bayern Zwischenrunde: 6:1 gegen Hessen, 1:0 gegen NRW, 8:4 gegen Berlin
Bad Blankenburg:
Vizemeisterschaft bei den Fußball Mädchen (2005-2007):
1. Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt am Main (Hessen)
2. Oberschule an der Ronzelenstrasse Bremen (Bremen)
3. Gymnasium Georgianum Lingen (Niedersachsen)
4. Augustinus-Gymnasium Weiden (Bayern)
5. Gymnasium Rodenkirchen Köln (Nordrhein-Westfalen)
6. Walddörfer-Gymnasium Hamburg (Hamburg)
7. Eigenherd-Schule Kleinmachnow (Brandenburg)
8. Peter-Wust-Gymnasium Merzig (Saarland) …
Der Weg zur Vizemeisterschaft:
Gruppenphase
2:0 gegen NRW, 8:0 gegen Rheinland Pfalz, 7:1 gegen Baden Württemberg
Viertelfinale 3:0 gegen Brandenburg, Halbfinale 3:0 gegen Bayern,
Finale 0:3 gegen Hessen
„Die Mannschaft hat einen tollen Fußball gespielt und sich und der Schule einen Traum erfüllt“, so Niklas Sudmann/ Trainer.
FINALE – dort mussten wir die körperliche Überlegenheit der Hessinnen akzeptieren, ohne aber zu enttäuschen. Glückwunsch. Das macht Lust auf MEHR.
Berlin:
Hockey männlich (2003-2006)
Pl BL Schule
1 NW Humboldt-Gymnasium Düsseldorf
2 BY Melanchthon-Gymnasium Nürnberg
3 BW Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim
4 HB Oberschule an der Ronzelenstrasse Bremen
5 RP Otto-Schott-Gymnasium Mainz-Gonsenheim
6 HH Gymnasium Grootmoor Hamburg
7 BE Wilma-Rudolph-Oberschule Berlin
8 HE Gymnasium Grootmoor Hamburg …
Ein starkes Turnier der gesamten Mannschaft. Im Spiel um Platz 3 fehlte eine kleine Portion Glück 5:5 in der regulären Spielzeit und 1:2 im Penaltyschiessen. Glückwunsch
Welche Ziele verfolge ich? Wie plane ich meinen Alltag? Wie meistere ich das anstehende Abitur? Was ist mentale Stärke? Wie fokussiere ich mein Handeln? Wie erreiche ich einen Flow? Wie gehe ich achtsam mit mir und meiner Umwelt um?
Diese Fragen erarbeiten Christian Hueske / Mentalcoach und Moritz Wolf / B.Sc. Psychologie Bamberg in kleinen Seminaren mit Schülerinnen und Schülern der Q-1/ Q-2 Phase am 28.09. in der Aula der Ronzelenstraße. „Diese Blockveranstaltung ist in Kooperation mit der AOK Bremen/ Bremerhaven seit 7 Jahren eine bewährte unterstützende Maßnahme, unsere Schüler auf dem Weg zu ihrem angestrebten Schulabschluss zu begleiten, so Harald Wolf/ Koordinator Leistungssport. Lernen, Leistung, Abitur und Sport passen sehr gut zusammen und es schafft Synergien auf dem Weg zum Erfolg.
Am kommenden Sonntag (21.8.2016) wird nun auch Julia Stavickaja, die ihr Abitur vor zwei Jahren an der Ronzelenstrasse absolviert hat, in das olympische Geschehen in Rio eingreifen und mit der Mannschaft in der Rhythmischen Sportgymnastik um 20:20h (MEZ) in der Olympic Arena ihren Traum wahr werden lassen. Wir drücken ihr und der Mannschaft die Daumen! Foto: fr
Florian Wellbrock hatte zu Saisonbeginn ein Ziel: Er wollte sich für die Schwimm-EM in London qualifizieren. Nun suchen derzeit die Besten Europas ihre Meister in der britischen Hauptstadt – und der gebürtige Bremer sitzt in Magdeburg und sagt: „Nicht so schlimm, dass es nicht geklappt hat.“ Denn der 18-Jährige, der seine Heimatstadt vor zwei Jahren verließ, um in Magdeburg den Sprung nach ganz oben zu schaffen, hat Anfang Mai die erste Qualifikationshürde für die Olympischen Spiele im Sommer genommen. Und so lässt er London locker links liegen, um direkt gen Rio de Janeiro durchzustarten. Schon im März hatte sich angedeutet, dass es wohl nichts werden würde mit seiner ersten EM bei den Großen. Schließlich hatte er da beim Schwimmfest in Magdeburg über 1500 Meter Freistil seine vier Monate junge Bestzeit bereits um über acht Sekunden auf 15:08,05 Minuten runtergeschraubt. Und natürlich, gesteht er, spukte seither der Gedanke an das größtes Sportspektakel des Planeten immer wieder in seinem Kopf herum. „Wir hatten zwar die EM im Fokus, aber Olympia ist doch bei jedem Sportler auf einem gewissen Niveau immer im Hinterkopf. Es ist klar, dass man da im olympischen Jahr immer mal dran denkt.“ Ein Höhentrainingslager in der spanischen Sierra Nevada und ein Rennen über 1500 Meter Freistil bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin später war klar: Wellbrocks Traum vom Sporthöhepunkt unter den fünf Ringen kann schon in diesem Sommer Wirklichkeit werden. In einem beeindruckenden DM-Finale knackte er nicht nur die erste von zwei Normen für die Spiele in Rio de Janeiro, er blieb mit 14:55,49 Minuten auch erstmals unter der magischen 15-Minuten-Marke. Eine Leistung, die in Deutschland bisher nur zwei anderen Schwimmern gelungen war – lange, bevor Florian Wellbrock überhaupt geboren war. Bei der WM 1991 durchbrach Jörg Hoffmann als erster deutscher Schwimmer die Schallmauer, als er in 14:50,36 Minuten zu Gold kraulte. Im selben Rennen belegte Stefan Pfeiffer nach 14:59,34 Minuten Platz drei. „Das war schon der Hammer“, sagt Wellbrock auch jetzt noch über seine erneute Bestleistung. Bei Florian Wellbrock ist es so eine Sache mit den Saisonzielen. Bereits vor einem Jahr hatte er die Europa-Spiele in Baku vor Augen, zu denen der Deutsche Schwimm-Verband seinen Nachwuchs schicken wollte. Wellbrock qualifizierte sich dann aber direkt für seine ersten Weltmeisterschaften, allerdings im Freiwasser. Auf einmal war der damals 17-Jährige Teil der deutschen Schwimm-Nationalmannschaft. Im russischen Kasan kraulte er so mutig voran, dass er nach fünf Kilometern als Fünfter anschlug. Dabei war er an der Boje noch so vehement überschwommen worden, dass er erst etliche Plätze weiter hinten wieder auftauchte. „Wie er sich dann zurück in die Spitze gekämpft hat, als sei das gar nichts, das war unfassbar“, schwärmte damals sein Magdeburger Coach Bernd Berkhahn, zu dem Wellbrock ein Jahr zuvor gewechselt war. „Ich kann es noch gar nicht fassen, ich wollte doch einfach nur Spaß haben, die Location genießen und alles geben“, sagte der WM-Neuling in Baku zu seinem Coup. Und nun also, möglicherweise, Olympia im Becken, wo er in wohltemperiertem, keimfreiem Wasser und von Wellenbrechern sauber voneinander getrennten Bahnen einzig gegen die Uhr schwimmen kann. Dabei sei der Spaßfaktor, wie Wellbrock es nennt, für ihn bei beiden Disziplinen gleich groß. Auch das Hauen und Stechen, auf das man sich im Freiwasser einlassen muss, mache ihm nichts aus. Nur bei den Temperaturen, da sei er ein bisschen empfindlich. „Wenn es unter 20 Grad ist, fällt es mir schon echt schwer, gute Leistungen abzuliefern.“ Und weil eben die fünf Kilometer nicht im olympischen Programm stehen, ihm für die zehn Kilometer nach eigener Aussage aber die nötigen Trainingskilometer aus der Jugend fehlen und Trainer und Wegbegleiter sein Potenzial ohnehin im Becken sehen, werde er sich also zunächst auf die kurzen 1500 Meter konzentrieren. Im August will er daher nicht an der Copacabana Wellen schlagen, sondern seine Chance im Westen von Brasiliens Millionenmetropole suchen. Den nächsten, den finalen Schritt Richtung Rio de Janeiro will er Anfang Juni auf der zweiten Station der Mare Nostrum Tour im französischen Canet-en-Roussillon nehmen. Dort muss er noch ein letztes Mal eine etwas abgeschwächte Normzeit unterbieten. Eine Hürde, die er mit durchaus gemischten Gefühlen sieht: „Einerseits sollten die 15:15 kein Problem sein, aber ein bisschen Sorgen macht man sich natürlich schon, man kann ja immer mal krank werden oder so.“ Doch diese Gedanken will Florian Wellbrock gar nicht erst zulassen. Und da er sein ursprüngliches Saisonziel, die EM, ohnehin schon verfehlt hat, kann es ja eigentlich nur besser werden.
Weser Kurier vom 22.05.2016
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